INTERPHONE-Studie
Mobilfunk - Risikodiskurse
Informationsveranstaltung „Mobilfunk und Gesundheit"
Grenzwertüberschreitung durch Handytelefonate in einem Eisenbahnwaggon
Krebsinzidenz von Anwohnern im Umkreis einer Mobilfunksendeanlage
Einstufung hochfrequenter elektromagnetischer Felder durch die IARC
Neue Frequenzen für die mobile Kommunikation
Beeinflusst Handynutzung die männliche Fruchtbarkeit?
Handys für Kinder nicht sinnvoll
Umfragen Mobilfunk 2003 bis 2006
Einfluss des Mobilfunks auf die menschliche Befindlichkeit
Studien, die öffentliches Interesse geweckt haben
Pränatale und postnatale Exposition bei Mobiltelefon-Nutzung
Bericht zu Emissionsminderungsmöglichkeiten
Dänische Kohortenstudie

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Übersicht über Studien, die öffentliches Interesse erweckt haben, und ihre Einschätzung durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Zum Thema „Mögliche gesundheitliche Wirkungen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern“ - in erster Linie des Mobilfunks - wurden in den letzten Jahren verschiedene Studien und Berichte veröffentlicht, die das öffentliche Interesse geweckt und zu heftigen Diskussionen geführt haben. Die Grundaussagen dieser Studien hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) deshalb noch einmal zusammengestellt und bewertet.

Studien zu gesundheitlichen Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder und Bewertung durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)

Studie

Aussage/-n der Studie

Bewertung des BfS

„Oberfeld-Studie“

Umweltepidemiologische Untersuchung der Zahl der neu aufgetretenen Krebserkrankungen (Krebsinzidenz) in den Gemeinden Hausmannsstätten und Vasoldsberg durch Doktor Gerd Oberfeld (Österreich, „Oberfeld-Studie“). Die Studie führte nach ihrer Veröffentlichung in Januar 2008 national und international zu Diskussionen.
erheblich erhöhte Krebsrisiken in der Nähe eines C-Netz-Senders
 
Mitte Februar 2008 teilten mehrere österreichische Mobilfunkbetreiber und das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) mit, dass im besagten Untersuchungszeitraum kein C-Netz-Sender in Betrieb gewesen sei. Die Ergebnisse wurden als „Falschmeldung“ bezeichnet.

Die Äußerungen der Mobilfunkbetreiber und des Ministeriums entziehen der Studie ihre Grundlage.
Außerdem weist sie schwerwiegende methodische Schwächen auf und hat daher in Bezug auf den Mobilfunk keine Aussagekraft. Verwertbare Schlüsse können daraus nicht gezogen werden.

Es bleiben Fragen zur Sorgfalt und wissenschaftlichen Verantwortung bei derartigen umweltepidemiologischen Untersuchungen.

„INTERPHONE-Studie“

Die „INTERPHONE-Studie“ ist ein seit Oktober 2000 laufendes internationales Gemeinschaftsprojekt, an dem Forschergruppen aus 13 Ländern beteiligt sind.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) koordiniert diese bisher größte Untersuchung zum Zusammenhang zwischen Handynutzung und Hirntumoren. Deutschland beteiligte sich unter anderem im Rahmen des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF) an dieser Studie.
kein erhöhtes Risiko für Gliome (Hirntumoren, die von der Glia - dem Stützgewebe im zentralen Nervensystem - ausgehen), Meningiome (Hirntumoren, die von der Hirnhaut ausgehen) oder das Akustikusneurinom (gutartiger Tumor des Hörnervs) bei einer Nutzungsdauer des Handys von weniger als zehn Jahren

Die deutsche Teilstudie zeigte kein erhöhtes Hirntumor-Risiko bei Nutzung von schnurlosen Telefonen (DECT) oder bei Vorhandensein einer DECT-Basisstation im Schlafzimmer nahe am Bett. Auch eine hohe berufliche Exposition gegenüber hochfrequenten Feldern, vorwiegend durch die Nutzung von drahtlosen Kommunikationsmitteln, ergab kein statistisch signifikant erhöhtes Hirntumor-Risiko.

Die veröffentlichten Ergebnisse nationaler Teilstudien zeigen keinen Zusammenhang zwischen Mobilfunk und einer Hirntumorerkrankung bei einer Nutzungsdauer von weniger als zehn Jahren. Allerdings bleiben Unsicherheiten bei intensiver Handynutzung. Dort ergaben sich unklare Ergebnisse bezüglich des Gliom-Risikos.

