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Großes Interesse an Endlagerausstellung in Hannover
Die Endlagerung radioaktiver Abfälle – eine hochkomplexe Aufgabe, bei der Sicherheitsvorkehrungen für einen Zeitraum von einer Million Jahre getroffen werden muss. Bis heute gibt es weltweit noch kein Endlager für hochradioaktive Abfälle. Wie die Endlagerung aussehen könnte, welche Möglichkeiten nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern diskutiert werden, zeigt eine neue mobile Ausstellung des BfS. Nach der Erstpräsentation in Berlin hatten nun auch Bürgerinnen und Bürger in Hannover Gelegenheit sich zu informieren.

 Besucher im Gesrpäch mit BfS-Mitarbeiter während der Ausstellung in Hannover
Besucher im Gespräch mit BfS-Mitarbeiter


Vom 28. – 30. Mai 2009 präsentierte das BfS seine Endlagerausstellung in Hannover. Rund 1000 Besucher kamen an den drei Tagen zum Ernst-August-Platz, um sich ein Bild über die Endlagerung radioaktiver Abfälle zu machen.

In den zwei Ausstellungscontainern konnten die Besucher eine simulierte Einfahrt in einen Bergwerksschacht erleben und in einer multimedialen Erlebnistour einen „Schnellkurs“ in Geologie, Physik und Strahlenschutz belegen. Jeweils vier Mitarbeiter des BfS standen an den drei Tagen für fachliche Erläuterungen und Gespräche zur Verfügung.

Das große Interesse zeigt, dass das Thema die Menschen bewegt. Die Ausstellung wird am 6. Juni beim Tag der offenen Tür des BfS in Salzgitter zu sehen sein. Danach soll sie in weiteren Städten präsentiert werden. Die Orte werden im Internet bekanntgegeben.
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