PM 024 aus 2008
Radon kann nicht nur Risiko für Lungenkrebs erhöhen
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"Das radioaktive Edelgas Radon erhöht nicht nur deutlich das Risiko für
Lungenkrebs. Radon kann auch das Risiko geringfügig erhöhen, an anderen
bösartigen Tumoren zu sterben". Das sagte der Sprecher des Bundesamtes
für Strahlenschutz (BfS) nach einer aktuellen Auswertung der weltweit
größten Bergarbeiterstudie durch das BfS.
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PM 023 aus 2008
Auswirkungen des Digitalfunks BOS werden erforscht
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Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen
mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) und das Bundesamt für Strahlenschutz
(BfS) haben eine Zusammenarbeit über Fragen gesundheitlicher
Auswirkungen des Digitalfunks BOS vereinbart. Schwerpunkt der
Vereinbarung ist die Durchführung von Forschungsvorhaben.
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PM 022 aus 2008
Solarien zeigen gravierende Mängel
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Bei einer Stichprobe von Solarien, die in Deutschland mit einem
freiwilligen Zertifikat betrieben werden, hat das Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) gravierende Mängel festgestellt. Die untersuchten
Sonnenstudios haben Defizite in einem oder mehreren der Kriterien, die
die Verbraucherinnen und Verbraucher vor den gesundheitsschädlichen
Auswirkungen von UV-Strahlung schützen sollen.
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PM 021 aus 2008
Lauge aus Südflanke kann über Tage zwischengespeichert werden
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Nach umfassenden Prüfungen des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt und Klimaschutz und in Übereinstimmung mit dem Bundesumweltministerium sowie dem zukünftigen Betreiber der Asse, dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), sind die strahlenschutzfachlichen Voraussetzungen für eine Freigabe der Zutrittslösung aus der Südflanke der Asse II zur Verwertung in anderen Bergwerken gegeben, informierten die Sprecherin des Ministeriums für Umwelt und Klimaschutz und der Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz am (heutigen) Dienstag.
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PM 018 aus 2008
Erörterungstermin beginnt in Mosbach
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Am 8. Oktober wird in Mosbach die vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
als Genehmigungsbehörde durchgeführte Erörterung des Antrags der EnBW
Kernkraft GmbH auf Errichtung eines dezentralen Zwischenlagers am
Standort des abgeschalteten Kernkraftwerks Obrigheim beginnen.
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PM 017 aus 2008
Atomrecht wird Grundlage für Schließung der Asse
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und die beteiligten Bundes- und Landesbehörden organisieren den Übergang der Betreiberverantwortung für die Schachtanlage Asse. Das Münchner Helmholtz-Zentrum (HMGU), das die Asse seit Jahrzehnten betreibt, gibt die Verantwortung an das BfS ab. Bundesumweltministerium und Bundesforschungsministerium sind übereingekommen, die Asse nicht länger nach Bergrecht zu betreiben, sondern das Atomrecht anzuwenden.
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PM 016 aus 2008
„ Wir versprechen größtmögliche Transparenz“ - BfS-Präsident Wolfram König: Vertrauen der Menschen gewinnen
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erarbeitet mit höchster Priorität einen Fahrplan, wie der Betreiberwechsel für das Endlager für radioaktive Abfälle Asse vom Münchner Helmholtz-Zentrum auf das BfS organisiert werden kann. „Die Menschen wollen zu Recht wissen, welches Risiko von den nuklearen Abfällen in dem Bergwerk ausgeht und welche fachlich belastbaren Vorschläge zur Lösung des Problems existieren“, sagte BfS-Präsident Wolfram König.
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PM 015 aus 2008
Sigmar Gabriel: "Umrüstung der Schachtanlage Konrad läuft vorbildlich"
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die 2007 begonnene Umrüstung
der Schachtanlage Konrad zu einem Endlager für schwach radioaktive
Abfälle professionell geführt. Bei der Vorstellung des
BfS-Jahresberichts in Berlin sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel:
"Für mich ist es besonders wichtig, dass sich die Öffentlichkeit in der
Region zu jedem Zeitpunkt informieren kann. Das BfS hat mit der
Einrichtung eines Informationsbüros und seiner offenen
Informationspolitik Beispielhaftes geleistet".
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PM 014 aus 2008
Zwischenfall in französischer Atomanlage
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Nach dem Zwischenfall in der südfranzösischen Atomanlage Tricastin am 8.Juli 2008 haben die Behörden ein umfangreiches Messprogramm für die Überwachung der Umgebung angeordnet. Es ist zusätzlich zu den üblichen Messungen des Betreibers (AREVA) vom Institut de Radioprotection et de Sureté Nucléaire (IRSN) eingerichtet worden. Damit werden mit neuen Instrumenten und Probenentnahmen das Grundwasser, das Oberflächenwasser und landwirtschaftliche Produkte kontrolliert und in regelmäßigen Abständen die Urangehalte bestimmt. Die Ergebnisse werden unmittelbar in einer interaktiven Kartendarstellung im Internet präsentiert http://www.irsn.org/(..)/popup_dispositif.html.
