|
|
|
Kerntechnik > Kinderkrebs und Kernkraftwerke > Stellungnahme zu SSK-Bericht
|
|
Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht Stellungnahme zu SSK-Bericht über KiKK-Studie
|
|
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat im Rahmen eines Fachgesprächs am 26. Februar 2009 in Bonn seine abschließende Bewertung des Berichts der Strahlenschutzkommission (SSK) zur KiKK-Studie öffentlich vorgestellt. Das BfS legte den Bewertungsband vom September 2008 der SSK und den Begründungsband, den die SSK im Februar 2009 vorlegte, zugrunde.
Das zentrale Ergebnis der Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken (KIKK-Studie) lautet: Je näher Kinder unter fünf Jahren an einem Atomkraftwerk wohnen, desto höher ist ihr Risiko, an Leukämie zu erkranken. Dieses Ergebnis sieht das BfS auch nach Vorlage des Begründungsbandes bestätigt (Stellungnahme
des BfS zur "Bewertung der epidemiologischen Studie zu Kinderkrebs in
der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK-Studie) - Stellungnahme der
Strahlenschutzkommission", PDF, 88 kB).
Die KiKK-Studie ist eine vom BfS in Auftrag gegebene epidemiologische Fall-Kontroll-Studie zu Kinderkrebs (Leukämie) in der Umgebung von Kernkraftwerken. Nach Veröffentlichung der Ergebnisse der KiKK-Studie im Dezember 2007 hatten sowohl das BfS selbst als auch das Bundesumweltministerium Wissenschaftler mit der Überprüfung der Qualität der Studie betraut.
Die nun vorliegende Bewertung, die die SSK für das Bundesumweltministerium durchgeführt hat, stützt die zentralen Ergebnisse der KiKK-Studie.
Die Überprüfung der KiKK-Studie, die das BfS veranlasst hatte, ist bereits seit März 2008 abgeschlossen. Auch sie bestätigt die zentralen Ergebnisse der KiKK-Studie.
Weitere Informationen
|
|
Druckversion
|
|
|