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Home > Presse > Jahrgang 2004

PM 022 aus 2004
Und wie stark strahlt Ihr Weihnachtsgeschenk?
 
Handys sind beliebte Weihnachtsgeschenke. Von ihnen geht jedoch hochfrequente Strahlung aus, die beim Telefonieren zum Teil vom Kopf absorbiert wird. Wer dennoch ein Handy verschenken möchte, sollte beim Handykauf auf einen niedrigen SAR-Wert (Wert der spezifischen Absorptionsrate) achten. Je niedriger der SAR-Wert eines Handymodells ist, desto weniger Strahlung wird beim Telefonieren vom Kopf absorbiert. Doch nur 28 Prozent der in Deutschland erhältlichen Mobiltelefone haben einen SAR-Wert von 0,6 Watt pro Kilogramm oder niedriger, der ein Handy als strahlungsarm auszeichnet. mehr...


   
PM 021 aus 2004
BfS nimmt Stellung zu Umweltverträglichkeitsprüfung
 
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die Stellungnahme der Bundesrepublik Deutschland im grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren für das geplante tschechische Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente in Temelin abgegeben. Der Betreiber des Atomkraftwerks Temelin in der tschechischen Republik - die CEZ AG - plant den Bau eines Zwischenlagers für abgebrannte Brennelemente am Kraftwerksstandort ab 2010. Nach tschechischem Recht wurde dieses Vorhaben einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterzogen. mehr...


PM 020 aus 2004
BfS beteiligt sich am Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung für tschechisches Zwischenlager
 
Der Betreiber des Atomkraftwerks Temelin in der tschechischen Republik - die CEZ AG - plant den Bau eines Zwischenlagers für abgebrannte Brennelemente am Kraftwerksstandort in den Jahren 2010 - 2013. Für das Lager ist eine Kapazität von 1370 t Schwermetall zur Zwischenlagerung für eine Zeitdauer von ca. 60 Jahren geplant. Nach tschechischem Recht muss dieses Vorhaben einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterzogen werden. Im Rahmen eines grenzüberschreitenden Verfahrens wird auch die Bundesrepublik Deutschland in das Verfahren miteinbezogen. mehr...


   
PM 019 aus 2004
Oberverwaltungsgericht Münster bestätigt Genehmigung des BfS
 

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat gestern Abend die Rechtmäßigkeit der vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erteilten Aufbewahrungsgenehmigung des Transport-behälterlagers Ahaus bestätigt. Eine Revision des Verfahrens wurde vom Gericht nicht zugelassen. Die beiden Kläger unterlagen damit in dem seit 1998 währenden Rechtsstreit.

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PM 018 aus 2004
Stationäre Pumpanlage erreicht volle Leistung – Gefahrenabwehrmaßnahmen machen Fortschritte
 
Mit moderner Technologie verbessert das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die laufenden bergbaulichen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr im Zentralteil des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM). Die im Frühsommer 2004 in Betrieb genommene stationäre Pumpanlage arbeitet jetzt mit dem angestrebten Tagesdurchsatz von rund 600 m3 Salzbeton am Tag. Die stationäre Pumpanlage hat die bisher verwendete kleinere mobile Pumpanlage abgelöst und befördert eine Mischung aus Salz, Beton und Steinkohlenfilterasche über Pumpstraßen in die mehr...


   
PM 017 aus 2004
König: "Verwaltungsgericht bestätigt Genehmigung des BfS"
 
Das Verwaltungsgericht Braunschweig hat heute die Rechtmäßigkeit der Genehmigung des Transportes von abgebrannten Brennelementen des stillgelegten Forschungsreaktors Rossendorf nach Ahaus bestätigt. Der Antrag des Landes Nordrhein-Westfalen gegen die Genehmigung wurde wegen fehlender Antragsbefugnis abgelehnt. Das Gericht hat festgestellt, dass sich das Land Nordrhein-Westfalen nicht auf einen übermäßigen Polizeieinsatz und die damit verbundenen Kosten berufen kann. mehr...


PM 016 aus 2004
Dialog über Endlagerung
 
Vom 7. bis 10. Juli findet in Berlin die EU-Fachkonferenz COWAM 2 (Community Waste Management) statt, auf der rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 13 EU-Ländern ihre Erkenntnisse und Erfahrungen bei der Entsorgung radioaktiver Abfälle austauschen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) fördert damit den internationalen Dialog bei der Entsorgung radioaktiver Abfälle. "Die COWAM unterscheidet sich von anderen Fachtagungen zur Endlagerung radioaktiver Abfälle, weil hier nicht nur die auf diesem Gebiet arbeitenden Wissenschaftler mehr...


