Bericht über betriebliche Sicherheit, Strahlenschutz und Umgebungsüberwachung
Bundesamt für Strahlenschutz beim "ffn-Kindertag"
Endlager Morsleben ist stabilisiert
Üben für den Ernstfall: Bundesamt für Strahlenschutz und Bundespolizei messen Radioaktivität aus der Luft
Bundesamt für Strahlenschutz bietet aus Vorsorge Messungen an
Nationale und Internationale Messsysteme überwachen Radioaktivität in der Umwelt
Neuer Fachbereichsleiter beim BfS
Mobile Endlagerausstellung in Regensburg
Mobile Endlagerausstellung in Braunschweig
Mobile Endlagerausstellung in Bremen
Mobile Endlagerausstellung in Münster
Mobile Endlagerausstellung in Osnabrück
Mobile Endlagerausstellung in Greifswald
Mobile Endlager-Ausstellung des BfS in Augsburg
Endlager-Ausstellung in Mannheim
Sonne – aber sicher!
Archiv

Home > Presse > Weitere Meldungen > Mobile Endlagerausstellung in Bremen

Information vom 08.09.2010

Mobile Endlager-Ausstellung des BfS in Bremen
Endlagerung zum Anfassen: Bundesamt für Strahlenschutz präsentiert Ausstellung zur Endlagerung radioaktiver Abfälle
Die Endlagerung radioaktiver Abfälle gehört zu den wissenschaft­lich komplexen und politisch besonders kontrovers diskutierten Themen. Weltweit gibt es noch kein Endlager für hochradioaktive Abfälle aus Kernkraftwerken zur Stromerzeugung.

Damit sich alle Interessierten sowohl fundiert informieren als auch einen schnellen Überblick über die komplexe Thematik verschaffen können, präsentiert das Bundesamt für Strahlen­schutz ab 08.09.2010 in Bremen eine im Jahr 2009 neu konzipierte mobile Ausstellung. Darin wird an verschiedenen multimedialen Stationen über die Grundlagen der Endlagersuche, aber auch über konkrete Projekte informiert. Ziel der Aus­stellung in zwei mobilen Infocontainern ist es, das Interesse für das Thema der Endlagerung zu wecken und grundlegende Sachzusammenhänge in verständlicher und spannender Form zu vermitteln.
 
Nach der Einweihung der mobilen Ausstellung in Berlin im April 2009 hat das BfS die beiden Ausstellungscontainer an zwölf Standorten präsentiert, bevor sie im Oktober 2009 ihren Heimatstandort am Erkundungsbergwerk Gorleben erreichten. Auch 2010 geht die Ausstellung in Deutschland im Sommer auf Tour, um vor Ort über das Thema Endlagerung radio­aktiver Abfälle zu informieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

In zwei Infocontainern wird in einer multimedialen Erlebnistour ein "Schnellkurs" in Geologie, Physik und Strahlenschutz ge­boten. Im Infocontainer I veranschaulichen verschiedene multi­mediale Stationen die Themen Radioaktivität, Messung von radioaktiver Strahlung und Herkunft, Transport und Lagerung radioaktiver Abfälle. Es gibt Einblicke in einen Castor-Behälter, und Animationen erklären die geologische Entstehung unter­schiedlicher Gesteine, die als Endlagermedien in Betracht kommen. Eine multimediale Darstellung erklärt die Gemeinsam­keiten und Unterschiede der verschiedenen Endlagerprojekte Asse, Morsleben, Schacht Konrad und Gorleben.
 
Infocontainer II bietet die Möglichkeit einer virtuellen Befahrung des Erkundungsbergwerks Gorleben, anschließend können die unterschiedlichen Gesteine wie Salz, Ton, Granit und Konrad-Erz „begriffen“ und mitgenommen werden. Karten geben einen Überblick über den Stand der Endlagersuche in anderen Ländern und das weltweite Aufkommen des radioaktiven Abfalls. Den Abschluss bildet die „Zukunftsmaschine“, die zeigt, was bei der Einlagerung hochradioaktiver Abfälle in Salz, Ton oder Granit im Verlauf von Hunderttausenden beziehungsweise Millio­nen Jahren geschehen kann.
 
Die neue Ausstellung ermöglicht es den Besuchern, sich mit den unterschiedlichen Facetten der Endlagersuche auseinander­zusetzen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Das BfS lädt alle Interessierten ein, die Ausstellung zu besichtigen.
 
Weite Teile der Ausstellung sind auch im Internet verfügbar.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

08. – 11. September  2010, 12 –  19 Uhr, Samstag 10 – 18 Uhr
Standort in Bremen: Investorengrundstück am Bahnhof. Der Eintritt ist frei.


Weitere Informationen


Druckversion