Morsleben (ERAM)
"Stilllegung des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM) - Wie soll das gehen?"
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Eignungsprüfung Salzhalde Beendorf

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BfS untersucht Salzhalde in Beendorf auf Eignung für Verfüllung von Morsleben
Im Auftrage des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) werden derzeit Untersuchungen an der rund 100 Jahre alten Salzhalde in Beendorf durchgeführt. Das BfS prüft die Möglichkeit, das Material für spätere Verfüllarbeiten bei der beantragten Stilllegung des ehemaligen Endlagers Morsleben zu nutzen.

Die Salzhalde wurde bei der Erstellung des Schachtes Marie des Kalibergwerkes Marie mit dem dabei anfallenden Material angelegt. Später wurden dort die Rückstände aus der Aufbereitung der in den Bergwerken Marie und Bartensleben gewonnenen Kalisalze - die sogenannten Rückstandssalze - aufgehaldet. Diese Rückstandssalze bestehen zum weitaus größten Teil aus Steinsalz.

Um die Verwertbarkeit des Materials für spätere Verfüllarbeiten sowie die hierfür erforderliche Technik für den Rückbau der Halde beurteilen zu können, muss die Materialzusammensetzung bekannt sein.

Folgende für die Aufgabenstellung notwendigen Arbeiten auf und an der Salzhalde wurden in den vergangenen Monaten durchgeführt und Mitte Februar abgeschlossen:
  • Maßnahmen zur Haldenerkundung durch Anlage von zwei Baggerschürfen an der Haldenböschung,
  • Untersuchung der Haldenoberfläche mittels geophysikalischen Messmethoden im Umfeld und auf der Halde,
  • Durchführung von drei Sondierungsbohrungen von der Haldeoberfläche bis in den Haldenuntergrund.
Die Auswertung wird einige Monate in Anspruch nehmen.

Die vom BfS beantragte Stilllegung des Endlagers Morsleben wird derzeit noch geprüft.

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