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Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF) ist durch
das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
initiiert worden und wurde zu gleichen Teilen vom BMU und den
Mobilfunkbetreibern mit insgesamt 17 Mio. € gefördert.
Trotz der anteiligen Finanzierung hatten die Mobilfunkbetreiber kein Mitspracherecht bei der Auswahl der Forschungsprojekte oder bei der Auswertung der Forschungsergebnisse. Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm wurde ausschließlich durch das BfS koordiniert und umgesetzt.
54 Forschungsvorhaben zum Thema „Mobilfunk“
Von 2002 bis 2008 wurden zum Thema "Mobilfunk" 54 Forschungsvorhaben aus den Bereichen „Biologie“, „Dosimetrie“, „Epidemiologie“ und „Risikokommunikation“ durchgeführt. Dabei wurde der Frequenzbereich bewusst
breit gefasst und ging zum Teil über den derzeit genutzten GSM- und UMTS-Frequenzbereich hinaus.
Ziel war es, grundsätzliche biologische Wirkungen und Mechanismen wissenschaftlich belastbar nachzuweisen und unter Einbeziehung
internationaler Forschungsergebnisse deren gesundheitliche Relevanz
abzuschätzen. Des Weiteren sollten mögliche Ursachen der Elektrosensibilität
aufgeklärt werden. Es wurde angestrebt, dass die Ergebnisse Relevanz für den
gesamten Bereich der Telekommunikation haben und möglichst auch Aussagen für zukünftige Entwicklungen zulassen. Die Ergebnisse wurden deshalb in Fachgesprächen mit anerkannten Wissenschaftlern und unter internationaler Beteiligung diskutiert und ausgewertet. Die Bewertung der Ergebnisse des DMF durch das BfS und durch die SSK wurden der Öffentlichkeit im Juni 2008 vorgestellt.
Weitere Informationen
Detaillierte Informationen zum Deutschen Mobilfunk
Forschungsprogramm und den einzelnen Forschungsprojekten, die im Rahmen des DMF
durchgeführt wurden, finden Sie im Internetportal des DMF unter
http://www.emf-forschungsprogramm.de
Zum Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm sowie zu den Ergebnissen und offenen
Fragen stehen ein Flyer,
eine Broschüre
und der Abschlussbericht
zur Verfügung.
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