Radioaktive Kontamination von Speisepilzen - aktuelle Messwerte
Pilze sind für viele Menschen eine beliebte Ergänzung des Speisezettels. Doch auch mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl misst das Bundesamt für Strahlenschutz in einigen Pilzarten erhöhte Aktivitäten des Radionuklids Cs-137.

Die Messkampagnen in den Jahren 2005 bis 2010 konzentrierten sich auf den Süden Deutschlands, ein Gebiet, das durch den Reaktorunfall von Tschernobyl besonders betroffen wurde. Trompetenpfifferlinge, Semmelstoppelpilze, Mohrenkopfmilchlinge, Milchbrätlinge und Rotbraune Semmelstoppelpilze erreichten in den letzten drei Jahren Aktivitätsgehalte von mehr als 1 000 Bq/kg Cs-137.

Mit Messwerten unter 5 Bq/kg Cs-137 waren im gleichen Zeitraum Braunschuppiger Riesenchampignon, Frühlingsweichritterling, Fuchsiger Rötelritterling, Goldtäubling, Purpurschwarzer Täubling, Riesenporling, Riesenschirmling, Schiefknolliger Anischampignon, Schmalblättriger Weißtäubling und Zinnobertäubling nur gering kontaminiert.


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