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"Die Sicherheit für Mensch und Umwelt ist der Maßstab bei der Schließung
der Asse". Das sagte der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz
(BfS), Wolfram König, heute bei der Eröffnung der Asse-Infostelle, die
direkt neben der Schachtanlage in Remlingen eingerichtet wurde und allen
Bürgerinnen und Bürgern offen steht. "Wir werden die Öffentlichkeit über
alle Schritte bei der Schließung der Asse informieren".
Es gelte, verloren gegangenes Vertrauen der Bevölkerung
zurückzugewinnen. "Das können wir nur schaffen, indem wir transparent
über alle Maßnahmen informieren. Die neue Infostelle wird dabei eine
zentrale Rolle spielen", betonte König. Nachdem das BfS zum
Jahreswechsel Betreiber der Asse geworden ist, wird ein Neuanfang in der
Informationspolitik gemacht. Jeder Interessierte kann aktuelle
Informationen über das weitere Vorgehen in der Asse bekommen.
Zusätzliche Erläuterungen bietet das BfS mit Vorträgen, neuen
Computeranimationen und Schautafeln.
Bei der Schließung der Asse stellt sich das BfS drei entscheidenden
Aufgaben:
- Herstellung der Langzeitsicherheit: Die Herausforderung dabei ist,
die radioaktive Strahlung der Abfälle in der Schachtanlage von der
Biosphäre abzuschirmen. Es darf zu keinem Zeitpunkt unkontrolliert
Radioaktivität aus den Abfällen in die Umwelt gelangen.
- Strahlenschutz: Das BfS ergreift alle Mittel, um die
Strahlenbelastung der Bevölkerung und der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter vor Ort so niedrig wie möglich zu halten. Keine Maßnahme zur
Sicherung oder Schließung der Asse darf Menschen vermeidbaren Gefahren
aussetzen.
- Öffentlichkeitsbeteiligung: Bei der Schließung der Asse ist die
Öffentlichkeit von Anfang an Partner des BfS. Die Bürgerinnen und Bürger
haben ein Recht auf Information und Beteiligung im
Planfeststellungsverfahren zur Schließung der Schachtanlage.
Um die bestmögliche Lösung zu finden, werden alle wesentlichen Maßnahmen
des BfS zuvor von Gutachtern begleitet und die Ergebnisse veröffentlicht.
Für die Organisation des Betriebs ist die neue Asse GmbH - Gesellschaft
für Betriebsführung und Schließung der Schachtanlage Asse II - gegründet
worden, die direkt dem BfS unterstellt ist. Das Personal auf der Asse
soll weiterbeschäftigt werden, um wichtiges Know-how zu erhalten. Die
Neugründung der Asse GmbH macht den schnellen Übergang des Personals vor
Ort in die Verantwortung des BfS überhaupt erst möglich.
Bitte beachten Sie das BfS-Hintergrundpapier
"Übersicht Schachtanlage Asse II", das dieser Pressemitteilung beigefügt ist.
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