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Endlager > Standortfindung
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Standortfindung
Für die staatliche Aufgabe, Anlagen für die Endlagerung radioaktiver Abfälle einzurichten und zu betreiben, ist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zuständig.
Ende 2002 hatte der eingerichtete Arbeitskreis Auswahlverfahren Endlagerstandorte (AkEnd) Empfehlungen für Kriterien und Verfahren zur Standortauswahl im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) entwickelt. Die Umsetzung eines Auswahlverfahrens für Endlagerstandorte ist nach wie vor Teil eines politischen Entscheidungsprozesses. Ein Projekt Vergleichende Sicherheitsanalysen des BfS soll Instrumente für den Vergleich von Sicherheitsanalysen in unterschiedlichen Wirtsgesteinformationen entwickeln.
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Vergleichende Sicherheitsanalysen (VerSi)
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Das aus einem Verbund mehrerer Einzelvorhaben bestehende Forschungsprojekt "Vergleichende Sicherheitsanalysen" (VerSi), verfolgte das Ziel, Möglichkeiten zum Vergleich von Sicherheitsanalysen für Endlager-Standorte in unterschiedlichen geologischen Formationen (Wirtsgesteinen) zu schaffen.
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Sicherheitsanforderungen an die Endlagerung wärmeentwickelnder radioaktiver Abfälle
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Die Endlagerung wärmeentwickelnder radioaktiver Abfälle stellt nach wie vor eine große Herausforderung dar. Weltweit ist bisher kein Endlager für wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle in Betrieb (vergl. Jahresbericht 2006 des BfS). Im Hinblick auf die Realisierung einer solchen Anlage stellen standortunabhängig geltende Sicherheitsanforderungen eine wesentliche Voraussetzung dar.
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Endlagerung radioaktiver Abfälle - Überblick über die Geologie potenzieller Wirtsgesteine
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In vielen Ländern werden auf der Grundlage verschiedener Endlagerkonzepte bereits seit vielen Jahren unterschiedliche Wirtsgesteine auf ihre Eignung zur Endlagerung hochradioaktiver und wärmeentwickelnder Abfälle untersucht. Bei der Auswahl eines möglichen Endlagerstandortes spielen die geologischen Gegebenheiten neben weiteren naturwissenschaftlichen sowie sozialwissenschaftlichen Aspekten eine wesentliche Rolle.
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Endlagersuche in Deutschland
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Für die staatliche Aufgabe, Anlagen für die Endlagerung radioaktiver Abfälle einzurichten und zu betreiben, ist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zuständig. Eine Standortentscheidung für ein Endlager wärmeentwickelnder radioaktiver Abfälle in der Bundesrepublik Deutschland steht noch aus.
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Endlagerstandortsuche in der Schweiz
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Auch das Nachbarland Schweiz sucht nach geeigneten Standorten zur Endlagerung für hoch- sowie schwach- und mittelradioaktive Abfälle. Die Schweiz geht bei der Standortsuche in einem dreistufigen Einengungsprozess vor.
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Internationaler Stand der Endlagerung
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Für die Planung von Endlagern für radioaktive Abfälle sind die Empfehlungen der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) und der Nuklearenergie-Agentur (NEA) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) von grundlegender Bedeutung. Aus diesen Arbeiten resultieren zentrale Elemente für die Realisierung eines Endlagers auf höchstmöglichem Sicherheitsniveau.
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Stellungnahme zur Endlagerung im Abschlussbericht der Ethikkommission
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Die Ethikkommission empfiehlt in ihrem Abschlussbericht, dass das Endlagerproblem gelöst werden müsse, unabhängig davon wie Ausstiegsszenarien und Laufzeiten aussehen. Sie empfiehlt weiter, dass die Abfälle bei höchsten Sicherheitsanforderungen auf rückholbare Weise gelagert werden sollten. Die radioaktiven Abfälle, die in Deutschland entstanden sind, sollten zudem auch in Deutschland eingelagert werden. Das für die Endlagerung radioaktiver Abfälle zuständige Bundesamt für Strahlenschutz erklärt dazu, dass die Vorschläge der Ethikkommission zur Endlagerung den Erkenntnissen und Rückschlüssen des BfS aus den bisherigen Erfahrungen bei der Entsorgung radioaktiver Abfälle, insbesondere auch aus der Schachtanlage Asse, entsprechen.
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