Problematisch erscheinen hier die Angaben zur Nutzungshäufigkeit. Bei „Fall-Kontroll-Studien“ wie dieser beruhen sie lediglich auf der Erinnerung der Befragten. Verzerrungen in der Risikoabschätzung durch die Auswahl der Teilnehmer (Selektionsbias), verzerrte Erinnerung (englisch: „recall bias“) und Unsicherheiten in der rückwirkenden Expositionsabschätzung sind bei diesem Studientyp ebenfalls nicht völlig auszuschließen.

Die Zahl der Langzeitnutzer (Nutzung von Handys über zehn Jahre und länger) war auch in dieser Studie noch vergleichsweise klein. In aktuellen internationalen Studien („MOBI-KIDS“ und „COSMOS“) wird die Fragestellung weiter verfolgt. Die Vorsorgeempfehlungen des BfS zur Nutzung von Mobiltelefonen bleiben bestehen.

"BioInitiative Working Group"

Der Bericht der "BioInitiative Working Group", einer Gruppe von kritischen Wissenschaftlern aus Europa und den USA, wurde am 31. August 2007 veröffentlicht.
Die derzeit geltenden Grenzwerte schützen die Bevölkerung nicht ausreichend vor einem Gesundheitsrisiko durch hoch- und niederfrequente elektromagnetische Felder (EMF). Deshalb müssen die Grenzwerte gesenkt werden. Der Bericht der “BioInitiative Working Group" weist deutliche wissenschaftliche Schwächen auf. Das BfS hat zu dem Report ausführlich Stellung genommen.

Im Rahmen des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms wurden die dem Report zugrunde liegenden Studien berücksichtigt, sie sind in die Gesamtbewertung eingeflossen.

Forschungsverbund „REFLEX“

Der Forschungsverbund „REFLEX“ hat unter der Koordination von Professor F. Adlkofer („VERUM Stiftung“, München) innerhalb des 5. EU-Rahmenprogramms die biologischen Wirkungen nieder- und hochfrequenter Felder „in vitro“ (an verschiedenen Zellkulturen im Labor) untersucht.

Einzelne Ergebnisse der "REFLEX-Studie" aus dem Jahr 2003 haben national und international für Diskussionen gesorgt.
genschädigende Effekte in Zellen (DNA-Strangbrüche, Mikrokerne) sowohl durch niederfrequente als auch durch hochfrequente Felder Mittlerweile wurde in mehreren Studien versucht, die Ergebnisse zu reproduzieren. Für die niederfrequenten Felder gelang dies einer Arbeitsgruppe zumindest tendenziell, allerdings nicht hinsichtlich der im Bericht beschriebenen Schadensintensität. Andere Arbeitsgruppen fanden keine genschädigenden Effekte.
 
Die in der Öffentlichkeit stärker diskutierten Ergebnisse zu den für den Mobilfunk relevanten hochfrequenten Feldern in Fibroblasten konnten bisher nicht reproduziert werden. Die Mehrzahl der nach wissenschaftlichen Kriterien veröffentlichten Studien findet keine genschädigenden Effekte hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung unterhalb der Grenzwerte.
 
Eine neue Qualität erhielt die Diskussion um die Ergebnisse der Wiener Arbeitsgruppe durch den Verdacht der Fälschung von Daten beziehungsweise wegen der Möglichkeit, dass die Verblindung der Versuchsdurchführung aufgehoben worden war. Für zwei Publikationen haben die Herausgeber der jeweiligen Zeitschriften einen Hinweis („expression of concern“) gegeben, dass die publizierten Daten möglicherweise nicht belastbar sind.

Ein Untersuchungsausschuss der Medizinischen Universität Wien wies in seiner Stellungnahme vom November 2010 auf die fehlende Sorgfalt bei der Dokumentation und Darstellung der Originaldaten hin und kam zu dem Schluss, dass auf dieser Grundlage Fälschungsvorwürfe „weder bestätigt noch entkräftet“ werden konnten.

„NAILA-Studie“

Eine Gruppe von Hausärzten in Naila hat unter der Leitung von Dr. med. Horst Eger eine statistische Auswertung von Patientenunterlagen aus dem Zeitraum zwischen 1994 und 2004 im Hinblick auf Krebsfälle in der Umgebung einer Mobilfunkbasisstation vorgenommen („NAILA-Studie“).

In der Studie werden zwei Regionen definiert, der so genannte „Nahbereich“ (weniger als 400 Meter von der Basisstation entfernt) und der „Fernbereich“ (mehr als 400 Meter entfernt). Anhand verschiedener Einschlusskriterien wurden im Nahbereich 320 und im Fernbereich 647 Personen ermittelt.

Die NAILA-Studie zeigt eine etwa doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit für Krebsneuerkrankungen im Nahbereich der Basisstation im Vergleich zum Fernbereich (1994 bis 2004), wobei in den ersten fünf Jahren des Sendebetriebs keine signifikante Erhöhung beobachtet wurde.

