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Grundlagen zu Solarien
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Solarien sind UV-Bestrahlungsgeräte, die überwiegend zur nichttherapeutischen Bestrahlung der menschlichen Haut genutzt werden. Sonnenstudios sind Betriebe der gewerblichen Anwendung von Solarien zu rein kosmetischen Zwecken.
Solarien weisen festgelegte Nutzflächen auf und können als
Ganzkörper- oder als Teilkörperbestrahlungsgeräte ausgelegt sein. Solarien
werden mit künstlichen UV-Strahlungsquellen (Lampen) betrieben, die UV-Strahlung der Spektralbereiche UV-A
und UV-B erzeugen. UV-C wird von den heute angewendeten Geräten nur noch mit zu
vernachlässigender Intensität abgegeben. Weiterhin wird sichtbares Licht und Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung)
erzeugt. Optisch wirksame Bauteile wie Reflektoren, Filter und
Acrylglasscheiben bestimmen einzeln und in Kombination die Spektralverteilung und die Bestrahlungsstärke eines Solariums.
Bestrahlungsstärken
Die entscheidende Bewertungsgröße eines Solariums ist die
sonnenbrandwirksame (erythemwirksame) Gesamtbestrahlungsstärke Eer auf der
Nutzfläche. Für Sonnenbänke, die nach dem 22. Juli 2007 hergestellt wurden, gilt
eine maximal erlaubte erythemwirksame Gesamtbestrahlungsstärke von 0,3 Watt pro Quadratmeter (W/m2). Diese Bestrahlungsstärke entspricht der Bestrahlungsstärke, die von der Sonne am Äquator zur Mittagszeit bei wolkenlosem Himmel hervorgerufen wird.
Zur exakten Erfassung von UV-Strahlungsgrößen, wie zum Beispiel zur Bestimmung der spektralen Verteilung der Bestrahlungsstärke, sind aufwändige Messapparaturen (Spektralradiometer) erforderlich. Nur exakt ermittelte Messergebnisse können Grundlage für die Klassifizierung der Geräte und für die Dosierung der UV-Bestrahlungsstärke bei Anwendung der Geräte sein. Die Bautypenabnahme von Solarien beim Hersteller im Rahmen der CE-Zertifizierung stützt sich daher auf die spektralradiometrische Vermessung
der Geräte.
Weitere Informationen
- Weitere Informationen zur Gerätetechnik und den
physikalischen Grundlagen können der "UV-Fibel"
entnommen werden, die Sie im "Digitalen Online Repositorium und Informations-System" ("DORIS") des Bundesamtes für Strahlenschutz finden.
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Druckversion
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