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Übersicht Endlagerprojekte (Textfassung)

Die Übersicht der Endlagerprojekte als barrierefreie Textversion.
 
Einführung Endlagerprojekte
 
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Morsleben (Textfassung)
 
Im oberen Allertal finden sich Salzvorkommen, die vor gut 250 Mio. Jahre abgelagert wurden. Dieses Salz wurde in Bergwerken abgebaut, so auch in der Grube Bartensleben nahe dem Dorf Morsleben. Nach der Nutzung des Bergwerks im Zweiten Weltkrieg als unterirdische Rüstungsproduktionsstätte wurde hier das Endlager für Atommüll der DDR eingerichtet. Die Einlagerung von schwach- und mittelaktiven Abfällen wurde nach der Wiedervereinigung verstärkt fortgesetzt. Nach dem gerichtlichen Stopp 1998 steht der fachgerechte Einschluss der Abfälle heute noch aus. Dieser muss die in einem alternden Bergwerke auftretenden Sicherheitsprobleme abfangen und die Freisetzung der in den Abfällen enthaltenen Radionuklide so lange verhindern, bis die Radioaktivität auf ein akzeptables Maß abgeklungen ist. weiter...


Gorleben (Textfassung)
 
Seit 1979 wird der Salzstock Gorleben auf seine Eignung für die Endlagerung aller Arten radioaktiver Abfälle untersucht. Die Erkundung wurde im Jahr 2000 auf der Grundlage eines vereinbarten Moratoriums unterbrochen und Ende 2010 wieder aufgenommen. weiter...


   
Konrad (Textfassung)
 
Das Endlager Konrad für nicht wesentlich Wärme entwickelnde Abfälle in Salzgitter ist das erste, nach Atomgesetz genehmigte Endlager in Deutschland. Der atomrechtliche Planfeststellungsbeschluss wurde vom Niedersächsischen Umweltministerium im Jahr 2002 erteilt. Nachdem das Bundesverwaltungsgericht im März 2007 alle Verfahren gegen den Beschluss zurückgewiesen hat, ist dieser unanfechtbar.

Gegenwärtig wird Schacht Konrad für die Einlagerung von radioaktiven Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung hergerichtet, das sind schwach radioaktive und ein Grossteil der mittelradioaktiven Abfälle. Verantwortlich für Errichtung und Betrieb ist das BfS.

Das Endlager Konrad ist für die Endlagerung von 303 000 m3 radioaktiver Abfälle allein für den nationalen Bedarf zugelassen.

Das Endlager ist durch seine besondere geologische Situation geprägt. Bis zu 400 Meter mächtige Tonschichten schirmen die Einlagerungsbereiche gegen das Grundwasser ab. Konservative Modellrechnungen haben gezeigt, dass Radionuklide, die aus den Abfällen ins Grundwasser gelangen, frühestens nach 300.000 Jahren in die Biosphäre gelangen können. Auf ihrem Weg dort hin sind die Radionuklide jedoch soweit abgeklungen, dass von ihnen keine Gefahr mehr für Mensch und Umwelt ausgeht. weiter...


Asse (Textfassung)
 
Die Schachtanlage Asse II bei Wolfenbüttel ist ein zirka 100 Jahre altes Kali- und Salzbergwerk. Das Helmholtz Zentrum München hat das Bergwerk von 1965 bis 1992 im Auftrag des Bundesforschungsministeriums genutzt, um die Handhabung und die Lagerung von radioaktiven Abfällen in einem Endlager zu erproben. Zwischen 1967 und 1978 wurden 46.930 m3 radioaktive Abfälle eingelagert.

Heute steht die Asse vor zwei großen Problemen: In das Bergwerk ist Salzlösung eingedrungen. Zugleich gibt es große Probleme mit der Stabilität des Grubengebäudes. Im September 2008 haben die beteiligten Ministerien vereinbart, die Asse zukünftig wie ein Endlager zu behandeln. Zu Beginn des Jahres 2009 hat das Bundesamt für Strahlenschutz das Helmholtz Zentrum München als Betreiber der Asse abgelöst. weiter...


   
Endlagerung International (Textfassung)
 
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