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Realisierung des Europäischen Netzwerks in Biologischer Dosimetrie (RENEB)
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Im Falle eines großen Strahlenvorfalles wird die Handlungskapazität von Notfalleinrichtungen durch die Bildung eines dauerhaften Netzwerkes der Biologischen Dosimetrie, deutlich gestärkt. Eine gut organisierte Zusammenarbeit zwischen einer Vielzahl einschlägig erfahrener Laboratorien aus ganz Europa bietet in diesem Fall die einzige Möglichkeit für eine schnelle und zuverlässige biologische Dosisabschätzung. Das Ziel von RENEB ist es, ein dauerhaftes Europäisches Biodosimetrie-Netzwerk aufzubauen, um das Europäische Notfallmanagement bei Strahlenunfällen so schnell und effektiv wie möglich zu unterstützen.
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Dose Datamed 2
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Die europäische Patientenschutzrichtlinie (Medical Exposures Directive) verpflichtet Mitgliedsstaaten, Daten zur medizinischen Strahlenexposition der Bevölkerung zu erheben (Art. 12). Im Hinblick auf die Umsetzung der Patientenschutzrichtlinie wurde im Jahre 2004 die europäische Arbeitsgruppe DOSE DATAMED gegründet. Im Jahr 2011 wurde ein Nachfolge-Projekt angestoßen, das auch EU-Länder einbezieht, die diesbezüglich bislang über wenig oder keine Erfahrung verfügten: Dose Datamed 2.
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PEDDOSE.NET
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Vorhaben zur Ermittlung von Dosiskoeffizienten und entsprechenden Risiken beim Einsatz von Radiopharmaka in der Diagnostik bei Kindern und Erwachsenen.
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Alpha-Risk
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Hauptziel des EU AlphaRisk-Projektes war die Verbesserung der Quantifizierung des langfristigen Risikos für Krebs- und Nicht-Krebserkrankungen nach Inkorporation oder Inhalation von Alpha-Strahlern. Hierzu wurden empirische Daten europäischer Uranbergarbeiterstudien mit dem innerhalb der EU vorhandenen Expertenwissen zusammengeführt. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) war als Projektpartner sowohl an einem Arbeitspaket zu Radon in Wohnungen als auch an mehreren Arbeitspaketen zu den Themen Risikoabschätzung und Organdosimetrie beteiligt.
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"Radon Prevention and Remediation" (RADPAR)
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Ziel des EU-Vorhabens „Radon Prevention and Remediation“ (RADPAR) ist die Ermittlung von Strategien zur Reduktion der Radonbelastungen in Gebäuden. Bei Radon handelt es sich um ein natürlich vorkommendes radioaktives Edelgas, welches unter bestimmten Bedingungen in Gebäude dringen und zu Lungenkrebs führen kann. Das Kernanliegen des Projekts ist die Verbesserung des europaweiten Informationsaustausches, um regional angepasste Lösungen zu entwickeln.
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"Towards a European Network of Excellence in Biological Dosimetry" (TENEB)
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Nach einem großen Strahlenunfall oder einem terroristischen Anschlag unter Verwendung von Strahlenquellen oder radioaktivem Material kann eine große Anzahl von Personen ionisierender Strahlung ausgesetzt werden. Um eine optimale Versorgung exponierter Personen zu gewährleisten und auch nicht bestrahlte Personen zu identifizieren, muss eine möglichst genaue individuelle Dosisrekonstruktion erfolgen, um eine individuell angemessene Behandlung zu ermöglichen. Dies kann durch mehrere Maßnahmen im Rahmen des Notfallschutzes sichergestellt werden.
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"Interoperability and Automated Mapping" (INTAMAP)
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Ziel des INTAMAP-Forschungsvorhabens (2006 bis 2009) war die Entwicklung und Realisierung generisch einsetzbarer Algorithmen zur Harmonisierung und räumlichen Interpolation von Umweltmessdaten am Beispiel EU-weit erhobener Ortsdosisleistungsdaten (ODL) zur Verbesserung einer flächenhaften ODL-Prognose.
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"European Network on Education and Training in Radiation Protection - Part II" (ENETRAP II)
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Überall in Europa ist ein Abbau von Kompetenz im Strahlenschutz zu beobachten, da erfahrene Fachleute in den Ruhestand treten und dieses Gebiet von jungen Leuten nicht mehr als attraktives Berufsziel wahrgenommen wird. Dieser Entwicklung soll mit neuen Initiativen entgegengewirkt werden. Insbesondere sollen die vorhandenen Ressourcen gebündelt werden, unter anderem durch "Europäisierung" der Teile der Aus- und Weiterbildung, die nicht an nationale Regelungen gebunden sind. Das ENETRAP-Vorhaben (ENETRAP = "European Network on Education and Training in Radiation Protection"), an dem auch das BfS federführend für ein Arbeitspaket beteiligt war, ist nach erfolgreichem Verlauf und guten Ergebnissen, zum Beispiel Einrichtung eines Studienganges „European Master in Radiation Protection, Ende 2007 ausgelaufen.
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"European ALARA Network"
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Das Europäische ALARA-Netzwerk (EAN) dient der Optimierung des praktischen Strahlenschutzes durch Vernetzung des Know-Hows europäischer Strahlenschutzbehörden, von Anwendern in Industrie, Medizin, Forschung und Lehre sowie von nationalen Strahlenschutzverbänden und internationalen Organisationen.
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"European Radiation Dosimetry Group" (EURADOS)
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Das Ziel von EURADOS ist es, das wissenschaftliche Verständnis und die technische Entwicklung von Methoden der Dosimetrie ionisierender Strahlung auf den Gebieten Strahlenschutz, Strahlenbiologie, Strahlentherapie und medizinische Diagnostik zu fördern durch die Zusammenarbeit zwischen europäischen Institutionen, insbesondere solchen aus EU-Staaten.
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Europäisches Medizinisches ALARA-Netzwerk (EMAN)
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Hauptziel des Vorhabens ist der Aufbau eines Medizinischen ALARA-Netzwerkes, in dem Fachleute aus den verschiedensten medizinischen Bereichen Gelegenheit haben, Fragen zur Umsetzung des ALARA-Prinzips in der Medizin zu diskutieren und ihre Erfahrungen auszutauschen. Das Netzwerk soll die Europäische Kommission außerdem bei der Optimierung des Strahlenschutzes von Patienten bei medizinischen Expositionen unterstützen.
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Studien zu TETRA
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Das BfS hat mit der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) eine Vereinbarung geschlossen. Ziel dieser Vereinbarung ist es, beim Aufbau des Funknetzes für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) die grundlegenden Anforderungen des Strahlenschutzes sowie der Information und Risikokommunikation angemessen zu berücksichtigen. In der Vereinbarung ist festgelegt, dass die BDBOS zur Klärung offener wissenschaftlicher Fragen die Durchführung von Forschungsvorhaben zur Risikobewertung von Feldern des TETRA-Standards finanziert. Es werden zwei Forschungsvorhaben durchgeführt, die beide im Jahr 2009 begonnen haben.
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