PM 034 aus 2009
Langzeitsicherheit von Morsleben ist gewährleistet
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Das Verfahren zur Stilllegung des Endlagers für schwach- und
mittelaktive Abfälle Morsleben durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) geht in eine entscheidende Phase. Ab 22. Oktober legt das für die Durchführung des Zulassungsverfahrens zuständige Umweltministerium des Landes Sachsen-Anhalt die Unterlagen des BfS zur geplanten Schließung des Endlagers öffentlich aus. Bis zum 21. Dezember 2009 können alle Bürgerinnen und Bürger den Antrag einsehen und Einwendungen erheben.
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PM 032 aus 2009
Gutachter präsentieren Machbarkeitsstudien
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Die vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beauftragten Gutachter präsentieren heute die Ergebnisse ihrer Machbarkeitsstudien für die Schließung der Schachtanlage Asse II. Zur Diskussion stehen die Rückholung der Abfälle, ihre Umlagerung innerhalb des Bergwerks oder die Vollverfüllung der Anlage. Das BfS wird am Jahresende die Weichenstellung festlegen, welche Option weiterverfolgt werden soll.
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PM 031 aus 2009
Weltgesundheitsorganisation empfiehlt niedrigere Referenzwerte für Radon in Wohnungen
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt neue und niedrigere Referenzwerte für das radioaktive Edelgas Radon in Wohnungen. Das geht aus dem neuen Radonhandbuch hervor, das die WHO in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erstellt und heute veröffentlicht hat. „Damit bestätigt die WHO den Referenzwert, den das BfS seit 2004 für Deutschland empfiehlt“ erklärte der Präsident des BfS, Wolfram König heute in Salzgitter und ergänzte: „Das zeigt, dass wir uns am aktuellen internationalen Stand der Wissenschaft orientieren“.
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PM 030 aus 2009
Erhöhter Zufluss von Zutrittswässern in der Asse
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Die Betriebsführungsgesellschaft der Schachtanlage Asse II, die Asse GmbH, hat bei einer Kontrolle festgestellt, dass sich der Zufluss von Zutrittswässern in der Asse erhöht hat. An der Hauptzutrittsstelle auf der 658 Meter Ebene sind heute Morgen für die vergangenen 24 Stunden rund 11,4 Kubikmeter Zutrittswässer gemessen worden.
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PM 029 aus 2009
Wie soll die Asse stillgelegt werden?
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat jetzt die Bewertungskriterien
vorgelegt, um die beste Schließungsoption für die Asse zu finden. Weil niemand genau weiß, wie lange die Schachtanlage Asse II für eine ordnungsgemäße Schließung noch zugänglich ist, muss das BfS möglichst schnell entscheiden, wie das Atommülllager möglichst sicher geschlossen werden kann. Ziel des BfS ist es, bis zum Jahresende 2009 die beste aus den drei derzeit diskutierten Stilllegungsoptionen auszuwählen.
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PM 028 aus 2009
BfS trifft Vorsorge gegen möglichen Löserfall in Morsleben
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Im Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben könnten sich größere
Mengen Salzgestein von der Decke eines Hohlraumes lösen (sogenannter
Löserfall). Das Bundesamt für Strahlenschutz hat eine Erstbewertung
vorgenommen. Eine Gefahr für Mensch und Umwelt besteht derzeit nicht.
Bergbauspezialisten ermitteln durch laufende Untersuchungen die weiteren
notwendigen Maßnahmen. Die für die Aufsicht und Genehmigung zuständigen
Bundes- und Landesbehörden hatten sich in dieser Woche vor Ort informiert.
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PM 027 aus 2009
BfS warnt vor Besuch von Sonnenstudios
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sieht sich durch die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) bestätigt, dass UV-Strahlung in Solarien definitiv krebserregend ist. „Wir warnen schon lange vor einem Solarienbesuch und raten auch zu einem vernünftigen Umgang mit der natürlichen Strahlung der Sonne“, sagte BfS-Präsident Wolfram König.
