INTERPHONE-Studie
Mobile Telecommunication – Risk Discourse
Information Event “Mobile Telecommunication and Health:
Can safety limits be exceeded in a railway compartment?
Cancer Incidence of Residents
Einstufung hochfrequenter elektromagnetischer Felder durch die IARC
New radio frequencies
Mobile Phone Use and Male Fertility
Special Mobile Phones for Childrenare not Appropriate
Surveys Mobile Telecommunication 2003 to 2006
Impact of mobile telephone services on the population’s well-being”
Studies which have aroused public interest
Comments to the Article: "Prenatal and Postnatal Exposure to Cell Phone Use and Behavioral Problems in Children"
Report by the Research Results related to the Possibility of Lowering the Emission
Danish Cohort Study

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Federal Office for Radiation Protection: Special Mobile Phones for Children are not Appropriate


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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) fordert bereits seit Jahren, dass besonders strahlungsarme Handys mit einem SAR-Wert unter 0,6 Watt pro Kilogramm mit dem Blauen Engel ausgezeichnet werden. Bisher hatten die Hersteller dies abgelehnt.

Zur Vergabe des ersten Blauen Engels für ein strahlungsarmes Handy

An der im September 2007 erfolgten Vergabe des ersten Blauen Engels für ein strahlungsarmes Handy bemängelt das Bundesamt für Strahlenschutz, dass damit ein Handy ausgezeichnet wird, das sich explizit an die Zielgruppe Kinder richtet und dessen SAR-Wert nur knapp unter 0,6 Watt pro Kilogramm liegt.

Das BfS ist der Auffassung, dass es weiterhin offene Fragen in der wissenschaftlichen Literatur über ein Risikopotential für Kinder sowie Jugendliche und bei Langzeitnutzung gibt, dessen Existenz bisher nicht ausreichend sicher bejaht oder verneint werden kann. Diese Situation berücksichtigend setzt sich das BfS in Übereinstimmung mit nationalen und einigen internationalen Strahlenschutzgremien für Expositionsminimierung bei Kindern und Jugendlichen ein. Dies ist um so wichtiger, als auch in Zukunft eine Zunahme neuer Technologien im Hochfrequenzbereich zu erwarten ist und sich die Expositionen durch relativ einfache Verhaltensmaßnahmen deutlich verringern lassen. Es wird daher vom BfS wie auch von der Strahlenschutzkommission (SSK) als ein Gebot der vorausschauenden Technologieplanung und gesundheitlichen Vorsorge angesehen, alle Möglichkeiten zur Minimierung der Gesamtexposition zu realisieren.

In Bezug auf Kinder ist außerdem festzuhalten, dass bisher nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen zu einer möglicherweise erhöhten Empfindlichkeit des Organismus von Kindern und Jugendlichen gegenüber elektromagnetischen Feldern vorliegen. Das BfS rät daher im Sinne der Vorsorge zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Mobilfunktechnik. Zur individuellen Expositionsminimierung gehört, unter anderem in Situationen, in denen genauso gut mit einem Festnetztelefon wie mit einem Handy telefoniert werden kann, das Festnetztelefon zu nutzen, Handys mit einem niedrigen SAR-Wert (< 0.6 Watt pro Kilogramm) zu verwenden, bei schlechtem Empfang möglichst kurz, am besten aber gar nicht mit dem Handy zu telefonieren, Head-Sets zu benutzen oder eine SMS zu verschicken statt zu telefonieren.

„Kinder zu schützen“ wird von Seiten des BfS als wesentlich bedeutsamer erachtet als die „Vergabe eines Blauen Engels“. Das BfS spricht sich deshalb weiterhin gegen die Vermarktung von Kinderhandys aus, selbst wenn diese durch den Blauen Engel gekennzeichnet sind.
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