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DAS SIEBTE RAHMENPROGRAMM
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Vorrangiges Ziel des Forschungsrahmenprogramms ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Gemeinschaft sowie die Unterstützung der Forschungsmaßnahmen, die auf Grund der Politik der Gemeinschaft erforderlich sind. Im Vordergrund steht somit die grenzüberschreitende Forschung und Entwicklung, die die Grundlage für eine innovative europäische Wirtschaft legt und gleichzeitig einen unmittelbaren Nutzen für den Bürger hat.
Das siebte Rahmenprogramm hat eine Laufzeit von sieben Jahren (2007 – 2013) und ein Gesamtbudget von 54 Milliarden Euro. Es setzt sich zusammen aus den folgenden Einzelprogrammen:
- Spezifisches Programm Kooperation
- Spezifisches Programm Ideen
- Spezifisches Programm Menschen
- Spezifisches Programm Kapazitäten
- Spezifisches Programm Euratom
- Maßnahmen der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS)
Das für den Strahlenschutz relevante Programm ist das „Spezifische Programm Euratom für Forschungs- und Ausbildungsmaßnahmen im Nuklearbereich“. Grundlage des Programms ist der am 25. März 1957 von den damaligen europäischen Mitgliedstaaten unterzeichnete Euratom-Vertrag. Nach Artikel 2 des Vertrags hat die Gemeinschaft unter anderem die Aufgabe, „die Forschung zu entwickeln und die Verbreitung der technischen Kenntnisse sicherzustellen.“
EURATOM-ProgrammDas 7. Forschungsrahmenprogramm „Euratom“ umfasst die Themenbereiche Fusionsforschung sowie Kernspaltung und Strahlenschutz und die Themen der „Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS)“.
Die Bereiche Fusionsforschung sowie Kernspaltung und Strahlenschutz haben folgende Ziele:
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Weiterentwicklung der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen für die Kernfusion sowie der Bau des Fusions-Großexperiments ITER,
- Schaffung der wissenschaftlich-technischen Grundlage für die sichere Entsorgung von Abfällen mit langelebigen Radionukliden,
- Verbesserung des Sicherheitsniveaus, der Ressourceneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit der Kernenergie,
- Gewährleistung eines zuverlässigen Systems zum Schutz von Mensch und Umwelt vor den Folgen ionisierender Strahlungen.
Der Strahlenschutz im Detail
Die sichere Anwendung ionisierender Strahlung und radioaktiver Stoffe in Medizin und Industrie basiert auf einer soliden Strahlenschutzpolitik und deren wirksamer Umsetzung. Zur Beibehaltung beziehungsweise Verbesserung des bereits erreichten hohen Schutzniveaus, sind Forschungsinitiativen im Bereich Strahlenschutz von großer Bedeutung. Ziel dieser Forschung ist die Unterstützung der Strahlenschutzpolitik der EU und ihre wirksame Umsetzung durch EU-weite, einheitliche gesetzliche Regelungen und deren praktischer Ausgestaltung sowie eine rasche und effiziente Handlungsweise bei akuten, nicht vorhersehbaren
Anforderungen, zum Beispiel bei radiologischen Ereignissen. Forschungsschwerpunkte sind:
- Quantifizierung der Risiken, die mit niedrigen und über einen längeren Zeitraum wirkenden Dosen verbunden sind,
- Einsatz von ionisierenden Strahlen und radioaktiven Stoffen in der Medizin,
- Notfallmanagement und Sanierung,
- Böswilliger Einsatz von Radioaktivität oder radioaktiven Stoffen
PROJEKTE im RP 7 EURATOMLaufende Projekte im RP 7 / EURATOM (CORDIS Website)
Präsentation einiger Projekte in EURATOM RP 7 Research and Training Projects:
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