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In-vivo-Ringversuche
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Im Ganzkörperzähler der Landesanstalt für Umwelt Baden Württemberg in Karlsruhe wird das Ziegelphantom "Olga" des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) im Rahmen des Ringversuches 2009 mittels vier Stickstoff gekühlter Germanium-Detektoren gemessen (für eine größere Ansicht auf das Bild klicken).
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Eine der wichtigsten Aufgaben der Leitstelle
Inkorporationsüberwachung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) ist die Unterstützung der behördlich
bestimmten Messstellen bei der Qualitätssicherung auf allen
Schritten
hin zur Ermittlung der inneren Dosis. Das bedeutet, dass die
Leitstelle insbesondere für die regelmäßige Durchführung von
Ringversuchen bei den In-vivo-Messstellen (Ganzkörper- und
Teilkörperzähler) und den In-vitro-Messstellen (Ausscheidungsanalytik)
Sorge zu tragen hat. Diese Ringversuche bestehen dabei im allgemeinen
aus zwei Teilen, einem praktischen Teil, in dem die Aktivität in einem
Phantom oder die Aktivitätskonzentration in einer Ausscheidungsprobe zu
bestimmen ist, und einem theoretischen Teil, der sogenannten
Fallbeschreibung, in der an Hand von vorgegebenen Überwachungsdaten aus
einem fiktiven Fall die innere Dosis zu berechnen ist.
An den Ringversuchen der Leitstelle Inkorporationsüberwachung des
BfS können neben den amtlichen (behördlich bestimmten)
Inkorporationsmessstellen auch nicht-amtliche und ausländische
Messstellen teilnehmen.
Die In-vivo-Ringversuche finden jährlich statt. Sie beinhalten in
der Regel alternierend die Messung der Aktivität eines
Ganzkörperphantoms (Nachbildung eines menschlichen Körpers) mit homogener Verteilung vorgegebener Radionuklide und
die Messung der Aktivität eines Schilddrüsen-Halsphantoms
(Schilddrüsenaktivität von Iod). Dazu werden passende Fallbeispiele
angeboten (Berechnung von Zufuhr, Dosis und Organdosis).
Zeitschema für die Durchführung von In-vivo-Ringversuchen:
| Ankündigung |
Anfang des Jahres |
| Vorbereitung der Phantome |
bis Mitte des Jahres |
| Durchführung der Messkampagne |
Spätsommer / Herbst |
Frist für Nachauswertungen und Lösung der Fallbeispiele
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bis zwei Wochen nach
der Messkampagne
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| Mitteilung der Erst-Auswertung per Email |
Jahresende |
Statistische Auswertung des Ringversuchs (Messungen und Fallbeispiele)
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bis Anfang / erstes
Quartal des Folgejahres
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Vorstellen des Vorberichtes (AKI-Sitzung usw.) und
Durchführung eines Workshops mit den Teilnehmern
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Frühjahr des Folgejahres |
| Möglichkeit zu Stellungnahmen durch die Teilnehmer |
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Versand des offiziellen BfS-Berichtes zum Ringversuch
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Mitte des Folgejahres |
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Druckversion
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