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ERAM - Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben
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Die Schachtanlage Bartensleben in Morsleben (Landkreis Börde, Land Sachsen-Anhalt) wurde Anfang des letzten Jahrhunderts zur Kali- und später zur Steinsalzgewinnung errichtet. Seit 1971 wurde das Salzbergwerk als Endlager für radioaktive Abfälle der ehemaligen DDR genutzt. Die Einlagerungsbereiche befinden sich in ca. 500 m Tiefe im Bereich der 4. Sohle (-372 mNN) oder darunter (Versturzhohlräume unterhalb der 4. Sohle im Südfeld).
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INFO MORSLEBEN
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Welche radioaktiven Abfälle lagern in Morsleben? Wo kommen sie her und wie geht es damit weiter? Antworten auf diese Fragen und dem laufenden Planfeststellungsverfahren zur Stilllegung finden Sie in der INFO MORSLEBEN. Wie sieht ein Endlagerbergwerk von innen aus? Nach Voranmeldung können Sie ausgewählte Bereiche des ehemaligen Salzbergwerks besichtigen.
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"Stilllegung des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM) - Wie soll das gehen?"
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Das Leporello "Stilllegung des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM) - Wie soll das gehen?" verdeutlicht anschaulich wichtige Aspekte der vom BfS beantragten Stilllegung. Basierend auf den Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren werden die grundlegenden Themen "Einlagerung der Abfälle", "Geologie", "Baumaßnahmen zur Schließung des Endlagers" und "Langzeitsicherheit" dargestellt und erläutert.
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Chronologie
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Mit dem Beitritt der DDR hat die Bundesrepublik 1990 das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben übernommen. Seitdem ist das Bundesamt für Strahlenschutz für die Sicherheit der Anlage verantwortlich. Welche Schritte es zur Stilllegung des Endlagers unternommen hat, zeigt diese Chronologie.
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Öffentliche Auslegung zur geplanten Stilllegung
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Das Verfahren zu der vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) geplanten Stilllegung des Endlagers für schwach- und mittelaktive Abfälle Morsleben ist in einer entscheidenden Phase. Noch bis 21. Dezember 2009 können alle Bürgerinnen und Bürger die Unterlagen für die beantragte Stilllegung einsehen und bei dem für die Durchführung des Genehmigungsverfahrens zuständigen Umweltministerium des Landes Sachsen-Anhalt Einwendungen erheben.
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BfS weist Behauptungen von Robin Wood zurück
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Das Bundesamt für Strahlenschutz weist heute von Robin Wood geäußerte Behauptungen zum Stilllegungsverfahren in Morsleben zurück. „Es reicht nicht, sich mit Textbausteinen aus anderen Verfahren Gehör zu verschaffen. Man muss sich schon die Mühe machen und sich mit den Tatsachen auseinander setzen“, erklärte ein Sprecher des BfS heute in Salzgitter. Das gilt insbesondere für ein atomrechtliches Planfeststellungsverfahren wie in Morsleben, für das verschiedene Alternativen geprüft wurden.
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Der Anfang vom Ende: Das Planfeststellungsverfahren
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36.750 m³ schwach- und mittelradioaktive Abfälle lagern in Morsleben. Damit sie auch in Zukunft Mensch und Umwelt nicht gefährden, soll das Endlager Morsleben verschlossen werden. Dabei werden große Teile des ehemaligen Salzbergwerks mit Salzbeton verfüllt. Der erste Schritt dazu ist ein Planfeststellungsverfahren als Genehmigungsverfahren. An dessen Ende soll die atomrechtliche Planfeststellung (Genehmigung) für die Schließung des Endlagers stehen.
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Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren
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Das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben ist von der DDR in einem alten Bergwerk errichtet worden. Nach heutigen Anforderungen an ein Endlager würde Morsleben keine Genehmigung zur Einlagerung von radioaktiven Abfällen erhalten. Es ist beantragt, das Endlager nach den Anforderungen des Atomrechts zu schließen. Die Unterlagen zur Beteiligung der Öffentlichkeit wurden vom 22. Oktober bis 21. Dezember 2009 13.09.von der Planfeststellungsbehörde – das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt (MLU) - ausgelegt.
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Stabilisierung des Grubengebäudes Morsleben
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In der Schachtanlage Bartensleben in Morsleben ist das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben eingerichtet. Das Grubengebäude muss standsicher sein. Weder natürliche Gebirgsbewegungen noch einsickerndes Wasser dürfen die Stabilität des Bergwerks beeinträchtigen. Herunterbrechendes Salzgestein könnte den Weg zu den Einlagerungskammern versperren und die unter Tage Beschäftigten gefährden.
Der Zentralteil des Grubenfeldes Bartensleben ist durch seine hohe Durchbauung eine Schwachstelle des Endlagers.
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Hintergrundinformation zum Löserfall im Endlager Morsleben
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Im Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM), das sich derzeit in der Stilllegung befindet, hat sich ein sogenannter Löserfall in einem alten und gesperrten Abbau ereignet. Das hat eine Begehung vor Ort bestätigt. Der für ältere Bergwerke nicht ungewöhnliche Vorfall, bei dem sich Gesteinsbrocken aus der Decke lange offenstehender Hohlräume lösen, ereignete sich im Zentralteil des Bergwerks. In dem Abbau lagern keine radioaktiven Abfälle. Bei dem Vorfall handelte es sich um ein nicht meldepflichtiges Ereignis.
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