Pressemitteilung 001 vom 17.01.2008
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Hauptbetriebsplan für die Errichtung des Endlagers Konrad zugelassen
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Plan ermöglicht Umbau zu einem Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle
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Der vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am 16.10.2007 beantragte
„Hauptbetriebsplan für die Errichtung des Endlagers Konrad“ ist jetzt
vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen
zugelassen worden. Der Hauptbetriebsplan ermöglicht die notwendigen
bergmännischen und baulichen Arbeiten und stellt somit einen
entscheidenden Schritt bei der Umrüstung Schacht Konrads zu einem
Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle dar.
Der Plan ist die bergrechtliche Ergänzung des atomrechtlichen
Planfeststellungsbeschlusses aus dem Jahr 2002. Er schafft die
bergrechtlichen Grundlagen für den anstehenden Ausbau Konrads zu einem
Endlager und gewährleistet somit, dass bis zur Inbetriebnahme des
Endlagers Konrad auch die Arbeiten erfolgen können, die nicht bereits
Inhalt der atomrechtlichen Genehmigung (Planfeststellungsbeschluss)
sind.
Die Genehmigung erlaubt beispielsweise die spätere untertägige
Auffahrung der ersten Einlagerungsbereiche, die mit Beginn der
Endlagerung der ersten Abfälle bei der für 2013 geplanten
Inbetriebnahme des Endlagers zur Verfügung stehen müssen. Ebenso
umfasst sie die Sanierung der bestehenden Schachtförderanlagen, die
unabhängig von der Nutzung als Endlager insbesondere aus Gründen der
Arbeits- und Betriebssicherheit notwendig ist.
Das BfS ist beim Endlager Konrad Bergwerkunternehmer und
atomrechtlicher Betreiber. Der jetzt vom Bergamt zugelassene
Hauptbetriebsplan gilt für den gesamten Zeitraum der Umrüstung zu einem
Endlager sowie die Vorbereitung des Endlagerbetriebes Ende des Jahres
2013.
Vor dem eigentlichen Bau eines Endlagers in Konrad sind noch eine Reihe
vorbereitender Arbeiten notwendig, mit denen das BfS 2007 begonnen hat.
In einer insgesamt etwa zweijährigen Vorbereitungsphase werden derzeit
die erforderliche Infrastruktur sowie die Voraussetzungen für die
Vergabe der Bauleistungen geschaffen. Die Umrüstung der Schachtanlage
Konrad zu einem Endlager wird dann etwa vier Jahre in Anspruch nehmen.
Als nächste Schritte stehen auf dem Gelände die Sanierung der
Schachtförderanlage Konrad 1 und, damit zusammenhängend, der Abriss und
Neubau einiger Gebäude an.
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