   
PM 015 aus 2004
Mit heiler Haut durch den Sommer
Abbildung der Broschüre 'Mit heiler Haut durch den Sommer'
Nach verregneten Wochen ist die Freude über das Sommerwetter besonders groß: viele wollen jetzt die wärmenden Strahlen der Sonne genießen. In der klaren Atmosphäre ist das Sonnenlicht besonders kraftvoll. "Unsere Broschüre "Mit heiler Haut durch den Sommer" erklärt Kindern anhand von Illustrationen und kurzen, einprägsamen Texten, was es mit den Sonnenstrahlen auf sich hat, wo Gefahren drohen und wie man sich ganz einfach schützen kann", erläutert Dirk Daiber, Pressesprecher des BfS. "Wir raten dringend, sich nicht ungeschützt und auch nicht zu lange den mehr...


PM 014 aus 2004
Hohe Radonkonzentration in Wohnungen steigert Lungenkrebsrisiko
Radonmessdose
Das radioaktive Edelgas Radon in der Atemluft ist neben Rauchen ein entscheidender Faktor für das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Die im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) vom GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in München durchgeführte Auswertung von zwei epidemiologischen Studien zeigt diesen Zusammenhang eindeutig auf. mehr...


   
PM 013 aus 2004
Bundesamt für Strahlenschutz will medizinische Strahlenbelastung in Deutschland senken
Durchleuchtung
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und des Bundesamtes für Strahlenschutz: Die Zwischenlagerung abgebrannter Brennelemente und ein besserer medizinischer Strahlenschutz sind Schwerpunkte des Jahresberichts 2003 des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Bundesumweltminister Jürgen Trittin und der Präsident des BfS, Wolfram König, stellten ihn heute in Berlin vor. mehr...


PM 012 aus 2004
Runder Tisch sorgt für mehr Transparenz
 
Welche Auswirkungen hat der Mobilfunk auf den Menschen und auf die Umwelt? Seit 2002 wird diese Frage unter Federführung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und im Rahmen des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms (DMF) erforscht. Jetzt hat das BfS mit dem "Runden Tisch zum Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm" (RTDMF) zusätzlich ein unabhängiges Gremium eingerichtet, das das DMF beraten und unterstützen soll. In der ersten Sitzung in München einigten sich die Teilnehmer auf eine gemeinsame Geschäftsordnung und die Zusammensetzung des RTDMF. mehr...


   
PM 011 aus 2004
BfS räumt Plutoniumlager
Leerraeumen vom staatlichen Verwahrlager
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wird das staatliche Verwahrlager in Hanau räumen. Präsident Wolfram König: „Damit lösen wir unser Versprechen ein, bis 2005 die in staatlicher Verwahrung untergebrachten nuklearen Altlasten abtransportieren zu lassen. Und wir leisten unseren Beitrag, um das Kapitel der Schnellen-Brüter-Technologie in Deutschland endgültig abzuschließen.“ mehr...


PM 010 aus 2004
Rücktransport von radioaktiven Abfällen aus Frankreich genehmigt
 
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat den am 28.01.2004 beantragten Transport von 12 Behältern mit HAW-Glaskokillen von der Cogema in La Hague zum Transportbehälterlager (TBL) Gorleben genehmigt. Die Genehmigung wurde erteilt, nachdem nach intensiver Prüfung die Erfüllung der Genehmigungsvoraussetzungen nach § 4 Atomgesetz (AtG) festgestellt worden war. Die 12 zusätzlichen Behälter können im TBL Gorleben eingelagert werden. Dies hat die vom BfS nach § 17 AtG durchgeführte Prüfung der Aufbewahrungsgenehmigung ergeben. mehr...


   
PM 009 aus 2004
Experten der Endlagerung tauschen Erfahrungen aus
 
Die sichere Endlagerung radioaktiver Abfälle ist für alle Industrienationen eine der großen Herausforderungen für heutige sowie zukünftige Generationen. Um einen internationalen Meinungsaustausch zu ermöglichen, führt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) von 26. bis 28. April die internationale Fachtagung "Disposal Technologies and Concepts 2004" (Distec) in Berlin durch. Experten der Endlagerung präsentieren in Form von Fachvorträgen und Diskussionsrunden, die neuesten Erkenntnisse und Entwicklungen auf diesem Gebiet. mehr...


PM 008 aus 2004
BfS genehmigt Transporte von Rossendorf nach Ahaus
beladene Behälter vom Typ CASTOR MTR 2 in der Transportbereitstellungshalle Rossendorf   (Quelle: GNS / GNB )
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat heute den Transport von bestrahlten Brennelementen aus dem 1991 abgeschalteten DDR-Forschungsreaktor Rossendorf (Sachsen) in das zentrale Zwischenlager Ahaus genehmigt. Die Antragstellerin, die Nuclear Cargo + Service GmbH (NCS) hatte den Transport am 16.01.2004 beantragt. Die NCS konnte nachweisen, dass alle Genehmigungsvoraussetzungen nach § 4 des Atomgesetzes erfüllt sind. Die Kommission "Sicherheit und Schutz kerntechnischer Einrichtungen" (KoSi-Kern) der Länder und des Bundes, die solche mehr...