Im Zeitraum 1999 bis 2004, also nach fünf Jahren Betriebszeit, zeigte sich jedoch ein deutlich (auf das Dreifache) erhöhtes Krebsrisiko.
Die NAILA-Studie hat eine Vielzahl von methodischen Schwächen, welche die Aussagekraft erheblich einschränken. So wurden Alter und Geschlecht der Patienten sowie andere Risikofaktoren für Krebs nicht berücksichtigt. Desweiteren ist nicht auszuschließen, dass im Fernbereich zu wenig Krebsfälle erfasst wurden.

Vor allem aber wurde die Exposition durch die Felder von Mobilfunkbasisstationen nicht individuell abgeschätzt. Besonders problematisch ist auch der kleine Stichprobenumfang.
 
Im DMF wurden mehrere tierexperimentelle und epidemiologische Studien zu Krebserkrankungen durch Mobilfunk durchgeführt. Diese ergaben keine Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko.

Mobilfunkkritische Ärzteinitiativen

Mobilfunkkritische Ärzteinitiativen (unter maßgeblicher Beteiligung von Frau Doktor Waldmann-Selsam und Herrn Doktor Eger, die Mitglieder des „Bamberger Appells“ und dessen Vorläufer, des „Freiburger Appells“ waren) stellen einen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und unspezifischen gesundheitlichen Beschwerden her und legen Material (vor allem medizinische Befundberichte) vor, das diesen von ihnen postulierten ursächlichen Zusammenhang beweisen soll.

Eine Vielzahl unterschiedlicher Beschwerden wie
  • Schlafstörungen,
  • Kopfschmerzen,
  • Konzentrationsstörungen,
  • Tinnitus,
  • Herzbeschwerden,
  • Sehstörungen,
  • Gelenkschmerzen,
  • Juckreiz,
  • Hautausschläge,
  • Wachstumsstillstand,
  • Allergien,
  • Schwindel,
  • Gewichtsabnahme,
  • Störungen der Schilddrüse,
  • Haarausfall,
  • Nasenbluten,
  • Schlaganfälle oder
  • Charakterveränderungen
werden auf elektromagnetische Felder - insbesondere des Mobilfunks - ursächlich zurückgeführt.
In einem Fachgespräch, das unter der Leitung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und mit Beteiligung von Vertretern des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), von Wissenschaftlern sowie von mobilfunkkritischen Ärzten im August 2006 geführt wurde, wurden Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit medizinischen Befundberichten erörtert.
 
Die bisher vorgelegten Fallbeschreibungen genügen nicht den von Ärzten formulierten Kriterien des Robert-Koch-Instituts für medizinische Einzelfallbeschreibungen (Kasuistiken).
Die berichteten Beschwerden und Erkrankungen werden nicht systematisch und konsequent durch medizinisch anerkannte diagnostische Verfahren objektiviert. Eine nachvollziehbare Untersuchung alternativer Erklärungen und deren systematischer Ausschluss erfolgt nicht.

Bei einer unvoreingenommen Analyse muss zum Beispiel auch die Frage bedacht werden, inwiefern die Besorgnis gegenüber einem als schädigend eingeschätzten Umweltfaktor zu individuellen Beschwerden beitragen oder als Auslöser wirken kann (siehe unten zur „Flachsmeerstudie“).

Die vorliegenden Fallbeschreibungen sind nicht geeignet, die behaupteten ursächlichen Zusammenhänge zu belegen. Die Ergebnisse aktueller wissenschaftliche Studien, die den Leitlinien der guten epidemiologischen Praxis genügen, sprechen gegen solche Zusammenhänge.

Diese Einschätzung stützt eine Auswertung der Universität Gießen. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass sich der von Ärzteinitiativen postulierte „dramatische Anstieg“ verschiedener Erkrankungen in der internationalen Literatur und in gesundheitswissenschaftlichen Datenbanken nicht abbildet und sich daher auch nicht in Zusammenhang mit der Ausbreitung des Mobilfunks bringen lässt.

„TNO-Studie“

Die „TNO-Studie“ wurde im Jahr 2003 im Auftrag der niederländischen Regierung durchgeführt. Dabei wurde im Rahmen einer Doppelblindstudie der Einfluss elektromagnetischer Felder von GSM- und UMTS- Mobilfunkbasisstationen auf das menschliche Wohlbefinden und auf die Wahrnehmung untersucht.
Bei der Exposition mit UMTS-Signalen wurde eine schwache aber statistisch erkennbare Verschlechterung des Wohlbefindens in beiden Gruppen beobachtet. Bei GSM-Exposition zeigte sich kein Einfluss. Der niederländische Gesundheitsrat bestätigte der TNO-Studie in wesentlichen Teilen eine gute Qualität. Er sprach sich aber auch für eine verbesserte Wiederholungsstudie aus, um die Zuverlässigkeit der Ergebnisse zu überprüfen.

