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Home > Presse > Jahrgang 2010 > BfS-PM 08/10 vom 10.06.2010
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Pressemitteilung 08 vom 10.06.2010
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Sonne – aber sicher!
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Bundesamt für Strahlenschutz startet Informationskampagne für UV-Schutz
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Im Sommerurlaub Sonne tanken: Schon der Gedanke daran hebt die Stimmung. Doch ein allzu sorgloser Umgang mit der Sonne kann böse gesundheitliche Konsequenzen haben – obwohl Vorbeugen ganz einfach ist. Wie das geht und warum ein guter Sonnenschutz wichtig ist, will das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mit seiner Informationskampagne „Sonne – aber sicher!“ zeigen. Zum Auftakt stellte BfS-Präsident Wolfram König heute in Lübeck das UV-Infomobil des BfS vor, das noch vor Beginn der Ferien in zahlreichen Städten Nord- und Süddeutschlands Station macht.
„Sonne tut gut - wenn man verantwortlich mit ihr umgeht“, betonte BfS-Präsident Wolfram König. „Besonders achten müssen wir auf unsere Kinder. Ihre Haut besitzt noch keinen vollständig aufgebauten Eigenschutz. Weil jeder Sonnenbrand im Kindesalter das Hautkrebsrisiko um ein Vielfaches erhöht, stehen Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt unserer diesjährigen Aufklärungskampagne.“
Mit Sonnenbrillen-Prüfung und UV-Messstation, leicht verständlichen Animationen und einem Kinderbereich lässt sich im Infomobil ganz praktisch erfahren, wo versteckte Gefahren lauern. BfS-Experten geben Tipps zum richtigen UV-Schutz und erklären, wie die UV-Strahlung der Sonne auf den Körper wirkt. Kinder können selbst gemachte Bilder zum Infomobil mitbringen. Die schönsten Bilder werden im Internet präsentiert.
Neben dem UV-Infomobil zeigen aktuelle Unterrichtsmaterialen für Eltern, Kindertagesstätte, Grundschule und Sekundarstufe I, dass Sonnenschutz nicht uncool sein muss: Mit schicken Sonnenbrillen und pfiffigen Piratentüchern lassen sich auch die Kleinen leicht vom UV-Schutz überzeugen. Für die Älteren steht im Vordergrund, wie sich UV-Schutz, Freizeitspaß und Schönheitsideale vereinbaren lassen.
Wer nicht persönlich ins Infomobil kommen kann, findet umfassende UV-Informationen im Internet unter http://www.bfs.de/sonne-aber-sicher. Auch die Tourdaten können Sie dort nachlesen. Die Unterrichtsmaterialien können ebenfalls im Internet heruntergeladen oder kostenlos beim Bundesamt für Strahlenschutz, Postfach 10 01 49, 38201 Salzgitter, bezogen werden.
HintergrundJedes Jahr erkranken in Deutschland rund 140.000
Menschen neu an Hautkrebs; 2.000 bis 3.000 sterben in jedem Jahr an den
Folgen. Verantwortlich für den starken Anstieg in den letzten
Jahrzehnten ist eine erhöhte Belastung der Haut durch die
ultravioletten Strahlen der Sonne. Die Assoziation von gebräunter Haut
mit Gesundheit und Attraktivität führt zu häufigen und ausgiebigen
Aufenthalten in der Sonne und zur Nutzung von Solarien. Bei
Urlaubsreisen in südliche Länder, aber auch durch die
Freizeitgestaltung im Alltag, wird der Schutz der sonnenentwöhnten Haut
häufig stark vernachlässigt.
UV-Strahlung kann die Haut und die Augen nachhaltig schädigen. Neben
akuten Schäden wie Sonnenbrand und Bindehautentzündung führt eine hohe
UV-Belastung langfristig zu einem Anstieg des Risikos, an Hautkrebs zu
erkranken, zu vorzeitiger Alterung der Haut mit Faltenbildung und zur
Trübung der Augenlinse. Die Haut von Kindern und Jugendlichen ist
besonders empfindlich gegenüber UV-Strahlung, da der UV-Eigenschutz der
Haut erst mit zunehmendem Lebensalter entwickelt wird. Hohe
UV-Belastungen und Sonnenbrände im Kindesalter und in der Jugend
erhöhen das Risiko erheblich, im Laufe des späteren Lebens an Hautkrebs
zu erkranken.
Die Tourdaten
10. Juni 2010
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Lübeck
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Schrangen
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11. Juni 2010
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Hamburg
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Lange Mühren |
12. Juni 2010
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Schwerin |
Schloßstraße |
13. Juni 2010
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Rostock-Warnemünde
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Am Leuchtturm
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21. Juni 2010
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München
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Neuhauser Straße (Richard-Strauss-Brunnen)
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22. Juni 2010
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Ulm
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Münsterplatz
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23. Juni 2010
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Stuttgart
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Kronprinzenstraße/Büchsenstraße
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24. Juni 2010
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Karlsruhe
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Stephanplatz
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Die BfS-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter freuen sich auf Ihren Besuch jeweils zwischen 11.00 und 17.00 Uhr. Bei größeren Gruppen wie z.B. Schulklassen bitten wir um Anmeldung unter 030/18 333-1326.
Tipps zum Sonnenschutz:- Meiden Sie die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr.
- Der
beste Sonnenschutz sind geeignete Kleidung, Hut und Sonnenbrille.
Ziehen Sie T-Shirts, Hosen und Röcke bis zum Knie und Schuhe an. Die
Kopfbedeckung sollte eine breite Krempe oder besser einen Schild und
einen Nackenschutz haben. Eine gute Sonnenbrille trägt die
Kennzeichnung UV400 oder 100%UV und besitzt einen Seitenschutz, um
Streulicht abzuhalten.
- Reiben Sie unbedeckte Körperpartien mit
Sonnenschutzmitteln ein. Sie sollen sowohl im UV-A- als auch im
UV-B-Bereich schützen und nicht durch Licht zersetzbar sein
(photostabil). Sie sind mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbad in
ausreichender Menge (cirka 30 bis 40 ml für den gesamten Körper)
aufzutragen. Der Sonnenschutz sollte mehrmals täglich sowie nach dem
Baden erneuert werden. Der Lichtschutzfaktor (LSF) sollte mindestens 20
betragen. Für Kleinkinder und Kindergartenkinder wird ein
Lichtschutzfaktor von 30 empfohlen. Kleinkinder bis zu einem Jahr
dürfen der Sonne überhaupt nicht ausgesetzt werden.
- Kinder und
Jugendliche sind besonders gut vor übermäßiger UV-Belastung zu
schützen. Die UV-Dosis, die man in den ersten Lebensjahren erhält, ist
ein bestimmender Risikofaktor für Hautkrebs.
- Die Anzahl von
intensiven UV-Bestrahlungen der Haut soll etwa 50 pro Jahr nicht
überschreiten. Vermeiden Sie Sonnenbrand. Besonders Sonnenbrände im
Kindes- und Jugendalter erhöhen das Risiko, später an Hautkrebs zu
erkranken.
- Wer Medikamente einnimmt, sollte vor dem Sonnenbaden
den behandelnden Arzt befragen. Bestimmte Arzneimittel erhöhen die
Lichtempfindlichkeit der Haut oder lösen Allergien aus.
- Kosmetika,
Deodorants und Parfüms sollten beim Sonnenbaden möglichst nicht
verwendet werden. Es besteht die Gefahr bleibender Pigmentierung.
Weitere Informationen:
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Druckversion
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