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Der UV-Index (für eine größere Ansicht auf die Grafik klicken)
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Der UV-Index (abgekürzt: UVI) ist ein Maß für die höchste
sonnenbrandwirksame Bestrahlungsstärke, die von der Sonne während des Tages auf
einer horizontalen Fläche hervorgerufen wird.
Es wurde international festgelegt, UVI stets in ganzen Zahlen anzugeben. Diese Vereinbarung wird bei der Veröffentlichung der UVI-Prognose und der ermittelten UVI-Tageswerte auf den Internetseiten des BfS berücksichtigt. Häufig werden aber auch Tagesgänge von UVI-Werten oder momentane
UVI-Werte, oft sogar mit Nachkommastellen, veröffentlicht. Nach der
UVI-Definition ist dies nicht korrekt, es kann aber hilfreich sein, um die
momentane, bzw. die im Verlauf eines Tages auftretende Strahlenbelastung zu veranschaulichen.
UVI - eine weltweit einheitliche GrößeEin UVI 7 in Deutschland ist genauso zu bewerten wie der
gleiche Wert in Kenia oder Kanada. Am Äquator beträgt der UVI bei unbedecktem
Himmel auf Meereshöhe etwa 12. In Deutschland werden im Sommer UVI-Werte bis 8
erreicht, in den Hochlagen der süddeutschen Gebirgsregionen sogar noch höhere
Werte. Je höher der UVI an einem Tag ist, desto schneller kann bei
ungeschützter Haut ein Sonnenbrand
auftreten.
UVI - Einflussfaktoren
Der UVI hängt vor allem vom Sonnenstand ab; er ändert sich
daher am stärksten mit der Jahreszeit und der geografischen Breite. Die
Gesamtozonkonzentration in der Atmosphäre (nicht zu verwechseln mit der
bodennahen Ozonkonzentration bei „Sommersmog“), die Bewölkung und die Höhenlage
eines Ortes spielen ebenfalls eine Rolle. Leichte Bewölkung verringert den UVI
kaum. Dagegen kann sich der UVI bei besonderen Bewölkungssituationen durch
zusätzliche Streustrahlung gegenüber dem UVI bei klarem Himmel sogar erhöhen.
Reflexion erhöht die IntensitätDa sich der UVI stets auf eine horizontale Fläche bezieht,
beeinflussen Reflexionen an Sand und Schnee die Höhe des UVI nur geringfügig, wenn
die reflektierenden Flächen unterhalb der Bezugsebene liegen, auf der die
einfallende UV-Strahlung gemessen wird, da dann die reflektierte Strahlung vom
Messsystem nicht erfasst wird. Auf Schnee, auf dem Wasser und am Strand auf
hellen Sandflächen ist die Strahlenbelastung aufgrund der reflektierten
UV-Strahlung aber oft höher als der UVI angibt, so dass in solchen Situationen
besonders auf einen ausreichenden Sonnenschutz zu achten ist.
UV-Index und empfohlene Schutzmaßnahmen
UV-Index
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Belastung
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Schutzmaßnahmen1
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8 und höher
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sehr hoch
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Erweiterte Schutzmaßnahmen erforderlich:
- Aufenthalt außerhalb des Hauses in den Mittagsstunden möglichst vermeiden
- auf jeden Fall Schatten aufsuchen
- entsprechende Kleidung, Hut und Sonnenbrille unbedingt nötig, für unbedeckte Haut unbedingt Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtschutzfaktor (mindestens doppelter UV-Index) verwenden.
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6 - 7
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hoch
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Schutzmaßnahmen erforderlich:
- während der Mittagsstunden Schatten aufsuchen
- entsprechende Kleidung, Hut und Sonnenbrille nötig, für unbedeckte Haut Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtschutzfaktor (mindestens doppelter UV-Index) verwenden.
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3 - 5
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mittel
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0 - 2
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niedrig
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keine Schutzmaßnahmen erforderlich.
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1 entsprechend der Empfehlung der deutschen Strahlenschutzkommission (SSK) vom
Juni 2004
Weiterführende Informationen
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