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BfS-Texte zum Thema

Ionisierende Strahlung > Lebensmittel

Natürliche Radionuklide in Nahrungsmitteln
Mit den zur Ernährung aus dem Boden aufgenommenen essentiellen Elementen gelangen auch radioaktive Stoffe in die Pflanzen und letztlich in die gesamte Nahrungskette. Kenntnisse zum Gehalt der natürlichen radioaktiven Stoffe in Nahrungsmitteln sind erforderlich, um die aus der Nahrungsaufnahme resultierende Strahlenexposition für den Menschen abzuschätzen. Die Ergebnisse zeigen, dass bei der Gesamtnahrung keine bedeutsamen Unterschiede zwischen einzelnen Regionen Deutschlands auftreten. mehr...


   
Strahlenexposition durch natürliche Radionuklide im Trinkwasser
Trinkwasser
Mit Abschluss der Untersuchungen des Bundesamtes für Strahlenschutz im Jahre 2008 liegt erstmals eine aussagekräftige Übersicht über die Strahlenexposition durch natürliche Radionuklide im Trinkwasser in der Bundesrepublik als Ganzes vor. Untersucht wurden ca. 582 Trinkwässer. mehr...


Natürliche Radionuklide in Mineralwässern
Mineralwasser
Das Bundesamt für Strahlenschutz hat den Gehalt natürlicher Radionuklide in ca. 400 Mineralwässern in Deutschland bestimmt. Die durch den Konsum von Mineralwasser verursachte Strahlungsdosis (Ingestionsdosis) wurde für Kinder und Erwachsene berechnet.
  • Die höchsten Dosiswerte traten bei Säuglingen in einem Alter bis zu einem Jahr auf, für die Mineralwasser zur Zubereitung von Fertignahrung und als Trinkwasser verwendet wird. Der Median (50-Perzentil) der Dosis beträgt mit 0,046 mSv/Jahr etwa 50 % des WHO-Dosisrichtwertes für Trinkwasser in Höhe von 0,1 mSv/Jahr. Der Maximalwert beträgt 6,5 mSv/Jahr.
  • Dosisbestimmend ist aufgrund seiner hohen Radiotoxizität überwiegend Radium-228.
  • Von Mineralwässern geht aus strahlenhygienischer Sicht keine Gesundheitsgefahr aus. Aus Vorsorgegründen sollte aber der Dosisrichtwert für Trinkwasser von 0,1 mSv/Jahr nicht dauerhaft überschritten werden.
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Pilze und Wildbret im süddeutschen Raum noch immer mit Cs-137 belastet
 
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) weist darauf hin, dass bestimmte Pilzarten und Wild in einigen Gegenden Deutschlands durch die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl noch immer hoch belastet sind. In Deutschland ist es zwar nicht erlaubt, Lebensmittel mit einem Radiocäsiumgehalt von mehr als 600 Becquerel pro Kilogramm in den Handel zu bringen, für den Eigenverzehr gilt diese Beschränkung jedoch nicht. Die Aufnahme von 80.000 Becquerel Cäsium 137 mit der Nahrung entspricht mehr...


Radioaktive Kontamination von Speisepilzen - aktuelle Messwerte
Symbolbild Pilz
Pilze sind für viele Menschen eine beliebte Ergänzung des Speisezettels. Doch auch mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl misst das Bundesamt für Strahlenschutz in einigen Pilzarten erhöhte Aktivitäten des Radionuklids Cs-137. Die Messkampagnen in den Jahren 2005 bis 2008 konzentrierten sich auf den Süden Bayerns, ein Gebiet, das durch den Reaktorunfall von Tschernobyl besonders betroffen wurde. mehr...