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Kerntechnik > Kinderkrebs und Kernkraftwerke > Stellungnahme zu Presseberichten
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Stellungnahme zu den aktuellen Presseberichten im Zusammenhang mit der Epidemiologischen Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken
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In jüngster Zeit wurde mehrfach über eine vom BfS in Auftrag gegebene gutachterliche Stellungnahme zur sogenannten Kinderkrebs-Studie (KiKK-Studie) berichtet. Dabei sind einige Sachverhalte falsch oder missverständlich dargestellt worden:
- Die gutachterliche Stellungnahme von Prof. Jöckel und Kollegen zur Kinderkrebsstudie wird weder vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) noch vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) unter Verschluss gehalten. Sie wird – wie in der Sitzung vom 16.01.2008 zugesagt – dem Umweltausschuss des Deutschen Bundestages zusammen mit einer Bewertung des BfS zugeleitet und danach im Internetauftritt des BfS veröffentlicht.
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Die Zahl von Kinderkrebsfällen in der Umgebung der Standorte von Kernkraftwerken in Höhe von 121 bis 275 Fällen im Umkreis von etwa 50km wurde vom BfS bereits am 10. Dezember 2007 bei der Vorstellung der Ergebnisse der KiKK-Studie genannt (vgl. Pressemitteilung Nr. 12 vom 10.12.2007).
- Die Bewertung des BfS zu den möglichen Ursachen lautet wie folgt: Aufgrund der deutlichen Abhängigkeit des Risikos von der Entfernung zu den Standorten der Kernreaktoren gibt es Hinweise auf mögliche Zusammenhänge, aber keine Beweise (vgl. Bernd Grosche, Thomas Jung und Wolfgang Weiss: Häufigkeit von Krebs bei Kindern in der Umgebung von Kernkraftwerken , in: atomwirtschaft Nr. 3/2008, S. 174-178, PDF, 924 kB, nicht barrierefrei).
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