   
PM 007 aus 2004
BfS: 1. Abbau in Morsleben erfolgreich verfüllt
 
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die erste Phase auf dem Weg zur langfristigen Standsicherheit des Zentralteils des ehemaligen Endlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle Morsleben (ERAM) abgeschlossen. Damit ist der erste von insgesamt 20 großen Hohlräumen, die im Rahmen der bergbaulichen Gefahrenabwehr im Zentralteil (bGZ) des ERAM vorgezogen verschlossen werden, komplett mit einem stabilisierenden Spezialbeton verfüllt. Insgesamt sind über 26.000 Kubikmeter einer Mischung aus Salz, Steinkohlenfilterasche und Zement im Salzbergwerk verbaut worden. mehr...


PM 006 aus 2004
Atomkonsens: Ausstieg wird sichtbar
 
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat heute die von den Betreibern übermittelten Daten über die in Atomkraftwerken erzeugten Strommengen für das Jahr 2003 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2003 wurden 24% der im Atomkonsens festgelegten Gesamtstrommenge von 2600 Mrd. Kilowattstunden produziert. Die Daten vermitteln ein Bild von der abgelaufenen und der noch verbleibenden Betriebszeit der Atomkraftwerke. Der Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie wird damit auch in Zahlen deutlich. mehr...


   
PM 005 aus 2004
Mobilfunk: Von vielen genutzt, von manchen gefürchtet
 
Der Anteil der Handynutzer in Deutschland ist innerhalb der letzten zwei Jahre von 65% auf 73% angestiegen. Jugendliche und junge Erwachsene nutzen Handys am intensivsten - über 90% der 14- bis 24jährigen bedienen sich ganz selbstverständlich der mobilen Kommunikationsmittel. Zugleich schätzen Eltern den Aufenthalt ihrer Kinder in der Nähe von Mobilfunkanlagen als gefährlicher ein als deren Handynutzung. "Noch immer erscheint den Bürgerinnen und Bürgern das Handy weniger problematisch als nahegelegene Mobilfunkanlagen. mehr...


PM 004 aus 2004
Wenn schon Solarium, dann nur mit Zertifikat
 
In Neustadt an der Weinstraße wird heute der deutschlandweit erste Solarienbetrieb nach den Kriterien des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) zertifiziert. "Wir erwarten, dass dieses Beispiel Schule macht. Denn mit diesem Gütesiegel erhalten Nutzerinnen und Nutzer die längst fällige Orientierungshilfe bei der Wahl des Solarienbetriebs", erläutert Dirk Daiber, Pressesprecher des BfS. "UV-Strahlung ist eine der Ursachen für Hautalterung und Hautkrebs. Solange in unserer Gesellschaft jedoch gebräunte Haut als attraktiv gilt, werden Solarien mehr...


   
PM 003 aus 2004
Weniger Strahlenbelastung im Beruf
 
Die beruflich strahlenexponierten Personen in Deutschland sind geringeren Strahlenbelastungen ausgesetzt als noch vor einigen Jahren. Zu diesem Schluss kommt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in seinem heute veröffentlichten Bericht 2002 des nationalen Strahlenschutzregisters. Im Strahlenschutzregister des BfS werden Personen, die durch ihren Beruf erhöhte Strahlendosen erhalten können, zentral erfasst und die Einhaltung der geltenden Grenzwerte überwacht. "Der Rückgang bei der beruflich bedingten Belastung ist ein Resultat der neuen mehr...


PM 002 aus 2004
Phantom auf dem Stand des BfS
 
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) präsentiert sich vom 09. bis 13. Februar mit einem eigenen Stand auf der Bildungsmesse didacta 2004 in Köln. Im Mittelpunkt der Ausstellung des BfS auf der nach Angaben des Veranstalters größten Fachmesse der Branche steht der Mobilfunk. Attraktion der BfS-Standpräsentation ist ein sogenannter Phantomkopf, mit dem die SAR-Werte von Handys gemessen und grafisch dargestellt werden können. "Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich so selbst davon überzeugen, wie stark ihr eigenes Handy mehr...


   
PM 001 aus 2004
Mit Ökostrom ins neue Jahr
 
Seit dem 1. Januar 2004 bezieht das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) seine elektrische Energie ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen und verringert damit seinen Kohlendioxid-Ausstoß um knapp 2.000 Tonnen jährlich. Die eingesparte Menge Treibhausgas entspricht der Menge, die durch den Jahresstromverbrauch von etwa 1.700 Menschen entsteht. Das BfS wird gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie seinen Schwesterbehörden Umweltbundesamt (UBA) und Bundesamt für Naturschutz (BfN) mehr...