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PM 026 aus 2009
Bundesamt für Strahlenschutz wirbt für Konsens bei der Endlagerung
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Aus der Schachtanlage Asse könne man lernen, dass bei der Endlagerung die Interessen der Abfallverursacher beziehungsweise der Abfallverantwortlichen und die Verantwortung für die sichere Entsorgung strikt voneinander getrennt werden müssen. „Die Kostenträger für die Endlagerung dürfen nicht bestimmen, wie und wo Abfälle eingelagert werden.
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PM 025 aus 2009
Bundesamt für Strahlenschutz setzt neue Strahlenschutzordnung für Asse in Kraft
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die atomrechtlichen Rahmenbedingungen für den sicheren Betrieb der Asse bis zur Stilllegung erarbeitet, wesentliche Änderungen im Betriebsablauf vorgenommen und damit grundlegende Anforderungen des Strahlenschutzes umgesetzt. Dies war nötig, da der Zustand der Anlage nicht den Maßgaben des
Atomgesetzes und der Strahlenschutzverordnung entsprach. „Mit diesem Schritt werden wesentliche Defizite, die wesentliche Ursache für den Betreiberwechsel waren, behoben,“ sagte der Präsident des BfS, Wolfram König, am Donnerstag in Salzgitter.
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PM 024 aus 2009
Mit heiler Haut durch den Sommer
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Sommerzeit ist Ferienzeit. Wohltuender Sonnenschein ist jedoch mit einer Ernst zu nehmenden Gefahrenquelle verbunden: UV-Strahlung. Damit man das gute Wetter gefahrlos genießen kann, darf der richtige Sonnenschutz nicht fehlen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) informiert über den richtigen Umgang mit der UV-Strahlung und veröffentlicht im Internet Prognosen, wie hoch die UV-Strahlung in Deutschland sein wird.
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PM 023 aus 2009
Bundesamt für Strahlenschutz lädt zum Tag der offenen Tür
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) feiert heute sein
20-jähriges Bestehen mit einem großen Fest mit den Bürgerinnen und Bürgern und einem Tag der offenen Tür in Salzgitter. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und BfS-Präsident Wolfram König haben den Tag um 10 Uhr vor zahlreichen Besucherinnen und Besuchern am BfS-Hauptgebäude in Salzgitter eröffnet.
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PM 022 aus 2009
Endlagerung zum Anfassen
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Die Endlagerung radioaktiver Abfälle gehört zu den wissenschaftlich komplexen und politisch besonders kontrovers diskutierten Themen.
Weltweit gibt es noch kein Endlager für hochradioaktive Abfälle aus Kernkraftwerken zur Stromerzeugung. Damit sich alle Interessierten sowohl fundiert informieren als auch einen schnellen Überblick über die komplexe Thematik verschaffen können, präsentiert das BfS ab heute in Hannover eine neu konzipierte mobile Ausstellung.
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PM 021 aus 2009
Gesundheitsmonitoring Asse gestartet
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat damit begonnen, die Strahlenbelastung aller ehemaligen und derzeitigen Beschäftigten des Endlagers für radioaktive Abfälle Asse aufzuarbeiten. „Wir wollen mit dem Gesundheitsmonitoring herausfinden, ob die Krebs- und Leukämieerkrankungen von ehemaligen Asse-Mitarbeitern mit ihrer beruflichen Strahlenbelastung zusammenhängen “, sagte der BfS-Sprecher Werner Nording.
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PM 020 aus 2009
Bundesamt für Strahlenschutz verfüllt nicht mehr genutzten Bereich der Asse mit Beton
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beginnt heute, einen Bereich der Asse zu verfüllen, in dem keine radioaktiven Abfälle lagern und der nicht mehr genutzt wird. Dabei werden ausschließlich Hohlräume unterhalb der Einlagerungskammern und in 850 Meter Tiefe mit einem speziellen Beton (sogenannter Sorel-Beton) verfüllt. Ziel ist es, offene Hohlräume zu schließen. Die notwendigen Genehmigungen für diese Arbeiten liegen vor. Diese Arbeiten beeinträchtigen keine der Stilllegungsoptionen, die derzeit untersucht werden.
