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Jahrgang 2011

 
PM 006 aus 2011
Strahlenbelastung des Flugpersonals gestiegen
 
Die Strahlenbelastung des fliegenden Personals ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – sowohl insgesamt, als auch pro Person. Das ist das Ergebnis einer Auswertung des Strahlenschutzregisters durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Mit durchschnittlich 2,35 Millisievert effektiver Dosis pro Person lag die mittlere Strahlenexposition (Strahlenbelastung) im Jahr 2009 um 20 Prozent höher als noch 2004. Die Bandbreite reichte von weniger als 0,2 Millisievert bis zu Spitzenwerten von sieben Millisievert pro Jahr. mehr...


   
PM 005 aus 2011
Genehmigung für Transport von Glaskokillen von Frankreich ins Zwischenlager Gorleben erteilt
 
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat den Transport von elf Behältern mit HAW-Glaskokillen von der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague zum Transportbehälterlager Gorleben genehmigt. Der Antrag hierfür wurde von der Nuclear Cargo + Service GmbH am 18. Februar 2011 gestellt. Bei den HAW-Glaskokillen handelt es sich um Abfälle aus der Wiederaufarbeitung von Brennstäben aus deutschen Kernkraftwerken, die vor 2005 von Deutschland aus dorthin transportiert worden sind. Die Kernkraftwerksbetreiber sind verpflichtet, die bei der Wiederaufarbeitung entstandenen Abfälle zurückzunehmen. mehr...


PM 004 aus 2011
Der UV-Index zeigt den richtigen Sonnenschutz
 
Meldungen über eine verringerte Ozonschicht über Nordeuropa machen hellhörig: Steigt damit die Sonnenbrand- und Hautkrebsgefahr auch in Deutschland? Der vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ermittelte UV-Index klärt auf: Er zeigt an, wie hoch die UV-Strahlung der Sonne wirklich ist und gibt Anhaltspunkte für den richtigen Sonnenschutz. Der ist in diesem Jahr besonders wichtig. Denn durch die Schädigung der Ozonschicht kann die UV-Strahlung schon im Frühjahr so stark sein wie sonst im Hochsommer. Schon nach Minuten kann ein Sonnenbrand entstehen. mehr...


   
PM 003 aus 2011
Spuren von Radioaktivität in Deutschland stellen keine gesundheitliche Gefährdung dar
 
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat erstmals Spuren von Radioaktivität in der Atmosphäre gemessen, die aufgrund der Zusammensetzung der gemessenen Stoffe auf den Reaktorunfall in Fukushima in Japan zurückgeführt werden können. Stationen des Deutschen Wetterdienstes und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt haben ebenfalls Spuren erfasst. Die gemessenen Werte stellen jedoch keine gesundheitliche Gefährdung für die Menschen und die Umwelt in Deutschland und Europa dar und liegen ein Vielfaches unterhalb der natürlichen gemessenen Strahlenbelastung. mehr...


PM 002 aus 2011
Besserer Notfallschutz für Rumänien
 
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 hat gezeigt, dass es im Notfall notwendig ist, schnell umfassende Informationen verfügbar zu haben, um die richtigen Entscheidungen zum Schutz der Bevölkerung treffen zu können. Unterstützung bei der Datenzusammenstellung und -auswertung erhalten die rumänischen Strahlenschützer ab sofort durch ein vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) entwickeltes Computerprogramm. mehr...


   
PM 001 aus 2011
BfS legt Dokumentation der Strahlenbelastung für Beschäftigte im Endlager Asse vor
 
Zeitlicher Verlauf der durchschnittlichen und maximalen geschätzten jährlichen effektiven Gesamtdosis in Millisievert in der Beschäftigtengruppe des GM Asse Die abgeschätzte Strahlenbelastung im Endlager Asse ist zu gering, als dass dadurch nach dem Stand von Wissenschaft und Technik bei den Beschäftigten nachweisbar Krebserkrankungen ausgelöst werden könnten. Das ist das Ergebnis des ersten Schrittes des Gesundheitsmonitorings Asse (GM Asse), welches das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am 10. Februar 2011 vorgelegt hat. Das BfS hat die Strahlenbelastung auf der Basis der vorhandenen Mess- und Beschäftigungsdaten des früheren Betreibers Helmholtz Zentrum München (HMGU) abgeschätzt. mehr...