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Einführung zu den Zwischenlagern
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Bis zum jetzigen Zeitpunkt steht in Deutschland kein betriebsbereites genehmigtes Endlager für radioaktive Abfälle zur Verfügung. Radioaktive Abfälle aus dem Betrieb und der Stilllegung von Kernkraftwerken sind bis zu ihrer Verbringung in ein Endlager deshalb zeitlich begrenzt in Einrichtungen zwischenzulagern.
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Zentrale Zwischenlager
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An den Standorten Ahaus (Nordrhein-Westfalen) und Gorleben (Niedersachsen) wurden die beiden zentralen Transportbehälterlager (TBL) in Lagerhallen aus Stahlbeton eingerichtet. Das Zwischenlager Nord bei Lubmin ist eine Einrichtung zur Behandlung und Lagerung aller Arten radioaktiver Abfälle in der Gemeinde Rubenow (Amt Lubmin) in Mecklenburg-Vorpommern.
Nur für das TBL Gorleben besteht eine Genehmigung zur Aufbewahrung für die aus der Wiederaufarbeitungsanlage AREVA NC (vormals COGEMA) in Frankreich zurückgeführten hochradioaktiven Glaskokillen. Im TBL Ahaus werden neben abgebrannten Brennelementen aus Leistungsreaktoren auch abgebrannte Brennelemente aus Forschungsreaktoren aufbewahrt.
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Dezentrale Zwischenlager
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Bis zur Inbetriebnahme eines Endlagers für wärmeentwickelnde Abfälle sind diese Abfälle sicher zwischenzulagern. Bestrahlte Brennelemente aus dem Betrieb von Forschungs- und Leistungsreaktoren werden in der Bundesrepublik Deutschland in zentralen Zwischenlagern sowie in dezentralen Zwischenlagern aufbewahrt.
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Auswirkungen von gezielten Flugzeugabstürzen auf Zwischenlager für Kernbrennstoffe
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Nach den Ereignissen in den USA vom 11.09.2001 kann nicht mehr
ausgeschlossen werden, dass auch ein Zwischenlager in Deutschland das
Ziel eines gezielten Angriffs mit einem Großraumflugzeug werden kann.
Nach der Einschätzung des Bundesministeriums des Innern (BMI) liegt ein
absichtlich herbeigeführter Flugzeugabsturz auf eine kerntechnische
Anlage außerhalb des Wahrscheinlichen, kann aber grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.
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Genehmigung von Zwischenlagern: Aktueller Stand der Rechtsprechung
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Das Bundesamt für Strahlenschutz ist zuständige Genehmigungsbehörde für die Aufbewahrung von Kernbrennstoffen in Zwischenlagern an den Standorten der Kernkraftwerke. In den Jahren 2002 und 2003 wurden vom BfS zwölf Standort-Zwischenlager genehmigt. Gegen viele Genehmigungen haben benachbarte Anwohner geklagt. Ziel der Klagen war insbesondere eine gerichtliche Überprüfung, ob bei der Genehmigungserteilung der Schutz gegen terroristische Anschläge hinreichend berücksichtigt wurde.
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Bekanntmachungen
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Wird für ein Zwischenlager eine Änderung der Aufbewahrungsgenehmigung
nach Paragraph 6 Atomgesetz beantragt, hat das Bundesamt für Strahlenschutz unter anderem zu prüfen, ob im Rahmen des Genehmigungsverfahrens eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist. Anhand einer überschlägigen Prüfung, der sogenannten Vorprüfung des Einzelfalls, wird abgeschätzt, ob die beantragte Vorhabensänderung erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen haben kann.
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Zwischenlager - Häufig gestellte Fragen
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Was ist ein Zwischenlager? Welche Arten von Abfällen werden in einem Zwischenlager gelagert? Was ist ein CASTOR-Behälter? Wer genehmigt Zwischenlager? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in dieser Rubrik.
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