BfS-Themen im Bundestag
Finanzierung Rückbau kerntechnischer Anlagen
Informationen zum Endlager Asse
Informationen zum Endlager Konrad
Ökumenischer Kreuzweg Asse-Konrad
Kosten Endlagerprojekt Schacht Konrad
BfS weist Aussage des Spiegel zurück
Bundesverfassungsgericht nimmt Verfassungsbeschwerde gegen Schacht Konrad nicht an
Informationen zu Berichten über Gorleben-Akten
Zu dem Artikel „Alles im grünen Bereich“ in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 2.9.2009 erklärt das BfS:
Zur Presseinformation des Deutschen Atomforums zu Gorleben vom 26.08.2009
Endlagerausstellung in Hannover
Besetzung des Erkundungsbergwerks Gorleben
Eignung von Gorleben offen
BfS fordert Argumentation mit Fakten
Stand Morsleben
Bischof Huber gegen voreilige Festlegung auf Gorleben
Atomforum arbeitet mit Behauptungen statt Fakten
Internationale Konferenz Reposafe
Verantwortung Endlagerbetrieb
Ein-Endlagerkonzept
Stellungnahme des Bundesamtes für Strahlenschutz zur Studie „Untersuchung und Bewertung von Tongesteinsformationen“ der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
Untertagelabor
Diskussion: Sicherheitstechnische Einzelfragen zur Endlagerung
Sicherheitstechnische Einzelfragen der Endlagerung
Zentralteil des Endlagers Morsleben – geomechanische Situation vor der Stabilisierung
Schließung des Endlagers Morsleben – Konzeptionelle Auslegung und Sicherheitsnachweis von Schachtverschlusssystemen
Schließung des Endlagers Morsleben – Dreidimensionale numerische Modellierung des Nordfeldes
Stabilisierung des Zentralteils des Endlagers Morsleben (bGZ) – Sicherheit von temporären Zuständen während des Stabilisierungsprozesses
Atomare Endlagerung im Spannungsfeld
Publikationen SE

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Atomforum arbeitet mit Behauptungen statt Fakten
In seiner Pressemitteilung vom 08. November 2007 stellt das Atomforum Behauptungen auf, die der Klarstellung bedürfen:

Das Atomforum behauptet, „mit dem Salzstock Gorleben verfügt Deutschland nach allen bisher gewonnenen Erkenntnissen über einen geeigneten Endlagerstandort für hochradioaktive Abfälle.“

Richtig ist, dass eine Eignungsaussage zum Standort Gorleben bisher noch nicht getroffen wurde und erst nach umfangreichen Sicherheitsanalysen getätigt werden kann. Der Nachweis einer Eignung muss im Rahmen des atomrechtlichen Planfeststellungsverfahrens erbracht und nach Prüfung von der Planfeststellungsbehörde festgestellt werden. Bis zu einer Eignungs- oder Nichteignungsaussage werden noch etwa 10 bis 15 Jahre benötigt.

Weiter schreibt das Atomforum: „So hat zuletzt auch das ihm unterstehende Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im November 2005 die Eignung von Steinsalz als Endlager-Wirtsgestein bestätigt“. Tatsächlich kommt das BfS in seinem im November 2005 vorgestellten Synthesebericht zum Ergebnis: „Zur Endlagerung radioaktiver Abfälle ist keines der möglichen Wirtsgesteine in Deutschland (Salz, Ton, Granit) generell den anderen vorzuziehen.“ Entscheidend ist dabei der Zusatz, dass „ein bestmöglicher Endlagerstandort nur auf Grundlage eines Standortvergleiches zu ermitteln“ ist. Verschiedene Gesteinstypen müssen also einem konkreten Vergleich unterzogen werden, bevor eine Eignungsaussage getroffen werden kann.

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