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Limit Values and Precautionary Measures
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No English version available. In der 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über elektromagnetische Felder - 26. BImSchV) sind Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Gefahren durch elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder von Niederfrequenz- und Hochfrequenzanlagen festgelegt.
Die 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes
Die Verordnung gilt seit 1997 und beruht auf Empfehlungen der deutschen Strahlenschutzkommission (SSK) und der "Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung" (ICNIRP).
Die Grenzwertempfehlungen der genannten Kommissionen beruhen auf den wissenschaftlich nachgewiesenen, gesundheitlich relevanten biologischen Wirkungen, die durch die Einwirkung elektromagnetischer Felder ausgelöst werden können.
Im Bereich der niederfrequenten Felder gelten für ortsfeste Stromversorgungsanlagen und Bahnstromanlagen folgende Grenzwerte (die Frequenz der normalen Stromversorgung beträgt 50 Hertz (Hz), Bahnstromanlagen arbeiten mit einer Frequenz von 16.7 Hz):
Grenzwerte der 26. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) im niederfrequenten Bereich
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Frequenz f
(Hertz)
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elektrische Feldstärke* E
(Kilovolt pro Meter)
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magnetische Flussdichte*
(Mikrotesla)
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50
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5
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100
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16⅔
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10
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300
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*Effektivwerte
Vorsorgemaßnahmen ergänzen die Grenzwerte
Nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand ist bei Einhaltung dieser Grenzwerte der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung auch bei Dauereinwirkung gewährleistet.
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Wirkung der Körperstromdichte
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Neben den nachgewiesenen gesundheitlichen Auswirkungen gibt es allerdings wissenschaftliche Hinweise auf gesundheitliche Risiken bei niedrigen Feldstärken. Um diesen Hinweisen Rechnung zu tragen, fordert das BfS Vorsorgemaßnahmen:
- Die niederfrequenten Felder, denen die Bevölkerung ausgesetzt ist, sollten so gering wie möglich sein.
- Die Bevölkerung soll über bekannte und vermutete Wirkungen der Felder und über die Feldintensitäten der relevanten Feldquellen wie zum Beispiel Hochspannungsleitungen oder elektrische Geräte informiert werden.
- Die Forschung zur Klärung der wissenschaftlichen Fragen wird fortgeführt.
Möglichkeiten zur Verringerung der Exposition
Eine Minimierung der Exposition der Bevölkerung lässt sich durch verschiedene Maßnahmen erreichen, für die sowohl Behörden als auch Bauherren und Gerätehersteller, aber auch jede/-r einzelne Bürger/-in verantwortlich sind:
- Bei der Planung und Genehmigung von Gebäuden sollte auf einen ausreichenden Abstand zu Hochspannungsleitungen und anderen Anlagen der Stromversorgung geachtet werden.
- Durch eine optimierte Leitungsführung der Elektroinstallationen kann die Exposition der Bewohner oder Nutzer von Gebäuden reduziert werden.
- Gerätehersteller und Anlagenbauer können durch ein entsprechendes technisches Design möglichst niedrige Feldstärken in der Umgebung der Geräte und Anlagen erreichen. Wünschenswert wäre auch eine geeignete Kennzeichnung der Geräte, die den Verbraucher/innen ermöglicht, beim Kauf eines Gerätes auf niedrige Feldintensitäten zu achten.
- Jede/-r Bürger/-in kann durch zwei einfache Regeln eine Verringerung der Feldexposition erreichen:
- Möglichst großen Abstand zu den Feldquellen einhalten
- Dauer der Exposition so gering wie möglich halten.
Auch nachts ausreichend Abstand zu Quellen elektromagnetischer Felder halten
Da nächtliche Expositionen von längerer Dauer sind, sollte
hier aus Vorsorgegründen vor allem auf einen ausreichenden Abstand zu den
Feldquellen geachtet werden. Dies gilt im besonderen Maße für Babies und
Kleinkinder. Netzbetriebene Radiowecker sollten daher nicht direkt neben dem
Kopfteil des Bettes aufgestellt werden. Beim Sender des Babyphons und vor allem
beim Netzgerät sollte auf einen ausreichenden Abstand zum Bett des Kindes
geachtet werden. Falls möglich sollte der Sender mit Akkus betrieben werden, da
dann keine niederfrequenten Wechselfelder auftreten.
Eine Orientierung über die Feldintensitäten weiterer wichtiger
Haushaltsgeräte kann anhand der Tabelle
"Repräsentative Werte magnetischer Flussdichten von Haushaltsgeräten in
unterschiedlichen Abständen" erfolgen.
Weitere Informationen
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