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Der Erörterungstermin für das Planfeststellungsverfahren zur Stilllegung des Endlagers Morsleben ist nach neun Verhandlungstagen von der Genehmigungsbehörde, dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt von Sachsen-Anhalt, beendet worden. Die Veranstaltung, in der Einwenderinnen und Einwender ihre Bedenken gegen die Planungen des BfS vorbringen und erläutern konnten, verlief in einer „sachlichen Atmosphäre“, wie ein BfS-Sprecher betont. „Die zentralen Fragestellungen wurden zwar in der Sache hart aber dennoch fair geführt“.
Zentrale Fragen von Seiten der Einwenderinnen und Einwender waren etwa die Forderung, bislang nur zwischengelagerte Abfälle zurückzuholen. Auch dank der Veröffentlichung einer Vielzahl von Verfahrensunterlagen durch das BfS im Internet und unabhängig von den im formalen Verfahren vorgeschriebenen Offenlegungszeiten zeigten sich die Einwenderinnen und Einwender gut informiert. Die Vertreter des BfS nahmen zu allen aufgeworfenen Fragen Stellung.
Zu den im Vorfeld zum Erörterungstermin eingereichten Einwendungen hat das BfS schriftlich Stellung bezogen. Die Stellungnahme hat das BfS ebenfalls auf seinen Internet-Seiten veröffentlicht.
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