Transporte
Bauart-Zulassungen Transportbehälter
Zwischenlager
Staatliche Verwahrung
Nukleare Entsorgungskonvention

Transport / Lagerung

Grafik EndlagerTransport / Lagerung

Radioaktive Stoffe, die bei der Nutzung der Atomenergie, in Medizin, Forschung oder Industrie verwendet werden oder als Abfall anfallen, müssen transportiert, zwischen- oder endgelagert werden. Das BfS nimmt für die Entsorgung radioaktiver Abfälle, der staatlichen Verwahrung von Kernbrennstoffen und der Beförderung radioaktiver Stoffe in unterschiedlichen Funktionen Vollzugsaufgaben des Bundes nach dem Atomgesetz, der Strahlenschutzverordnung und dem Gefahrgutbeförderungsgesetz wahr. Das BfS ist Antragsteller und Betreiber für Anlagen des Bundes zur Endlagerung radioaktiver Abfälle und ist außerdem verantwortlich für den Vollzug der staatlichen Verwahrung. Es ist Genehmigungsbehörde für die Beförderung und Aufbewahrung von Kernbrennstoffen. Das BfS entscheidet z. B. über Transporte abgebrannter Brennelemente aus Atomkraftwerken und die Genehmigung dezentraler Zwischenlager an deren Standorten.
 

Aktuelles



 
Aktuelle Information zum Zwischenlager Brunsbüttel
 
Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerde des Bundesamtes für Strahlenschutz auf Zulassung der Revision im Verfahren um das Standortzwischenlager Brunsbüttel abgelehnt. Damit ist die Aufbewahrungsgenehmigung für das Zwischenlager Brunsbüttel aufgehoben. Der Betreiber des Zwischenlagers ist nun in der Verantwortung, eine neue Genehmigung für die Lagerung der Castorbehälter in dem Zwischenlager zu beantragen. mehr...


   
Zwischenlager für Kernbrennstoffe: Das Genehmigungsverfahren

Standort-Zwischenlager Sollen Kernbrennstoffe außerhalb eines Kernkraftwerks in einem Zwischenlager aufbewahrt werden, ist dafür eine Genehmigung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) erforderlich. Die Verantwortung dafür, dass zu jedem Zeitpunkt alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen, trägt der Besitzer des radioaktiven Materials bzw. der Betreiber des Zwischenlagers als Genehmigungsinhaber. mehr...
 
Zwischenlager für Kernbrennstoffe: Prüfpunkt Sicherung

Unter Sicherung wird für alle kerntechnischen Anlagen und Einrichtungen der erforderliche Schutz gegen Störmaßnahmen oder sonstige Einwirkungen Dritter (SEWD) verstanden. Als solche werden auch terroristisch motivierte Taten in Betracht gezogen. In die generellen Anforderungen an die Sicherung, die vom Bundesumweltministerium festgelegt werden, fließen unter anderem die Analysen der Sicherheitsbehörden ein. Bei der Genehmigung von Zwischenlagern für Kernbrennstoffe prüft das Bundesamt für Strahlenschutz als zuständige Genehmigungsbehörde, ob die vorgegebenen Anforderungen durch Maßnahmen der Zwischenlagerbetreiber erfüllt sind. mehr...
 
Zwischenlager für Kernbrennstoffe: Prüfpunkt gezielter Flugzeugabsturz

Nach der Einschätzung des Bundesministeriums des Innern liegt ein absichtlich herbeigeführter Flugzeugabsturz auf eine kerntechnische Anlage zwar außerhalb des Wahrscheinlichen, kann aber nach den Ereignissen in den USA vom 11.09.2001 nicht vollkommen ausgeschlossen werden. Das BfS hat nach dem 11.09.2001 bei der Genehmigung der Zwischenlager auf diese veränderte Sicherheitslage aufmerksam gemacht. Ergänzend zu den in den SEWD-Richtlinien des Bundesumweltministeriums (SEWD = Schutz gegen Störmaßnahmen oder sonstige Auswirkungen Dritter) enthaltenen Tatszenarien prüft das BfS daher in Genehmigungsverfahren nach § 6 AtG auch die Auswirkungen eines gezielten Absturzes eines Großraumflugzeugs auf die Zwischenlager. mehr...