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PM 013 aus 2008
900 Einwendungen gegen Zwischenlager Obrigheim
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Am 7. Juli ist die öffentliche Auslegung des Antrags auf Errichtung eines Zwischenlagers am Standort des Atomkraftwerks Obrigheim in Baden-Württemberg zur Aufbewahrung abgebrannter Brennelemente zu Ende gegangen. Nach Sichtung der Einwendungen durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als Genehmigungsbehörde ergibt sich folgendes Bild: "Etwa 900 Personen haben gegen das Zwischenlager fristgerecht Einwendungen vorgebracht", sagte ein BfS-Sprecher.
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PM 012 aus 2008
Arbeiten zur Schließung von Morsleben dürfen europaweit ausgeschrieben werden
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) darf die Arbeiten zur Stilllegung des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM) europaweit ausschreiben. Das Amt ist nicht verpflichtet, diese Aufträge freihändig an seinen Kooperationspartner, die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE), zu vergeben. Dies hat eine vertraglich zwischen BfS und DBE vorgesehene Schiedsinstanz abschließend entschieden.
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PM 011 aus 2008
Kostenlose Hautkrebs-Tests nutzen
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Insbesondere sonnenhungrige Bürgerinnen und Bürger sollten die
Hautkrebs-Früherkennung nutzen, die die Krankenkassen jetzt kostenlos
anbieten. Das rät das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Wie
BfS-Sprecher Werner Nording mitteilte, würden jährlich bis zu 140 000
Menschen in Deutschland neu an Hautkrebs erkranken.
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PM 009 aus 2008
Offene Kommunikation zum Endlager Konrad - BfS eröffnet INFO KONRAD
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Ab Ende 2013 soll das Endlager Konrad bei Salzgitter für nicht
wesentlich Wärme entwickelnden Abfall genutzt werden. Das Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) informiert die Bevölkerung seit dem 15. Mai 2008 in
einer eigens dafür eingerichteten Infostelle im Zentrum von
Salzgitter-Lebenstedt.
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PM 008 aus 2008
Standort-Zwischenlager für das Kernkraftwerk Obrigheim
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) veröffentlicht heute die
Antragsunterlagen für das am Standort des abgeschalteten Kernkraftwerks
Obrigheim geplante Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente. Von
heute an bis einschließlich 07. Juli 2008 können die Bürgerinnen und
Bürger die Unterlagen einsehen und Einwendungen gegen den Bau des
Zwischenlagers erheben.
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PM 007 aus 2008
Zu viel Sonne kann zu Krebs führen
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Nach dem langen Winter freuen sich viele auf die Frühlingssonne. Die
Straßencafés sind vollbesetzt. Auf Wiesen und in Stadtparks sieht man
Sonnenhungrige, die sich in der Wärme entspannen. Doch die intensive
Sonnenscheindauer birgt auch Gefahren, die man nicht unterschätzen
sollte.
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PM 006 aus 2008
Erstmals französischer Behältertyp im Einsatz
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat heute einen weiteren
Rücktransport von hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung
in Frankreich nach Deutschland genehmigt. Wie ein Sprecher der Behörde
in Salzgitter mitteilte, hat die Nuclear Cargo + Service GmbH in Hanau
die Erlaubnis bekommen, elf französische Transportbehälter des Typs TN85
von der Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague zum Transportbehälterlager
nach Gorleben in Niedersachsen zu transportieren.
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PM 005 aus 2008
Halbzeit beim Atomausstieg
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Die deutschen Kernkraftwerke haben knapp die Hälfte der im Atomkonsens
vereinbarten und im Atomgesetz festgeschriebenen Reststrommengen
produziert. Das geht aus den vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
heute veröffentlichten Daten über die 2007 in deutschen Kernkraftwerken
erzeugten Strommengen hervor.
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PM 003 aus 2008
Zwei Drittel der Hohlräume im Zentralteil verfüllt
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Die Arbeiten im Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben gehen zügig
voran: Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat zwei Drittel der
derzeit laufenden bergbaulichen Gefahrenabwehrmaßnahmen im Endlager für
radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM) erfolgreich abgeschlossen. Jetzt
sind rund 540.000 Kubikmeter von insgesamt etwa 790.000 Kubikmetern
Hohlraumvolumen verfüllt.
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PM 002 aus 2008
Den Strahlen auf der Spur
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Wissenschaft zum Anfassen präsentiert das Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) vom 19. bis 23. Februar 2008 auf der Bildungsmesse
Didacta. Attraktion der BfS - Standpräsentation ist ein so genannter
Phantomkopf, mit dem die SAR-Werte von Handys gemessen und grafisch
dargestellt werden können.
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PM 001 aus 2008
Hauptbetriebsplan für die Errichtung des Endlagers Konrad zugelassen
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Der vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am 16.10.2007 beantragte „Hauptbetriebsplan für die Errichtung des Endlagers Konrad“ ist jetzt vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen zugelassen worden. Der Hauptbetriebsplan ermöglicht die notwendigen bergmännischen und baulichen Arbeiten und stellt somit einen entscheidenden Schritt bei der Umrüstung Schacht Konrads zu einem Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle dar.
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