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Ionisierende Strahlung > Überwachung der Umweltradioaktivität (IMIS) > Prognosen
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Prognosen zur radiologischen Lage
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Da es das Ziel von Maßnahmen ist, zukünftige Strahlenbelastungen zu reduzieren oder zu vermeiden, ist nicht nur die aktuelle Strahlenexposition wichtig, sondern auch die Frage, wie diese sich weiter entwickeln wird. Für diese Prognosen stehen in IMIS die beiden Entscheidungshilfemodelle PARK (Programm für die Abschätzung Radiologischer Konsequenzen) und RODOS (Realtime Online Decision Support System) zur Verfügung. Mit Hilfe dieser Modelle können die zukünftige Umweltkontamination und die zu erwartenden Dosen abgeschätzt werden.
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Maßnahmenrelevante Darstellung der Kontamination von Blattgemüse mit Radiojod.
Die Werte wurden im Rahmen einer Übung mit PARK berechnet.
(für größere Darstellung Bild anklicken)
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Maßnahmenrelevante Darstellung der effektiven Dosis durch Inhalation und Direktstrahlung integriert über 7 Tage.
Die Werte wurden im Rahmen einer Übung mit PARK berechnet. (für größere Darstellung Bild anklicken)
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Was zeigen die Modelle?
PARK und RODOS bilden das Verhalten radioaktiver Stoffe in der Umwelt und die Expositionspfade des Menschen ab: die äußere Belastung des Menschen durch Strahlung aus der radioaktiven Wolke und der vom Boden abgelagerten Aktivität sowie die interne Strahlenbelastung, die aus der Inkorporation von Radionukliden durch Inhalation und mit der Nahrung resultiert. Das BfS wird bei diesen Berechnungen vom Deutschen Wetterdienst mit Ausbreitungsprognosen unterstützt.
Die Darstellungen der Ergebnisse erfolgen in Karten, aus denen die Notwendigkeit von Maßnahmen ersichtlich ist. Grundlagen für diese Karten sind Vergleiche der prognostizierten Expositionen mit den Dosisgrenzwerten bzw. Eingreifrichtwerten der jeweiligen Maßnahmen.
Zur Erläuterung zeigt die nebenstehende Abbildung eine Karte zur Kontamination von Blattgemüse mit I-131. Der Grenzwert der EU beträgt 2000 Bq/kg. Die Farben dunkelgrün bis gelb bedeuten, dass diese Werte unterhalb des Eingreifrichtwertes der EU liegen. In den orangefarbenen bis violetten Gebieten liegen die Kontaminationen oberhalb des Grenzwertes. Je intensiver die Farben sind (dunkelgrün und dunkelviolett), um so weiter ist die Kontamination nach unten bzw. nach oben vom Grenzwert entfernt.
Eine grüne Karte signalisiert z. B., dass keine Maßnahmen zu ergreifen sind (s. Abb.), eine rotgefärbte Karte, dass Maßnahmen notwendig sind. Entsprechend vorbereitete Karten gibt es nicht nur für landwirtschaftliche Produkte, sondern auch für andere Maßnahmen wie Evakuierung, Verweilen im Haus, Einnahme von Jodtabletten.
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