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PM 019 aus 2009
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sichert Fässer in Kammer 7 auf der 725-m-Sohle
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die Arbeiten zur Sicherung der Einlagerungskammer 7 auf der 725-m-Sohle im Endlager Asse abgeschlossen. Um eine mögliche Beschädigung durch herabstürzende Gesteinsbrocken (Löserfall) zu verhindern, ließ das BfS nicht vollständig bedeckte Fässer in der Kammer zunächst mit Salzgrus (grob gemahlenes Salz) überdecken. Auf dieser Salzdecke wurde danach eine Fräse eingesetzt, die gelockerte Gesteinsbrocken von der Kammerdecke entfernte.
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PM 018 aus 2009
Gefahr eines Löserfalls in Abbau auf der 725 m Sohle – die Abfälle werden mit Salzgrus überdeckt
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Im Rahmen einer Befahrung des Endlagers Asse II am 27.04.2009 hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) festgestellt, dass in der Einlagerungskammer 7 auf der 725-m-Sohle an der Decke unmittelbar über einigen eingelagerten Fässern mehrere schalige Ablösungen erkennbar sind. Die Kammer 7 ist eine noch offene Einlagerungskammer in dem Endlagerbergwerk. In der Kammer gibt es noch einige Fässer, die nur teilweise in Salzgrus eingebettet sind.
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PM 017 aus 2009
BfS präsentiert mobile Container-Ausstellung zur Endlagerung radioaktiver Abfälle
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Die Endlagerung radioaktiver Abfälle gehört zu den wissenschaftlich komplexen und politisch besonders kontrovers diskutierten Themen. Weltweit gibt es noch kein Endlager für hochradioaktive Abfälle aus Kernkraftwerken zur Stromerzeugung. Damit sich alle Interessierten sowohl fundiert informieren als auch einen schnellen Überblick über die komplexe Thematik verschaffen können, hat das BfS eine mobile Ausstellung zur Endlagerung erstellt, die ab heute in Berlin-Mitte besichtigt werden kann.
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PM 015 aus 2009
Löserfall im Endlager Morsleben
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Im Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM), das sich derzeit in der Stilllegung befindet, hat sich ein sogenannter Löserfall in einem alten und gesperrten Abbau ereignet. Der für ältere Bergwerke nicht ungewöhnliche Vorfall, bei dem sich Gesteinsbrocken aus der Decke lange offenstehender Hohlräume lösen, ereignete sich im Zentralteil des Bergwerks. In dem Abbau lagern keine radioaktiven Abfälle.
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PM 014 aus 2009
BfS veröffentlicht Jahresbilanz 2008 der Reststrommengen deutscher Kernkraftwerke
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Die deutschen Kernkraftwerke haben 53 Prozent der im Atomkonsens vereinbarten und im Atomgesetz festgeschriebenen Reststrommengen produziert. Das geht aus den vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) jetzt veröffentlichten Daten über die 2008 in deutschen Kernkraftwerken erzeugten Strommengen hervor. Die deutsche Energiewirtschaft verfügt noch über eine Reststrommenge von rund 1.241 Milliarden Kilowattstunden der ursprünglich
vereinbarten 2.623 Milliarden Kilowattstunden.
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PM 013 aus 2009
BfS überprüft radiologische Umweltüberwachung in Balkan-Staaten
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) untersucht im Auftrag der Europäischen Union (EU) den Standard der Überwachung der Umweltradioaktivität in sieben Staaten des Balkans.
Das BfS soll bis Anfang 2010 die bestehenden Infrastrukturen inspizieren, analysieren und Empfehlungen zur Verbesserung in den einzelnen Ländern aussprechen.
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PM 012 aus 2009
BfS: Natürliche Radioaktivität im Trinkwasser untersucht
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat heute eine Studie zur Strahlenbelastung des Trinkwassers durch natürliche Radioaktivität in Deutschland vorgelegt. Im Auftrag des Bundesumweltministeriums wurden im Zeitraum von 2003 bis 2008 582 Trinkwässer untersucht. Das BfS hat damit erstmals eine aussagekräftige Übersicht über die
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PM 011 aus 2009
BfS stellt sich den Fragen der Bürger
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Das BfS steht interessierten Bürgerinnen und Bürgern für Fragen und
Gespräche auch während der Lichterkette zur Verfügung. Beschäftigte des
Betreibers von Konrad und Asse finden Sie als Ansprechpartner an den
zentralen Orten der Lichterkette in der Infostelle Asse direkt am
Endlager und vor der Schachtanlage Konrad - sowie in der Infostelle
Konrad in Salzgitter-Lebenstedt.
