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Welche Strahlung geht von Bildschirmgeräten aus?
Wie von allen elektrischen Büro- und Haushaltsgeräten gehen
auch von Fernsehern und Computerbildschirmen (Monitore) niederfrequente
elektrische und magnetische Felder aus. Es handelt sich hierbei um elektrische
und magnetische Wechselfelder mit der Frequenz der Stromversorgungsnetze von 50
Hz. In geringerem Maße treten auch Oberwellen, also Vielfache der Grundfrequenz
50 Hz auf. Hinzu kommen statische elektrische Felder und höherfrequente
elektromagnetische Felder bis in den Kilohertzbereich. Geräte mit einer
Bildschirmröhre („Kathodenstrahlröhre“) erzeugen zusätzlich eine schwache
Röntgenstrahlung, die aber durch den Aufbau der Bildröhre nahezu vollständig
abgeschirmt wird.
Die Intensitäten der austretenden nichtionisierenden sowie
der Röntgenstrahlung liegen in einem so niedrigen Bereich, dass sowohl bei der
Arbeit an Bildschirmgeräten als auch bei einem Aufenthalt in Räumen mit
mehreren derartigen Geräten eine gesundheitliche Gefährdung auszuschließen ist.
Bei den modernen Flachbildschirmen tritt aufgrund der Bau-
bzw. Funktionsweise (ohne Bildschirmröhre) gar keine Röntgenstrahlung auf und
die Magnetfelder sind gegenüber denen von Röhrengeräten deutlich reduziert.
Allgemeine Hinweise:
Einschränkungen bei der Bildschirmarbeit sind bisher stets
aus ergonomischen Gründen getroffen worden. Dazu zählen beispielsweise die
Dauerbelastung der Augen, Lichteinfall, Gestaltung des Arbeitsplatzes bei lang
anhaltender, sitzender Tätigkeit und psychologische Effekte.
Auch die Nutzung eines Fernsehapparates ist diesen
Einschränkungen unterworfen. Hier sollte vor allem auf die Ausleuchtung des
Hintergrundes und auf einen ausreichenden Betrachtungsabstand geachtet werden,
um Beeinträchtigungen des Sehvermögens zu vermeiden. So strapazieren z.B. zu
große Helligkeitsunterschiede zwischen Bildschirm und Hintergrund sowie
Lichtreflexe auf dem Bildschirm das Auge stark. Grundsätzlich gilt auch: Je
größer der Bildschirm, desto größer muss der Betrachtungsabstand sein.
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