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Stellungnahmen und Publikationen des BfS zu hochfrequenten elektromagnetischen Feldern

Auf dieser Seite finden Sie Publikationen und Stellungnahmen zu verschiedenen Einzelthemen aus dem Bereich hochfrequenter elektromagnetischer Felder.
 
INTERPHONE-Studie findet kein erhöhtes Hirntumorrisiko durch Handynutzung – BfS rät weiterhin zur Vorsorge
 
Am 18. Mai 2010 wurden erste zusammengefasste Ergebnisse aus der INTERPHONE-Studie über möglichen Langzeitfolgen der Mobilfunknutzung veröffentlicht. Der Auswertung zufolge konnte kein erhöhtes Risiko von Hirntumoren durch Handynutzung nachgewiesen werden. Die nun vorliegende Studie kann jedoch nicht alle offenen Fragen hinsichtlich der Langzeitnutzung des Mobilfunks beantworten. Das BfS sieht daher – wie auch die Autoren der INTERPHONE-Studie – für die Langzeitnutzung und für mögliche Auswirkungen auf Kinder weiterhin Forschungsbedarf und empfiehlt als Vorsorgemaßnahme, die individuelle Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten. mehr...


   
Veröffentlichung: Mobilfunk - Risikodiskurse in Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit
 
Der Schwerpunkt „Mobilfunk - Risikodiskurse in Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit“ der Zeitschrift „TECHNIKFOLGENABSCHÄTZUNG – Theorie und Praxis“ (Nr. 3, 17. Jahrgang, Dezember 2008; Hrsg.: Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)) gibt einen Überblick über die Diskurse zum wissenschaftlichen Kenntnisstand zu möglichen gesundheitlichen Risiken des Mobilfunks. mehr...


Informationsveranstaltung „Mobilfunk und Gesundheit: Aktuelles aus der Wissenschaft – Fachleute des BfS beantworten Ihre Fragen“ am 25. Juni 2009 in München
 
Am 25. Juni 2009 fand die Informationsveranstaltung „Mobilfunk und Gesundheit: Aktuelles aus der Wissenschaft – Fachleute des BfS beantworten Ihre Fragen“ in der Hochschule München statt. Das BfS bot mit dieser kostenlosen Veranstaltung der interessierten Öffentlichkeit sowie den mit diesem Thema beruflich Befassten die Möglichkeit, sich über Ergebnisse des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF) zu informieren und damit verbunden einen Einblick in die Themen „Elektromagnetische Felder“, „Mobilfunk“ und „Wissenschaftliche Arbeit“ zu erhalten. mehr...


   
Können Grenzwerte überschritten werden, wenn mehrere Personen in einem Eisenbahnwaggon gleichzeitig mit dem Handy telefonieren?
 
In einem Beitrag aus dem Jahr 2002 für eine japanische wissenschaftliche Zeitschrift wird berichtet, dass es in Eisenbahnwaggons zu hohen elektromagnetischen Feldstärken kommen kann, wenn mehrere Passagiere gleichzeitig ihr Mobiltelefon benutzen. Dabei könnten Werte überschritten werden, die in internationalen Richtlinien zum Schutz vor elektromagnetischen Feldern als so genannte Referenzwerte festgelegt wurden. mehr...


Stellungnahme zum Artikel „Krebsinzidenz von Anwohnern im Umkreis einer Mobilfunksendeanlage in Westfalen“ in der Zeitschrift Umwelt-Medizin-Gesellschaft, Heft 1/2009 von Eger et al.
 
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nimmt hiermit Stellung zu dem in der Zeitschrift Umwelt-Medizin-Gesellschaft in Heft 1/2009 erschienenen Artikel „Krebsinzidenz von Anwohnern im Umkreis einer Mobilfunksendeanlage in Westfalen“ von Eger et al. mehr...


   
Einstufung hochfrequenter elektromagnetischer Felder durch die IARC
 
Die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation hat hochfrequente elektromagnetische Felder am 31.5.2011 in Gruppe 2B der IARC-Skala eingestuft. Diese Einordnung bedeutet, dass es nach Einschätzung der IARC nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand begrenzte Hinweise auf eine krebserregende Wirkung dieser Felder auf den Menschen gibt. Diese stammen aus epidemiologischen Beobachtungen, können aber nur unzureichend beziehungsweise nicht durch experimentelle Befunde gestützt werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz ist im Rahmen seines Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms solchen Hinweisen nachgegangen. Auch in diesem Programm konnten die Hinweise nicht bestätigt werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz kann mögliche Langzeitwirkungen und Wirkungen auf Kinder ebenfalls nicht ausschließen. Daher empfiehlt es, die eigene Strahlenbelastung vorsorglich so gering wie möglich zu halten, und hält weitere Forschungen auf diesem Gebiet für erforderlich. Das BfS ist eines von fünf internationalen wissenschaftlichen Kooperationszentren der WHO, das unter anderem für den Mobilfunk zuständig ist, und wird sich in dieser Funktion dafür einsetzen, dass die Frage nach gesundheitlichen Auswirkungen durch den Mobilfunk auch weiterhin mit Nachdruck verfolgt wird. mehr...


