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Ionisierende Strahlung > Umweltradioaktivität
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Strahlenexposition von Flugpassagieren
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Viele Menschen reisen - privat oder geschäftlich - zu ihren entfernten Zielen mit dem Flugzeug. Diese Flugzeuge fliegen oft in Höhen und geografischen Breiten, in denen deutlich mehr Höhenstrahlung auf den Menschen einwirkt, als am Boden. Die Energien dieser Strahlen sind so hoch, dass man sie nicht abschirmen kann. Wie kommt es zu dieser Strahlenexposition?
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Rückstände mit erhöhter natürlicher Radioaktivität aus industriellen Prozessen
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Mit dem Teil 3 der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) vom 20. Juli 2001 wurden erstmals in Deutschland Regelungen zum Schutz der Beschäftigten und der Bevölkerung vor erhöhten Strahlenexpositionen durch natürliche radioaktive Stoffe getroffen, die nicht wegen ihrer radioaktiven Eigenschaften oder ihrer Eignung als Kernbrennstoff genutzt werden, sondern als (unerwünschte) Begleiterscheinung mancher herkömmlicher industrieller Prozesse auftreten.
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Natürliche Radionuklide in Baumaterialien
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Natürliche Radionuklide in Baustoffen führen durch die von ihnen ausgehende Gammastrahlung und die Inhalation des in die Räume freigesetzten Radons zu einer Strahlenexposition. Der Mittelwert der durch die natürlichen Radionuklide in den Baumaterialien bedingten Gamma-Ortsdosisleistung (ODL) in Gebäuden beträgt rund 80 nSv/h. Werte der ODL über 200 nSv/h sind selten. Die in Deutschland in großen Mengen traditionell verwendeten Baustoffe sind im Allgemeinen nicht die Ursache für erhöhte Strahlenexpositionen durch Radon in Gebäuden.
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Granitplatten im Haushalt?
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In jüngster Zeit wurde in Zeitungsberichten über Granit im Haushalt als Quelle einer möglichen Strahlenbelastung geschrieben. Natursteine und andere Baumaterialien enthalten die natürlichen Radionuklide Uran-238, Thorium-232 und deren Zerfallsprodukte sowie das Kalium-40. Als Zwischenprodukt der Zerfallsreihe des Urans-238 entsteht über Radium-226 das radioaktive Edelgas Radon-222 (Rn-222, Halbwertszeit 3,8 Tage). Der Anteil des Radons aus Baumaterialien und Natursteinen in Wohnungen ist in den meisten Fällen allerdings klein gegenüber dem Radon aus dem Boden.
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Nationale Messübung zum Strahlenspüren aus der Luft im April 2011
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und die Bundespolizei (BPOL) führten in der Zeit vom 11. bis 14. April 2011 im Auftrag des Landes Baden-Württemberg eine gemeinsame Übung zur Ermittlung der Umweltradioaktivität durch hubschraubergestützte Messungen durch. Dabei wurden auf Initiative und in Absprache mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg die Standorte der kerntechnischen Anlagen "Neckarwestheim", "Philippsburg" und "Obrigheim" sowie das Betriebsgelände des Karlsruher Institutes für Technologie "Campus Nord" radiologisch kartiert.
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Altlasten
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Der Begriff „Altlast“ ist im Zusammenhang mit erhöhter natürlicher Radioaktivität bisher nicht im juristischen Sinne definiert. Daher wird hier der Begriff „Hinterlassenschaften“ verwendet. Im Folgenden wird ein Überblick über die damit verbundene Problemstellung und die Arten der Hinterlassenschaften in Bergbau, Uranerzbergbau und Industrie gegeben. Vertiefende Informationen bietet die Fachinfothek.
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