Transporte
Bauart-Zulassungen Transportbehälter
Zwischenlager
Staatliche Verwahrung
Nukleare Entsorgungskonvention

Transport / Lagerung

Grafik EndlagerTransport / Lagerung

Radioaktive Stoffe, die bei der Nutzung der Atomenergie, in Medizin, Forschung oder Industrie verwendet werden oder als Abfall anfallen, müssen transportiert, zwischen- oder endgelagert werden. Das BfS nimmt für die Entsorgung radioaktiver Abfälle, der staatlichen Verwahrung von Kernbrennstoffen und der Beförderung radioaktiver Stoffe in unterschiedlichen Funktionen Vollzugsaufgaben des Bundes nach dem Atomgesetz, der Strahlenschutzverordnung und dem Gefahrgutbeförderungsgesetz wahr. Das BfS ist Antragsteller und Betreiber für Anlagen des Bundes zur Endlagerung radioaktiver Abfälle und ist außerdem verantwortlich für den Vollzug der staatlichen Verwahrung. Es ist Genehmigungsbehörde für die Beförderung und Aufbewahrung von Kernbrennstoffen. Das BfS entscheidet z. B. über Transporte abgebrannter Brennelemente aus Atomkraftwerken und die Genehmigung dezentraler Zwischenlager an deren Standorten.
 

Aktuelles



 
Bekanntmachungen
 
Wird für ein Zwischenlager eine Änderung der Aufbewahrungsgenehmigung nach Paragraph 6 Atomgesetz beantragt, hat das Bundesamt für Strahlenschutz unter anderem zu prüfen, ob im Rahmen des Genehmigungsverfahrens eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist. Anhand einer überschlägigen Prüfung, der sogenannten Vorprüfung des Einzelfalls, wird abgeschätzt, ob die beantragte Vorhabensänderung erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen haben kann. mehr...


   
Zwischenlager für Kernbrennstoffe: Prüfpunkt Sicherheit

Der Begriff Sicherheit bezeichnet die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderliche Vorsorge gegen Schäden, die durch die Aufbewahrung von Kernbrennstoffen in einem Zwischenlager entstehen können. Dabei geht es um die radiologische Sicherheit beim bestimmungsgemäßen Betrieb des Zwischenlagers, bei Störfällen während des Betriebs und bei Naturereignissen. mehr...
 
Genehmigung von Kernbrennstofftransporten

TransportWill ein Transporteur Kernbrennstoffe transportieren, benötigt er eine Beförderungsgenehmigung. Dazu stellt er einen Antrag beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Das BfS prüft, ob die Sicherheitskriterien nach dem Atomgesetz (AtG) § 4 erfüllt sind und ob die Rechtsvorschriften über die Beförderung gefährlicher Güter eingehalten werden. Welche der beantragten Routen genutzt wird und wann der Transport stattfindet, liegt in der Verantwortung des Genehmigungsinhabers. mehr...
 
Information zum Genehmigungsverfahren der AVR-Brennelemente des Forschungszentrums Jülich

Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) hatte am 26. Juni 2007 und mit einem präzisierenden Schreiben vom 29. April 2009 die Aufbewahrung von AVR-Brennelementen im Zwischenlager Jülich für weitere drei Jahre ab dem 1. Juli 2013 beantragt. Nachdem das FZJ am 16. Juli 2010 zunächst darum gebeten hatte, das Genehmigungsverfahren ruhend zu stellen, hat das Bundesamt für Strahlenschutz das Verfahren auf Antrag des FZJ vom 16. Mai 2012 wiederaufgenommen und führt es seitdem fort.

In der gegenwärtigen Phase des Genehmigungsverfahrens werden die vom FZJ eingereichten Unterlagen zum Nachweis der Genehmigungsvoraussetzungen für eine weitere Lagerung der AVR-Brennelemente im Zwischenlager in Jülich geprüft. mehr...