Neue Frequenzen für die mobile Kommunikation: Gesundheitliche Bewertung
 
Im Sommer 2010 wurde die Versteigerung zusätzlicher Frequenzen für neue mobile Kommunikationstechnologien durch die Bundesnetzagentur abgeschlossen. Die Lizenzbedingungen der Bundesnetzagentur schreiben keine bestimmte Technik vor. Um die Frequenzen möglichst effizient zu nutzen und einen schnellen Internetzugang mit einer möglichst hohen Datenübertragungsrate zu erreichen, wird voraussichtlich der neue Mobilfunkstandard „LTE“ (Abkürzung für „Long-Term Evolution“) eingesetzt werden. mehr...


   
Beeinflusst die Handynutzung die männliche Fruchtbarkeit?
 
Es wird oft kontrovers diskutiert, ob die Handynutzung einen Einfluss auf die männliche Fruchtbarkeit hat. Als erste haben Davoudi et al. (2002) anhand einer Gruppe von 13 gesunden Männern berichtet, dass die häufige Nutzung eines GSM-Mobiltelefons die Beweglichkeit von Spermien reduziert. Weitere Untersuchungen an männlichen Probanden und an Tieren folgten. Das BfS fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet sie. mehr...


Bundesamt für Strahlenschutz: Handys für Kinder sind nicht sinnvoll
Symbolbild Handy
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) fordert bereits seit Jahren, dass besonders strahlungsarme Handys mit einem SAR-Wert unter 0,6 Watt pro Kilogramm mit dem Blauen Engel ausgezeichnet werden. Bisher hatten die Hersteller dies abgelehnt. An der im September 2007 erfolgten Vergabe des ersten Blauen Engels für ein strahlungsarmes Handy bemängelt das BfS allerdings, dass damit ein Handy ausgezeichnet wird, das sich explizit an die Zielgruppe Kinder richtet und dessen SAR-Wert nur knapp unter 0,6 Watt pro Kilogramm liegt. mehr...


   
Ergebnisse der bundesweiten repräsentativen Umfrage im Jahr 2006 zur Wahrnehmung des Mobilfunks und vergleichende Ergebnisse der Jahre 2003 bis 2006
 
Mit der Befragung im Jahr 2006 wurde die jährliche Befragungsreihe abgeschlossen, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) seit dem Jahr 2003 durch das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft durchführen ließ. Ziel des Projektes war es, in bundesweit repräsentativen Telefonbefragungen die Wahrnehmung der Bevölkerung im Bereich Mobilfunk zu untersuchen. Durch vier Erhebungen im jährlichen Abstand sollten mögliche Veränderungen in den verschiedenen Befragungsinhalten zwischen 2003 bis 2006 beleuchtet werden. mehr...


Fragenkatalog des Bayerischen Landtags "Einfluss des Mobilfunks auf die menschliche Befindlichkeit"
 
Am 7. Dezember 2006 fand eine Anhörung des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz des Bayerischen Landtags zum Thema "Einfluss des Mobilfunks auf die menschliche Befindlichkeit" statt. mehr...


   
Übersicht über Studien, die öffentliches Interesse erweckt haben, und ihre Einschätzung durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
 
Zum Thema „Mögliche gesundheitliche Wirkungen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern“ und hier in erster Linie durch Mobilfunk wurden in den letzten Jahren verschiedene Studien und Berichte veröffentlicht, die das öffentliche Interesse geweckt und zu heftigen Diskussionen geführt haben. mehr...


Stellungnahme des BfS zu dem Artikel: „Pränatale und postnatale Exposition bei Mobiltelefon-Nutzung und Verhaltens-Probleme bei Kindern“
 
Aufgrund der rasanten Verbreitung von Mobiltelefonen in den letzten Jahren stellt sich die Frage nach möglichen Gesundheitsschäden. Hierbei wird immer wieder diskutiert, ob Kinder eventuell empfindlicher sein könnten als Erwachsene, da sich ihr Organismus noch in der Entwicklung befindet und mögliche Schäden in einer frühen Entwicklungsphase gesetzt würden. mehr...


   
Bericht der Bundesregierung über die Forschungsergebnisse in Bezug auf Emissionsminderungsmöglichkeiten der gesamten Mobilfunktechnologie und in Bezug auf gesundheitliche Auswirkungen
 
Die Bundesregierung verfolgt und begleitet mit großer Intensität die gesellschaftliche und wissenschaftliche Diskussion zu möglichen Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Felder. mehr...


Dänische Kohortenstudie zu „Handynutzung und Krebs“
 
Aufgrund der rasanten Ausbreitung der Nutzung von Mobiltelefonen stellt sich die Frage nach möglichen Gesundheitsschäden, insbesondere Krebserkrankungen im Kopfbereich (Hirntumore, Augentumore, Akustikusneurinom, etc.), da hier die Strahlenbelastung am größten ist. Die Aussagekraft vieler Studien zu dieser Thematik ist zum Teil durch kurze Beobachtungszeiträume (Zeiten zwischen erster Handynutzung und möglichen Tumordiagnosen) und durch geringe Fallzahlen eingeschränkt. mehr...