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Ionisierende Strahlung
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 Ionisierende Strahlung
Zur ionisierenden Strahlung zählen sowohl elektromagnetische Strahlen - wie Röntgen- und Gammastrahlung – als auch Teilchenstrahlung - wie Alpha-, Beta- und Neutronenstrahlung. Sie ist dadurch charakterisiert, dass sie genügend Energie besitzt, um Atome und Moleküle zu ionisieren, das heißt aus elektrisch neutralen Atomen und Molekülen positiv und negativ geladene Teilchen zu erzeugen. Beim Durchgang durch Materie – zum Beispiel durch eine Zelle oder einen Organismus - gibt die ionisierende Strahlung Energie ab. Ist diese hoch genug, kann es zu schweren Strahlenschäden kommen.
Ionisierende Strahlung ist sowohl Teil der Natur als auch das Resultat menschlicher Tätigkeit. Natürliche radioaktive Stoffe sind im Menschen sowie in den Böden und Gesteinen der Erdkruste vorhanden. In der Medizin, Forschung, Technik und durch Nutzung der Atomenergie werden radioaktive Stoffe gezielt verwendet und künstlich erzeugt.
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Aktuelles
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Vergleichsprüfungen für passive Radonmessgeräte
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Das DKD-Kalibrierlaboratorium des BfS führt auch 2010 Vergleichsprüfungen für passive Radonmessgeräte mit Festkörperspurdetektoren, Elektreten oder Aktivkohle durch. Diese Prüfungen dienen der Qualitätssicherung der Stellen, die Radonmessungen entweder für die Überwachung beruflich strahlenexponierter Personen oder in Haushalten durchführen und auswerten. Zu den Vergleichsprüfungen können Messstellen aus dem In- und Ausland ihre Messgeräte bis zum 30.01.2010 beim BfS anmelden.
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Übersicht
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Als Konsequenz aus den Erfahrungen beim Reaktorunfall von Tschernobyl im Jahr 1986 wurde noch im gleichen Jahr das Strahlenschutzvorsorgegesetz verabschiedet, das die gesetzliche Grundlage für die Errichtung des "Integrierten Mess- und Informationssystems für die Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt" (IMIS) ist.
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