Abschließend kam der Gesundheitsrat zu dem Urteil, dass die Ergebnisse der TNO-Studie keine Entscheidung darüber erlauben, ob ein Zusammenhang zwischen der Exposition mit elektromagnetischen Feldern und einem verminderten Wohlbefinden oder gesundheitlichen Effekten besteht.

Die TNO-Studie wurde mittlerweile in der Schweiz mit einem verbesserten Studiendesign wiederholt, die Ergebnisse konnten dabei nicht reproduziert werden. Auch die DMF-Studien zu den Endpunkten Wohlbefinden und Wahrnehmung konnten die Ergebnisse der TNO-Studie nicht stützen.

„Salford-Studie“

Die schwedische Arbeitsgruppe von Salford und Mitarbeiter/-innen beschäftigt sich seit längerem mit der Frage, ob hochfrequente elektromagnetische Felder die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke beeinflussen und Nervenzellen schädigen. Insbesondere eine Studie von 2003 wurde in der Öffentlichkeit diskutiert.

50 Tage nach einer einmaligen, zweistündigen Hochfrequenz-Exposition konnte bei exponierten Ratten vermehrt Albumin im Gehirn nachgewiesen werden, ein Marker für die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke. Zudem wurde das Auftreten degenerierter Nervenzellen („Dunkle Neurone“) beschrieben. Die Hinweise, die sich aus den Studien der Arbeitsgruppe Salford bezüglich einer Schwächung der Blut-Hirn-Schranke ergaben, haben mittlerweile verschiedene Arbeitsgruppen in einer Vielzahl von Studien überprüft.

Keine dieser internationalen Arbeiten konnte die Ergebnisse der Salford-Gruppe bestätigen. Auch die im Rahmen des DMF durchgeführten Studien stützen die Ergebnisse der Arbeitsgruppe nicht.

„Repacholi-Studie"

Die so genannte „Repacholi-Studie“ von 1997 beschäftigte sich mit der krebserzeugenden Wirkung von Mobilfunkfeldern bei Labortieren. Sie wird heute noch als Beleg für die Schädlichkeit von Mobilfunkstrahlung herangezogen.
Es wurde im Vergleich zu scheinexponierten Tieren ein statistisch signifikant erhöhtes Risiko für Lymphome (Lymphknotenvergrößerungen beziehungsweise Lymphknotenschwellungen und Tumoren des Lymphgewebes) bei der exponierten Gruppe beobachtet. Die Repacholi-Studie konnte in mehreren Wiederholungsstudien nicht reproduziert werden.

Eine Studie mit AKR-Mäusen (einem für Krebserkrankungen des blutbildenden Systems besonderes anfälligen Mausstamm), die im DMF durchgeführt wurde, zeigte keine erhöhte Lymphominzidenz nach chronischer GSM oder UMTS-Befeldung.

„Flachsmeer-Studie“

Die „Flachsmeer-Studie“ wurde 2002 in der unmittelbaren Nähe einer Mobilfunkbasisstation durchgeführt. Es handelt sich um eine Machbarkeitstudie, die durch das Land Niedersachsen finanziert wurde.

Die Studie hat gezeigt, dass es prinzipiell möglich ist, die Schlafqualität von Anwohnern von Mobilfunkbasisstationen experimentell systematisch zu untersuchen.

Der Zusammenhang zwischen Schlafqualität und elektromagnetischen Feldern wurde hier nicht untersucht. Es wurde jedoch ein geeignetes Studiendesign entwickelt und die benötigte Zahl von Probanden bestimmt.
Die Ergebnisse der Flachsmeer-Studie führten zu einer Studie der Charité Berlin, die im Rahmen des DMF durchgeführt wurde.

Diese Folgestudie wurde mit Hilfe von mobilen Sendeanlagen, die aber keine Telefonate erlaubten, bundesweit an 20 Standorten ohne Mobilfunkversorgung umgesetzt. Die Sender wurden im verblindeten Design an- und abgeschaltet. Es wurde kein Zusammenhang zwischen Schlafqualität und elektromagnetischen Feldern gefunden.

Allerdings war die Schlafqualität von Personen, die wegen gesundheitlicher Auswirkungen von Mobilfunksendeanlagen besorgt waren, deutlich schlechter - auch dann, wenn die Basisstation inaktiv war.

Dies spricht dafür, dass nicht die elektromagnetischen Felder selbst, sondern die Besorgnis darüber diese Schlafstörungen verursachte.

Weitere Informationen

auf der Internetseite des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF):

auf der Internetseite des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS):

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