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Endlager > Mobile Ausstellung zur Endlagerung radioaktiver Abfälle

Mobile Ausstellung des BfS zur Endlagerung geht im Sommer 2010 auf Tour
 Link auf Homepage der Containerausstellung (nicht barrierefrei)
Zur virtuellen Endlagerausstellung: Bitte auf das Bild klicken.
Die Endlagerung radioaktiver Abfälle gehört zu den wissenschaftlich komplexen und politisch besonders kontrovers diskutierten Themen. Weltweit gibt es noch kein Endlager für hochradioaktive Abfälle aus Kernkraftwerken zur Stromerzeugung. Damit sich Interessierte sowohl fundiert informieren als auch einen schnellen Überblick über die komplexe Thematik verschaffen können, hat das BfS eine mobile Ausstellung zur Endlagerung erstellt.

 die mobile Endlager-Ausstellung ist in einem gelben Container untergebracht.
In Container 1 der Endlagerausstellung können die Besucher selbst Radioaktivität messen.
In einer multimedialen Erlebnistour wird ein „Schnellkurs“ in Geologie, Physik und Strahlenschutz geboten.

Infocontainer I

In Container I können Besucher mit einer Original-BfS-Messsonde selbst Radioaktivität messen. Grafiktafeln vermitteln anschaulich Grundlagen von Strahlung, Strahlenschutz und die Verbindung zur Endlagerung.

Ein Film zum Standort Gorleben erläutert dessen Geschichte, und Animationen erklären verständlich die geologische Entstehung unterschiedlicher Endlagermedien. Eine parallele multimediale Darstellung erklärt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Endlagerprojekte Asse, Morsleben, Schacht Konrad oder Gorleben.

Infocontainer II

In Container II kann das Erkundungsbergwerk Gorleben virtuell befahren werden. Anschließend kann man unterschiedliche Gesteine wie Salz, Ton, Granit und Konrad-Erz begreifen. Karten geben einen Überblick über die Endlagersuche in anderen Ländern und das weltweite Aufkommen des radioaktiven Abfalls.

Eine „Zukunftsmaschine“ zeigt, was bei der Einlagerung hochradioaktiver Abfälle in Salz, Ton oder Granit im Verlauf von Hunderttausenden bzw. Millionen Jahren geschehen kann.

Ausstellungsbesuch auch im Internet möglich

Die Ausstellung ermöglicht es dem Besucher, sich mit den unterschiedlichen Facetten der Endlagersuche auseinanderzusetzen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Weite Teile der Ausstellung sind auch im Internet verfügbar.

Endlagerausstellung auch 2010 auf Tour

Nach der Einweihung der mobilen Endlagerausstellung in Berlin im April 2009 hat das BfS die beiden Ausstellungscontainer an zwölf Standorten präsentiert, bevor sie im Oktober 2009 ihren Heimatstandort am Erkundungsbergwerk Gorleben erreichten.

Auch 2010 wird die Ausstellung in Deutschland auf Tour gehen, um vor Ort über das Thema Endlagerung radioaktiver Abfälle zu informieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen:

01. - 03. Juli:

Mannheim, Willy-Brandt-Platz

21. - 24. Juli:

Augsburg, Willy-Brandt-Platz

11. - 14. August:

Greifswald, Museumshafen

25. - 28. August:
Osnabrück, Bahnhof / Theodor-Heuss-Platz

01. - 04. September:
Münster, Hindenburgplatz


08. - 11. September:
Bremen, Investorengrundstück am Bahnhof

13. - 15. September:
 
Braunschweig, Kohlmarkt
17. - 19. September:
Schweinfurt, Marktplatz
   
25. September:
Karlsruhe, Institut für Technologie (KIT)

29. September - 2. Oktober:
Regensburg, Neupfarrplatz

Weitere Ausstellungstermine folgen.


Öffnungszeiten der Ausstellung:

Mittwoch bis Freitag von 12 bis 19 Uhr

Samstag von 10 bis 18 Uhr

In Braunschweig am 13. September sowie in Schweinfurt am 17. September öffnet die Ausstellung ab 14 Uhr.
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