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Fukushima
Umdenken nach Tschernobyl und Fukushima

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Fukushima

Am 11. März 2011 kam es in Fukushima in Japan zu einem starken Erdbeben und nachfolgendem Tsunami. Im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi entstanden große Schäden, die mit den vorhandenen Sicherheitssystemen nicht bewältigt werden konnten. Die beim Unfall freigesetzten radioaktiven Substanzen kontaminierten Luft, Boden und Wasser in der Region um Fukushima. Die gesundheitlichen Folgen können noch nicht abschließend bewertet werden.
 
Unfall in Fukushima: Überblick
 
Ein starkes Erdbeben mit nachfolgendem Tsunami führte zu großen Schäden im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi in Japan. In der Folge wurden radioaktive Substanzen freigesetzt.

Neben einer Beschreibung des Unfallablaufs finden Sie hier Informationen zu eingeleiteten und geplanten Gegenmaßnahmen. mehr...


   
Fukushima und die Folgen: BfS-Bericht über Unfallablauf und -ursachen
 
Ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima veröffentlicht das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) aktuelle Erkenntnisse über Ablauf und Ursachen des Unfalls. Die Grundzüge des Unfallablaufs sind bekannt. Bei den Details der Vorgänge innerhalb der Reaktoren selbst sind die Fachleute aber nach wie vor auf Beobachtung von außen, Erfahrungswissen und Rekonstruktion aus anderweitig gewonnenen Daten angewiesen. mehr...


Analyse der Vorkehrungen für den anlagenexternen Notfallschutz für deutsche Kernkraftwerke basierend auf den Erfahrungen aus dem Unfall in Fukushima
 
Welche Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen hat es, wenn radioaktive Stoffe über einen längeren Zeitraum freigesetzt werden? Anhand von Fallbeispielen hat das Bundesamt für Strahlenschutz einen kerntechnischen Unfall simuliert, dessen radiologische Auswirkungen denen des Unfalls in Fukushima-Daiichi ähneln. Damit wird der Frage nachgegangen, inwiefern das bestehende Notfallschutzkonzept in Deutschland für eine ähnliche Situation gerüstet ist. mehr...


   
Die radiologische Situation in Japan
 
Die infolge des Reaktorunfalls in Fukushima in die Atmosphäre freigesetzten radioaktiven Stoffe (Radionuklide) wurden mit dem Wind lokal, regional und global verfrachtet und in der Folge auf der Erdoberfläche deponiert. Wohin welche radioaktiven Stoffe gelangten, hing wesentlich vom Zeitpunkt der Freisetzung und von den dann herrschenden Wetterbedingungen wie Wind und Niederschlägen ab. mehr...


Vergleich des Fallouts durch oberirdische Kernwaffentests, den Reaktorunfall in Tschernobyl und den Reaktorunfall in Japan
 
In der Vergangenheit wurden durch menschliche Handlungen zweimal größere Mengen radioaktiver Stoffe in die Atmosphäre eingetragen und führten zu nachweisbaren Strahlenbelastungen in Europa: zum einen aufgrund der oberirdischen Kernwaffentests in den 1950er und 1960er Jahren, zum anderen nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl im Jahr 1986. In beiden Fällen wurden radioaktive Stoffe aus der Kernspaltung freigesetzt. mehr...


   
Fragen und Antworten zu Strahlenschutz-Aspekten in Japan
 
Die infolge des Unfalls freigesetzten radioaktiven Stoffe (Radionuklide) wurden mit dem Wind lokal, regional und global verteilt. Wohin die Stoffe gelangten, hing wesentlich von den Wetterbedingungen wie Wind und Niederschlägen ab. Strahlenbelastungen für den Menschen entstanden durch Einatmen und äußere Bestrahlung durch die in der Luft befindlichen radioaktiven Stoffe, durch die auf den Boden deponierten Radionuklide und im weiteren Verlauf auch durch die Aufnahme über die Nahrung.

In dieser Rubrik finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Strahlenschutz-Aspekten in Japan. mehr...


Fragen und Antworten zu Strahlenschutz-Aspekten in Deutschland und Europa
 
In Deutschland betreibt das BfS auf dem Schauinsland im Südschwarzwald ein hochempfindliches Messlabor, das als Frühwarnsystem fungiert. In Deutschland sind aufgrund der weiträumigen Verteilung und Verdünnung der radioaktiven Stoffe in der Atmosphäre durch den Unfall in Japan keine radioaktive Belastungen in gesundheitsrelevanter Höhe eingetreten.

In dieser Rubrik finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Strahlenschutz-Aspekten in Deutschland und Europa. mehr...


   
Fragen und Antworten zu kerntechnischen Aspekten des Unfalls in Fukushima
 
Nach dem derzeitigen Kenntnisstand ist es in den Reaktorblöcken 1, 2 und 3 des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi zu Kernschädigungen und zu Kernschmelzen gekommen.

In dieser Rubrik finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu kerntechnischen Aspekten der Ereignisse in Japan. mehr...


Fragen und Antworten zur kerntechnischen Sicherheit in Deutschland
 
Die folgenden Fragen und Antworten bilden die wesentlichen Grundlagen ab, auf denen die bestehenden Sicherheitsvorkehrungen in den deutschen Kernkraftwerken beruhen. Betriebsstörungen und so genannte Auslegungsstörfälle müssen von allen Anlagen so beherrscht werden, dass keine Schäden in der Umgebung zu befürchten sind. Auch für die katastrophalen Auswirkungen bei zwar als sehr unwahrscheinlich eingestuften Ereignissen müssen die hierfür vorgesehenen Vorsorgemaßnahmen geprüft werden. mehr...


   
Stellungnahme zur Jodblockade
 
Zur Jodblockade der Schilddrüse ist eine hohe Dosis von Kaliumjodid notwendig. Hohe Gaben von Kaliumjodid sind allerdings auch mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Für Deutschland werden auf Grund des Unfalls der Kernkraftwerke in Fukushima, Japan, keine erhöhten Radiojodkonzentrationen in Luft und Lebensmitteln erwartet, denen eine gesundheitliche Bedeutung zuzumessen ist. Von der Einnahme von Kaliumjodidtabletten in Deutschland zur Schilddrüsenblockade wird daher dringend abgeraten. mehr...


Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz: Unfall in Fukushima vom Ablauf her nicht mit Tschernobyl zu vergleichen
 
Der Präsident des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König, hat betont, der Atomunfall im japanischen Fukushima sei nach allen vorliegenden Erkenntnissen nicht mit der Katastrophe von Tschernobyl vergleichbar. Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur erklärt König, was an Strahlenschutzmaßnahmen in Deutschland getan wird. mehr...