FAQs zum Thema
Statische / niederfrequente Felder
Ausbau der Stromnetze
Hochfrequente Felder
Spezifische Absorptionsraten (SAR) von Handys
Strahlungsarme DECT-Telefone
Deutsches Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF)
EMF-Portal
BfS-Texte zum Thema

Elektromagnetische Felder

Nutzung eines HandysElektromagnetische Felder

Durch Verwendung bestimmter Technologien – zum Beispiel Stromversorgungsnetz und Mobilfunk - entstehen in der Umwelt des Menschen elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder. Diese Felder lassen sich durch ihre Stärke (Amplitude), ihre Schwingung (Wellenlänge) sowie Schwingungszahl (Frequenz) beschreiben. Unterschieden werden hoch- und niederfrequente Felder, sie gehören – wie auch die optische Strahlung – zur nichtionisierenden Strahlung. Im Gegensatz zur ionisierenden Strahlung – zum Beispiel Röntgenstrahlung – reicht die Energie dieser Strahlung nicht aus, um Atome und Moleküle elektrisch aufzuladen - zu ionisieren. Trotzdem kann diese Art der Strahlung gesundheitliche Folgen haben. Unterschiedliche Konzepte dienen sowohl zum Schutz vor unmittelbaren Gefahren als auch zur Vorsorge.
 

Aktuelles



 
Einstufung hochfrequenter elektromagnetischer Felder durch die IARC
 
Die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation hat hochfrequente elektromagnetische Felder am 31.5.2011 in Gruppe 2B der IARC-Skala eingestuft. Diese Einordnung bedeutet, dass es nach Einschätzung der IARC nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand begrenzte Hinweise auf eine krebserregende Wirkung dieser Felder auf den Menschen gibt. Diese stammen aus epidemiologischen Beobachtungen, können aber nur unzureichend beziehungsweise nicht durch experimentelle Befunde gestützt werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz ist im Rahmen seines Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms solchen Hinweisen nachgegangen. Auch in diesem Programm konnten die Hinweise nicht bestätigt werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz kann mögliche Langzeitwirkungen und Wirkungen auf Kinder ebenfalls nicht ausschließen. Daher empfiehlt es, die eigene Strahlenbelastung vorsorglich so gering wie möglich zu halten, und hält weitere Forschungen auf diesem Gebiet für erforderlich. Das BfS ist eines von fünf internationalen wissenschaftlichen Kooperationszentren der WHO, das unter anderem für den Mobilfunk zuständig ist, und wird sich in dieser Funktion dafür einsetzen, dass die Frage nach gesundheitlichen Auswirkungen durch den Mobilfunk auch weiterhin mit Nachdruck verfolgt wird. mehr...


   
Spezifische Absorptionsraten (SAR) von Handys

Bei der Nutzung von Mobiltelefonen tritt insbesondere im Kopf beim Telefonieren bzw. im Körper beim Tragen eine Absorption hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf, die durch die so genannte spezifische Absorptionsrate (SAR), einem Maß für den auf die Gewebemasse bezogenen Leistungsumsatz (W/kg), quantifiziert wird. mehr...
 
BOS-Funk

Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), zum Beispiel Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst betreiben ein eigenes bundesweites digitales Funknetz (Digitalfunk BOS), das von anderen Funknetzen streng getrennt ist. Der Digitalfunk BOS basiert auf dem Technik-Standard „TETRA“ (Terrestrial Trunked Radio). Derzeit wird in vielen europäischen Staaten ein Bündelfunknetz mit digitaler Signalübertragung nach dem Standard TETRA aufgebaut. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat mit der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) eine Verwaltungsvereinbarung geschlossen. Informieren Sie sich online zu den Grundlagen des BOS-Funks, der Zusammenarbeit zwischen dem BfS und der BDBOS und zur Frage der möglichen gesundheitlichen Wirkungen von TETRA. mehr...
 
Ergebnisse des Fachgespräches "Ausbau des Stromnetzes: Strahlenschutz, Information, Beteiligung" am 5. Oktober 2011

Strommast auf einer Weide mit GespächskreisExperten unterschiedlicher Disziplinen diskutierten am 5. Oktober 2011 im Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) über den aufgrund der Energiewende notwendigen Ausbau der Stromnetze. mehr...