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Information vom 13.09.2010
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Mobile Endlager-Ausstellung des BfS in Braunschweig
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Endlagerung zum Anfassen: Bundesamt für Strahlenschutz präsentiert Ausstellung zur Endlagerung radioaktiver Abfälle
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Die Endlagerung radioaktiver Abfälle gehört zu den wissenschaftlich komplexen und politisch besonders kontrovers diskutierten Themen. Weltweit gibt es noch kein Endlager für hochradioaktive Abfälle aus Kernkraftwerken zur Stromerzeugung.
Damit sich alle Interessierten sowohl fundiert informieren als auch einen schnellen Überblick über die komplexe Thematik verschaffen können, präsentiert das Bundesamt für Strahlenschutz ab 13.09.2010 in Braunschweig eine im Jahr 2009 neu konzipierte mobile Ausstellung. Darin wird an verschiedenen multimedialen Stationen über die Grundlagen der Endlagersuche, aber auch über konkrete Projekte informiert. Ziel der Ausstellung in zwei mobilen Infocontainern ist es, das Interesse für das Thema der Endlagerung zu wecken und grundlegende Sachzusammenhänge in verständlicher und spannender Form zu vermitteln.
In den Infocontainern wird in einer multimedialen Erlebnistour ein "Schnellkurs" in Geologie, Physik und Strahlenschutz geboten. Im Infocontainer I veranschaulichen verschiedene multimediale Stationen die Themen Radioaktivität, Messung von radioaktiver Strahlung und Herkunft, Transport und Lagerung radioaktiver Abfälle. Es gibt Einblicke in einen Castor-Behälter, und Animationen erklären die geologische Entstehung unterschiedlicher Gesteine, die als Endlagermedien in Betracht kommen. Eine multimediale Darstellung erklärt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Endlagerprojekte Asse, Morsleben, Schacht Konrad und Gorleben.
Infocontainer II bietet die Möglichkeit einer virtuellen Befahrung des Erkundungsbergwerks Gorleben, anschließend können die unterschiedlichen Gesteine wie Salz, Ton, Granit und Konrad-Erz „begriffen“ und mitgenommen werden. Karten geben einen Überblick über den Stand der Endlagersuche in anderen Ländern und das weltweite Aufkommen des radioaktiven Abfalls. Den Abschluss bildet die „Zukunftsmaschine“, die zeigt, was bei der Einlagerung hochradioaktiver Abfälle in Salz, Ton oder Granit im Verlauf von Hunderttausenden beziehungsweise Millionen Jahren geschehen kann.
Nach der Einweihung der mobilen Ausstellung in Berlin im April 2009 hatte das BfS die beiden Ausstellungscontainer an zwölf Standorten präsentiert, bevor sie im Oktober 2009 ihren Heimatstandort am Erkundungsbergwerk Gorleben erreichten. Auch 2010 ist die Ausstellung in Deutschland auf Tour, um vor Ort über das Thema Endlagerung radioaktiver Abfälle zu informieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.
Die neue Ausstellung ermöglicht es den Besuchern, sich mit den unterschiedlichen Facetten der Endlagersuche auseinanderzusetzen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Das BfS lädt alle Interessierten ein, die Ausstellung zu besichtigen.
Weite Teile der Ausstellung sind auch im Internet verfügbar.
Öffnungszeiten der Ausstellung:13. – 15. September 2010, 12 – 19 Uhr
Standort in Braunschweig: Kohlmarkt. Der Eintritt ist frei.
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