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Elektromagnetische Felder > FAQs zum Thema > FAQs Bildschirme

Häufig gestellte Fragen zum Thema „Bildschirmgeräte“

1.

Welche Strahlung geht von Bildschirmgeräten aus?

2.

Was bedeuet der TCO-Standard für Bildschirme?

3.

Darf der Computer oder Fernseher auch im Schlafzimmer stehen?


1.

Welche Strahlung geht von Bildschirmgeräten aus?

Wie von allen elektrischen Büro- und Haushaltsgeräten gehen auch von Fernsehern und Computerbildschirmen (Monitore) niederfrequente elektrische und magnetische Felder aus. Es handelt sich hierbei um elektrische und magnetische Wechselfelder mit der Frequenz der Stromversorgungsnetze von 50 Hz. In geringerem Maße treten auch Oberwellen, also Vielfache der Grundfrequenz 50 Hz auf. Hinzu kommen statische elektrische Felder und höherfrequente elektromagnetische Felder bis in den Kilohertzbereich. Geräte mit einer Bildschirmröhre („Kathodenstrahlröhre“) erzeugen zusätzlich eine schwache Röntgenstrahlung, die aber durch den Aufbau der Bildröhre nahezu vollständig abgeschirmt wird.

Die Intensitäten der austretenden nichtionisierenden sowie der Röntgenstrahlung liegen in einem so niedrigen Bereich, dass sowohl bei der Arbeit an Bildschirmgeräten als auch bei einem Aufenthalt in Räumen mit mehreren derartigen Geräten eine gesundheitliche Gefährdung auszuschließen ist.

Bei den modernen Flachbildschirmen tritt aufgrund der Bau- bzw. Funktionsweise (ohne Bildschirmröhre) gar keine Röntgenstrahlung auf und die Magnetfelder sind gegenüber denen von Röhrengeräten deutlich reduziert.

Allgemeine Hinweise:

Einschränkungen bei der Bildschirmarbeit sind bisher stets aus ergonomischen Gründen getroffen worden. Dazu zählen beispielsweise die Dauerbelastung der Augen, Lichteinfall, Gestaltung des Arbeitsplatzes bei lang anhaltender, sitzender Tätigkeit und psychologische Effekte.

Auch die Nutzung eines Fernsehapparates ist diesen Einschränkungen unterworfen. Hier sollte vor allem auf die Ausleuchtung des Hintergrundes und auf einen ausreichenden Betrachtungsabstand geachtet werden, um Beeinträchtigungen des Sehvermögens zu vermeiden. So strapazieren z.B. zu große Helligkeitsunterschiede zwischen Bildschirm und Hintergrund sowie Lichtreflexe auf dem Bildschirm das Auge stark. Grundsätzlich gilt auch: Je größer der Bildschirm, desto größer muss der Betrachtungsabstand sein.

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2.

Was bedeutet der TCO-Standard für Bildschirme?

TCO Development (ein von TCO, dem Dachverband der schwedischen Angestellten Gewerkschaften gegründetes Unternehmen) verleiht Gütesiegel für Geräte, die an Büroarbeitsplätzen eingesetzt werden. Dabei werden neben der Ergonomie, dem Energieverbrauch und allgemeinen ökologischen Kriterien auch die Emissionen im Bereich elektromagnetischer Felder geprüft und bewertet. Die TCO-Empfehlungen für die maximalen Emissionen von Bildschirmen sind sehr niedrig angesetzt, da sie das ehrgeizige Ziel verfolgen, die an einem PC-Arbeitsplatz bereits vorhandenen elektromagnetischen Felder (z.B. von verschiedenen elektrischen Geräten) nicht zusätzlich zu erhöhen. Dies ist aus Vorsorgegründen zu begrüßen.

Das TCO-Gütesiegel wird regelmäßig aktualisiert und an den Stand der Technik angepasst. Mittlerweile ist es weit verbreitet und sehr viele Bildschirme halten den TCO-Standard ein. Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite von TCO Development.

Für die Bundesrepublik Deutschland ist der TCO-Standard nicht verbindlich. Hier wird nach verschiedenen anderen Normen (zum Beispiel EU-Vorschriften, ISO-Normen, DIN-Vorschriften) geprüft, in denen ebenfalls Emissionsgrenzwerte festgelegt sind. Gegenstand der Prüfung sind unter anderem auch Störsicherheit, Flimmerfreiheit, Kontraste, Konvergenzfehler und Farbverhalten.

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3.

Darf der Computer oder Fernseher auch im Schlafzimmer stehen?

Gegen das Aufstellen von Fernsehgeräten und Computern im Schlafzimmer ist aus Sicht des Strahlenschutzes nichts einzuwenden. Da elektrische und magnetische Felder mit dem Abstand von der Quelle abnehmen, trägt die Einhaltung eines Mindestabstands von etwa 30 cm zu den Geräten bzw. bei Fernsehgeräten eines ausreichenden Betrachtungsabstands zur vorsorglichen Reduzierung der Feldeinwirkung bei. Die Geräte sollten während der Nachtruhe komplett abgeschaltet werden und nicht im Standby-Modus belassen werden. Dies dient der Vorsorge und spart zusätzlich elektrische Energie.

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