Specific absorption rate for whole body exposure of children
Individual radiosensitivity in lung cancer families
Determination of the RBE for neutrons
Influence of human factors on the findings of non-destructive material testing
Assessment of the possibility of undetected progress of material damage in pressurised components
Risk communication related to low-frequency fields
Molecular parameters of radiosensitivity
Dosimetry with electronic dosemeters
Magnetic fields caused by electric and hybrid drive concepts
Interne Radiodekontamination von Personen
Risks of electromagnetic fields in the view of German general practitioners
Investigations of a site intended as repository, including an international comparison
Molecular biomarkers of cellular and clinical radiosensitivity
Additional analysis of the QUEBEB-Study
Growth of breast cancer cell lines under magnetic field influence
Reliability enhancement of RODOS results for a BWR NPP
Determination of WiMAX Exposure
Cohort study of cancer incidence among children
Representativeness of nuclide vectors in clearance measurements
Survey of statistical data of dental X-ray examinations on children
Investigations of the biokinetics of zirconium and ruthenium isotopes as well as of lanthanides
Round robin test for clearance measurements
Risk communication in the UV domain
Further development of the input parameters of LASAIR - 3607S04553
Personal electronic dosemeters for official individual monitoring in Germany
Influence of high-frequency electromagnetic fields of mobile communication on the metabolic rate
Epidemiological study on childhood cancer (KiKK)
BMU-Schriftenreihe

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Survey of statistical data of dental X-ray examinations on children to establish diagnostic reference levels - 3607S04559


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urn:nbn:de:0221-2009011293
BfS-RESFOR-09/09


Kurzzusammenfassung

In dem UFO-Plan Vorhaben 3607S04559 wurden Untersuchungen zur Häufigkeit und zur Strahlenexposition von zahnmedizinischen Röntgenaufnahmen an Kindern durchgeführt.

Zahnmedizinische Röntgenaufnahmen an Kindern werden mit wenigen Ausnahmen mit einer relativen Häufigkeit unterhalb von 3% bezogen auf die Gesamtheit aller Röntgenaufnahmen einer Untersuchungsart durchgeführt. Ausnahmen hiervon bilden insbesondere Schädel-Fernaufnahmen, welche zu über 85% an Personen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr durchgeführt werden. Weitere Untersuchungsarten mit vergleichsweise großer relativer Häufigkeit sind Panoramaschichtaufnahmen (13,1%), Bissflügelaufnahmen (9,7%) sowie Einzelzahnaufnahmen der Oberkiefer Schneidezähne (6,2%). Die Angabe der relativen Häufigkeit täuscht über absolut oftmals sehr geringe Untersuchungszahlen hinweg. Auf Basis absoluter Untersuchungszahlen werden nach unserer Einschätzung einzig Panoramaschichtaufnahmen und Schädel-Fernröntgenaufnahmen in nennenswerter Häufigkeit durchgeführt.
Zahnmedizinische Schnittbilddiagnostik wird aktuell an Kindern kaum durchgeführt. Dental-CTUntersuchungen werden von den in dieser Studie interviewten Zahnmedizinern nicht angefordert. Verschiedene Anwender führen DVT-Untersuchungen an Kindern mit deutlich unterschiedlicher Häufigkeit durch. In vielen Fällen bilden aktuell DVT-Untersuchungen an Kindern noch die Ausnahme. In Zukunft ist für diese Untersuchungsart jedoch eine Erhöhung des Anteils an Kindern zu erwarten.

Als Messgröße für die Strahlenexposition wurde für alle betrachteten Untersuchungsarten das Dosisflächenprodukt (DFP) verwendet. Die Verteilung der Werte des Dosisflächenproduktes, die bei den Anwendern innerhalb der Stichprobe gemessen wurde, war für viele Untersuchungsarten sehr breit, so wie dieses bereits aus anderen empirischen Erhebungen der Strahlenexposition in der Röntgendiagnostik bekannt war. Die statistischen Größen der Messwertverteilung sind für Panoramaschichtaufnahmen geringer als entsprechende Werte, die an anderer Stelle für Erwachsene erhoben wurden. Diese Beobachtung deckt sich mit der Erwartung aufgrund der bei Kindern anderen Anatomie der untersuchten Regionen. Bei intraoralen Röntgenaufnahmen, insb. Einzelzahnaufnahmen, sind die statistischen Größen in etwa auf gleicher Höhe mit denen bei Erwachsenen. Auch dieses deckt sich mit der Erwartung aufgrund der bei Kindern in diesem Fall ähnlichen Anatomie der untersuchten Regionen. Die meisten zahnmedizinischen Röntgenaufnahmen sind mit einer effektiven Dosis für die Personen von weniger als 10µSv verbunden. Eine Ausnahme hiervon bilden DVT-Untersuchungen, bei denen bei einigen Geräten eine effektive Dosis oberhalb von 10µSv resultieren kann.

Diagnostische Referenzwerte sind im Sinne einer Optimierung für solche Untersuchungsarten sinnvoll, die hinreichend oft vorkommen und die mit einer relevanten Strahlenexposition verbunden sind. Nach unserer Einschätzung trifft das erste Kriterium nur für Panoramaschichtaufnahmen und bedingt für Schädel-Fernaufnahmen an Kindern zu. Das zweite Kriterium wird von DVTUntersuchungen und bedingt von Panoramaschichtaufnahmen erfüllt. Der DVT-Bereich ist aktuell so dynamisch und der Studienumfang für dieses Teilgebiet so klein, dass hierzu auf Basis dieser Studie keine abschließende Beurteilung abgegeben werden kann. Es erscheint uns notwendig, für den DVT-Bereich eine separate, größer angelegte Untersuchung durchzuführen.


Der Abschlussbericht als Pdf-Datei: ca. 5,1 MB



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