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Solar UV Radiation and Ozone


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Beim Durchgang durch die Erdatmosphäre verändern sich Intensität und spektrale Verteilung der Sonnenstrahlung durch Absorption, Reflexion und Streuung. Die UV-Strahlung wird im Wesentlichen durch das Ozon in der Stratosphäre und Troposphäre absorbiert. Diese Filterfunktion ist für die UV-Strahlung stark wellenlängenabhängig. Mit kleiner werdender Wellenlänge unterhalb ca. 330 nm fällt die UV-Bestrahlungsstärke am Erdboden sehr stark ab. Man spricht auch von der sog. UV-B-Kante. Bei noch kleineren Wellenlängen unterhalb von ca. 290 nm (UV-C) ist die UV-Strahlung selbst im Sommer in unseren Breitengraden nicht mehr nachweisbar.

Durch eine Verringerung der Ozonkonzentration in der Atmosphäre erhöht sich vor allem die Intensität der UVB-Strahlung., d.h., zusätzliche sehr energiereiche UV-Strahlung erreicht den Erdboden. Da die biologische Wirksamkeit dieses Strahlungsanteils sehr groß ist, haben auch kleine Änderungen des Ozongehaltes in der Stratosphäre erheblichen Einfluss auf das Gefährdungspotential der Sonnenstrahlen an der Erdoberfläche.

Der Gesamtozongehalt in unseren Breitengraden unterliegt jahreszeitlichen, natürlichen Schwankungen mit einem Maximum im Frühjahr und einem Minimum im Herbst. In den letzten Jahren wurden jedoch zunehmend extrem niedrige Werte, so genannte "Mini-Ozonlöcher", gerade im Spätwinter / Frühjahr registriert. Dies ist vornehmlich auf den Zustrom ozonarmer Luft aus subtropischen Breiten zurückzuführen. Durch die Auflösung des Polarwirbels im Frühjahr kann auf Grund des FCKW-bedingten Ozonabbaus außerdem polare Luft mit geringem Ozongehalt in die gemäßigten Breiten transportiert werden.

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