Statement on the topic "Influence of Mobile Phone Use on Male Fertility"


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Zur Frage, ob hochfrequente Felder, wie sie zum Beispiel beim Telefonieren mit dem Handy auftreten, einen Einfluss auf die männliche Fruchtbarkeit haben, wurden mehrere nationale und internationale Studien durchgeführt. Auch im dem Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm wurden entsprechende Studien gefördert.

Kein schädlicher Einfluss hochfrequenter Felder auf Hoden und Samenzellen nachgewiesen

An Menschen, an Tieren und an Samenzellen im Reagenzglas wurden Studien durchgeführt. Die Gesamtbewertung der Studien zeigt, dass bei Einhaltung der international gültigen Grenzwerte kein schädlicher Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf Hoden und Samenzellen nachgewiesen wurde - weder beim Menschen, noch bei Tieren, noch an Samenzellen im Reagenzglas. Es wurden lediglich geringfügige Schwankungen einzelner physiologischer Parameter beobachtet. Ob diese geringfügigen Effekte, die bei Vielnutzern von Mobiltelefonen beobachtet wurden, auch auf andere Faktoren ihrer Lebensweise zurückzuführen sein könnten, wurde im Rahmen der vorliegenden Studien nicht weiter untersucht.

Bei Spermien, die im Reagenzglas Feldstärken oberhalb der Grenzwerte ausgesetzt wurden, traten in einigen Untersuchungen biologische Wirkungen, wie zum Beispiel eine verringerte Beweglichkeit, auf. Diese Wirkungen oberhalb der Grenzwerte sind auf die Wärmewirkung zurückzuführen.

Im Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm wurden keine schädlichen Einflüsse hochfrequenter Felder auf Fortpflanzung und Entwicklung gefunden

In mehreren Vorhaben des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms wurde der Frage nachgegangen, ob eine Dauereinwirkung hochfrequenter Felder die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigt.

Männliche und weibliche Labornagetiere wurden über mehrere Generationen hinweg auf Langzeiteffekte unter dem Einfluss von Mobilfunkfeldern untersucht. Dabei wurde bei Ganzkörperbelastungen mit SAR-Werten  zwischen 0,08 und 1,3 W/kg kein Einfluss auf Fortpflanzung und Entwicklung gefunden.

Da bislang die Fragen zu möglichen Langzeiteffekten beim Menschen und die zu Wirkungen auf Kinder nicht abschließend geklärt werden konnten, sollen die Vorsorgeempfehlungen des BfS weiterhin berücksichtigt werden.


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