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BfS-Texte zum Thema

Ionisierende Strahlung

historische Röntgenaufnahme aus dem Jahr 1896 www.roentgen-museum.de/Kernexplosion am 31.  Oktober 1952Ionisierende Strahlung

Zur ionisierenden Strahlung zählen sowohl elektromagnetische Strahlen - wie Röntgen- und Gammastrahlung – als auch Teilchenstrahlung - wie Alpha-, Beta- und Neutronenstrahlung. Sie ist dadurch charakterisiert, dass sie genügend Energie besitzt, um Atome und Moleküle zu ionisieren, das heißt aus elektrisch neutralen Atomen und Molekülen positiv und negativ geladene Teilchen zu erzeugen. Beim Durchgang durch Materie – zum Beispiel durch eine Zelle oder einen Organismus - gibt die ionisierende Strahlung Energie ab. Ist diese hoch genug, kann es zu schweren Strahlenschäden kommen.

Ionisierende Strahlung ist sowohl Teil der Natur als auch das Resultat menschlicher Tätigkeit. Natürliche radioaktive Stoffe sind im Menschen sowie in den Böden und Gesteinen der Erdkruste vorhanden. In der Medizin, Forschung, Technik und durch Nutzung der Atomenergie werden radioaktive Stoffe gezielt verwendet und künstlich erzeugt.
 

Aktuelles



 
Nuklearspezifische Gefahrenabwehr
 
Für die Gefahrenabwehr sind in der Bundesrepublik Deutschland die Bundesländer zuständig. Das Bundesamt für Strahlenschutz stellt Fachkompetenz im Strahlenschutz unter anderem auch Behörden der Gefahrenabwehr (Polizei, Landes-Umweltbehörden) und des Katastrophenschutzes (Feuerwehr, Rettungsdienste, Notfallmedizin) im Rahmen der Amtshilfe zur Verfügung. mehr...


   
Paranüsse - Gehalt natürlicher Radionuklide und potentielle Strahlenexposition

Paranüsse gelten wegen ihres hohen Gehaltes an ungesättigten Fettsäuren und Selen als gesunde Delikatesse. Sie sind aber nicht nur reich an gesundheitsfördernden Stoffen, sondern können auch natürliche radioaktive Stoffe akkumulieren. mehr...
 
Bauartzulassung von Ionisationsrauchmeldern (IRM)

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Radioaktive Kontamination von Speisepilzen - aktuelle Messwerte

Pilze sind für viele Menschen eine beliebte Ergänzung des Speisezettels. Doch auch mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl misst das Bundesamt für Strahlenschutz in einigen Pilzarten erhöhte Aktivitäten des Radionuklids Cs-137. mehr...