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PM 010 aus 2009
Glaskokillen im Zwischenlager Nord
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat heute der ZLN Zwischenlager Nord GmbH (ZLN GmbH) und der Energiewerke Nord GmbH (EWN GmbH – Betreiberin des Transportbehälterlagers des Zwischenlagers Nord) die Genehmigung für die Aufbewahrung von HAW-Glaskokillen aus der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (sogenannte VEK-Kokillen) erteilt. Die Genehmigung erfolgt nach § 6 des Atomgesetzes und erlaubt die Lagerung von fünf Transport- und Lagerbehältern der Bauart Castor HAW 20/28 CG SN 16.
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PM 009 aus 2009
Schon 1988 wurde kontaminierte Lauge abgepumpt
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In der Schachtanlage Asse II sind weit früher als bislang bekannt radioaktiv kontaminierte Lösungen aus dem sog. "Laugensumpf" vor der Einlagerungskammer 12 abgepumpt worden. Sie sind in andere höher gelegene Teile des Bergwerks verbracht worden, von denen man bisher dachte, sie seien nicht mit diesen kontamierten Laugen belastet. Das haben Recherchen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) ergeben.
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PM 008 aus 2009
Zutrittswässer sind keine Gefahr für Mensch und Umwelt
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nimmt den Abtransport der Zutrittswässer aus der Asse in das stillgelegte Bergwerk Mariaglück bei Höfer im Landkreis Celle wieder auf. Der Betreiber von Mariaglück, die Kali und Salz AG, hatte sich bereit erklärt, die seit Juni 2008 nicht mehr angenommenen Zutrittswässer wieder in das Bergwerk zur verbringen und einem entsprechenden Vertrag zugestimmt.
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PM 007 aus 2009
Experten: Standfestigkeit bis 2020 gewährleistet
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Die Standfestigkeit des atomaren Endlagers Asse II ist nach neueren Berechnungen bis zum Jahr 2020 gewährleistet, wenn der Zufluss der Zutrittswässer nicht weiter ansteigt. Das ist das Ergebnis eines Expertengesprächs, zu dem das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) eingeladen hatte.
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PM 006 aus 2009
Gutachten zur Kammer vier im Endlager Asse: Einsturz würde keine Radioaktivität freisetzen
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Selbst wenn herabstürzende Gesteinsbrocken die in Kammer vier des Endlagers Asse II lagernden Fässer mit schwachradioaktiven Abfällen zerstören würden, würde keine Radioaktivität in das Grubengebäude gelangen. Der bereits bestehende Verschluss der Kammer vier würde durch den erhöhten Luftdruck nicht beschädigt. Das belegt ein gebirgsmechanisches Gutachten, dass das Institut für Gebirgsmechanik (IFG Leipzig) im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) erstellt hat.
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PM 004 aus 2009
BfS will Verschluss in Kammer 4 der Schachtanlage Asse verstärken
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will den Verschluss der Einlagerungskammer im Bergwerk Asse II vorsorglich mit Beton verstärken. Das BfS hat heute das für das Bergrecht zuständige Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) sowie die Endlagerüberwachung um entsprechende Zustimmung für das Vorgehen gebeten. Die Endlagerüberwachung hat ihre Zustimmung bereits erteilt.
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PM 003 aus 2009
BfS weist Kritik des Niedersächsischen Umweltministeriums zurück
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Zu den Vorwürfen, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) habe die Öffentlichkeit und das Niedersächsische Umweltministerium nicht rechtzeitig über die gebirgsmechanische Situation in Kammer 4 auf der 750-m-Sohle der Schachtanlage Asse informiert, erklärt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS):
Die Vorwürfe sind unbegründet.
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PM 001 aus 2009
Öffentlichkeit wird über alle Schritte informiert
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"Die Sicherheit für Mensch und Umwelt ist der Maßstab bei der Schließung
der Asse". Das sagte der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz
(BfS), Wolfram König, bei der Eröffnung der Asse-Infostelle, die
direkt neben der Schachtanlage in Remlingen eingerichtet wurde und allen
Bürgerinnen und Bürgern offen steht.
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