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Endlager > Virtuelle Endlagerausstellung

Mobile Ausstellung zur Endlagerung radioaktiver Abfälle
 Link auf Homepage der Containerausstellung (nicht barrierefrei)
Zur virtuellen Endlagerausstellung: Bitte auf das Bild klicken.
Die Endlagerung radioaktiver Abfälle gehört zu den wissenschaftlich komplexen und politisch besonders kontrovers diskutierten Themen. Weltweit gibt es noch kein Endlager für hochradioaktive Abfälle aus Kernkraftwerken zur Stromerzeugung. Damit sich Interessierte sowohl fundiert informieren als auch einen schnellen Überblick über die komplexe Thematik verschaffen können, hat das BfS eine mobile Ausstellung zur Endlagerung erstellt. Nach der Einweihung in Berlin werden die beiden Ausstellungscontainer zunächst in verschiedenen Standorten präsentiert, bevor sie ihren Heimatstandort am Erkundungsbergwerk Gorleben erreichen.

 die mobile Endlager-Ausstellung ist in einem gelben Container untergebracht.
In Container 1 der Endlagerausstellung können die Besucher selbst Radioaktivität messen.
In einer multimedialen Erlebnistour wird ein „Schnellkurs“ in Geologie, Physik und Strahlenschutz geboten. In Container I können Besucher mit einer Original-BfS-Messsonde selbst Radioaktivität messen. Ein Film zum Standort Gorleben erläutert dessen Geschichte, und Animationen erklären verständlich die geologische Entstehung unterschiedlicher Endlagermedien. Eine parallele multimediale Darstellung erklärt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Endlagerprojekte Asse, Morsleben, Schacht Konrad oder Gorleben.

Container II bietet die virtuelle Möglichkeit einer Befahrung des Erkundungsbergwerks Gorleben. Anschließend kann man unterschiedliche Gesteine wie Salz, Ton, Granit und Konrad-Erz begreifen. Karten geben einen Überblick über die Endlagersuche in anderen Ländern und das weltweite Aufkommen des radioaktiven Abfalls. Eine „Zukunftsmaschine“ zeigt, was bei der Einlagerung hochradioaktiver Abfälle in Salz, Ton oder Granit im Verlauf von Hunderttausenden bzw. Millionen Jahren geschehen kann.

Die Ausstellung ermöglicht es dem Besucher, sich mit den unterschiedlichen Facetten der Endlagersuche auseinanderzusetzen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Weite Teile der Ausstellung sind auch im Internet verfügbar. Zur virtuellen Endlagerausstellung gelangen Sie hier (nicht barrierefrei).

Auf dieser Übersichtsseite finden Sie die einzelnen Stationen der BfS-Endlagerausstellung als barrierefreie Textversion.


Die mobile Endlagerausstellung macht in folgenden Städten Station:

Erstpräsentation: Eröffnung mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel in Berlin am 21. - 22. April 2009, Dorothea-Schlegel-Platz

28. - 30. Mai: Hannover, Ernst-August-Platz (Bahnhofsvorplatz)

24. - 26. Juli: München, Sendlinger-Tor-Platz

27. - 29. Juli: Konstanz, Münsterplatz

12. - 16. August: Kiel, Bahnhofsvorplatz

22. - 23. August: Berlin, Dorothea-Schlegel-Platz (im Rahmen des „Tages der offenen Tür“ der Bundesregierung, nur Container 1)

31. August - 03. September: Stuttgart, Kronprinz-/Ecke Büchsenstraße

09. - 11. September: Karlsruhe, Marktplatz

17. - 19. September: Hamburg, Jakobikirchhof

30. September - 02. Oktober: Wiesbaden, Schlossplatz

14. - 16. Oktober: Magdeburg, Willy-Brandt-Platz


Öffnungszeiten der Ausstellung:

Montag bis Freitag von 12 bis 19 Uhr

Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Informationen zum Info-Mobil des BfS zur Endlagerung radioaktiver Abfälle finden Sie hier.
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