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Ionisierende Strahlung > Radon > Radon im Boden
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Radon im Boden
Als Folge des Zerfalls des im Boden vorhandenen Radiums entsteht dort ständig Radon. Die Radonkonzentration in der Bodenluft ist entscheidend dafür, wie viel Radon im Untergrund zum Eintritt in ein Gebäude zur Verfügung steht. Typischerweise liegt das Verhältnis von Radon in der Raumluft zu der in der Bodenluft bei ca. 1 bis 5 ‰. Die Karte der Radonkonzentration in der Bodenluft für Deutschland dient deshalb als Grundlage für die Einschätzung der regionalen Radonsituation.
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Radonausbreitung im Boden
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Ein Teil des im Boden entstehenden Radons gelangt an die Erdoberfläche und wird in die Atmosphäre freigesetzt. Der Transport wird durch die Durchlässigkeit des Bodens bestimmt sowie bis zu einer Tiefe von circa einem Meter von der Witterung beeinflusst. Radon kann auch im Grundwasser gelöst werden und mit diesem im geologischen Untergrund migrieren.
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Die Radonkarte Deutschlands
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Die Radonkarte Deutschlands gibt eine Orientierung über die regionale Verteilung der Radonkonzentration in der Bodenluft einen Meter unter der Erdoberfläche. Sie wurde auf der Grundlage von Messungen an insgesamt 2346 geologisch repräsentativen Messorten und der geologische Karte Deutschlands im Maßstab 1:1.000.000 berechnet. Aus ihr kann abgeleitet werden, wo und in welchem Umfang mit erhöhten Radonkonzentrationen in Gebäuden zu rechnen ist.
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