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Forschungstätigkeit am BfS
 Das BfS erfüllt Aufgaben, die ihm überwiegend durch Gesetz und Verordnung zugewiesen sind und deren Erfüllung sich grundsätzlich
am Stand von Wissenschaft und Technik orientiert. Aus diesem Grund heißt es im Errichtungsgesetz des BfS, dass das BfS zur Erfüllung
seiner Aufgaben Forschung betreibt.
Diese Forschung ist allein an der Aufgabenerfüllung orientiert und hat insoweit eine „dienende Funktion“. Sie unterscheidet sich damit
z.B. von der Hochschulforschung, die auf den Erkenntnisgewinn an sich gerichtet ist.
Ausgehend von der Finanzierung lässt sich die Forschung im BfS in die Kategorien „Ressortforschung“ und „Drittmittelforschung“
einteilen. In diesen Fällen schreibt das BfS die Forschungsvorhaben aus, begleitet sie fachlich, wertet die Arbeitsergebnisse und veröffentlicht diese. Die so genannte „Eigenforschung“ ist im BfS auf begründete Sondersachverhalte beschränkt und damit die Ausnahme.
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Wissenschaftliche Publikationen
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Das BfS erledigt Verwaltungsaufgaben des Bundes, die ihm durch den Gesetzgeber zugewiesen werden. Für die sachgerechte Erledigung dieser Aufgaben hat Forschung eine dienende Funktion. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BfS kooperieren dazu mit Universitäten im In- und Ausland. Sie forschen und publizieren zu Fragestellungen in den Bereichen Strahlenschutz, Sicherheit nuklearer Entsorgung und Sicherheit in der Kerntechnik.
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EUROPÄISCHES FORSCHUNGSRAHMENPROGRAMM
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Die Vergabe von Forschungsmitteln aus dem Budget der EU erfolgt in einem inhaltlich und zeitlich fest umrissenen Rahmen, dem sogenannten Forschungsrahmenprogramm (FRP). In diesem Rahmenprogramm werden alle Maßnahmen der Gemeinschaft auf dem Gebiet der Forschung, technologischen Entwicklung und Demonstration (FTE) zusammengefasst.
Seit Einführung des ersten Rahmenprogramms für Forschung, Technik und Entwicklung im Jahre 1984 nimmt die Europäische Union bei der Planung und Ausführung multidisziplinärer Forschungs- und Kooperationsmaßnahmen in Europa eine führende Rolle ein.
Derzeit läuft bereits das siebte Forschungsrahmenprogramm. Es verfügt über das bisher größte Gesamtbudget von 54 Milliarden Euro.
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Wismut Uranbergarbeiter-Kohortenstudie
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Die Deutsche Uranbergarbeiter-Kohortenstudie („Wismut Kohorte“) ist die weltweit größte Kohortenstudie an Bergarbeitern, die Radon und seinen Zerfallsprodukten ausgesetzt waren. Die Studie wird seit mehreren Jahren vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) durchgeführt und umfasst die Daten von knapp 59.000 männlichen Bergarbeitern, die im Uranerzbergbau der Wismut in der ehemaligen DDR zwischen 1946 und 1990 beschäftigt waren.
Das zweite Mortalitäts-Follow-up ist abgeschlossen und erste Ergebnisse dazu sind publiziert. Es ist beabsichtigt, den Datensatz interessierten Wissenschaftlern zur weiteren Analyse zugänglich zu machen.
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ERA-PRO: Europäisches Radiobiologiearchiv
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Das Bundesamt für Strahlenschutz hat in Zusammenarbeit mit der Universität Cambridge ein 3-Jahresprojekt gestartet mit dem Ziel, eine vorhandene Europäische Datenbank, das Europäische Radiobiologiearchiv (ERA), weiterzuentwickeln. Dieses Projekt ERA-PRO wird zum Teil durch die Europäische Kommission finanziert. Mit den Archiven Nationales Radiobiologiearchiv (NRA) und Japanisches Radiobiologiearchiv (JRA) enthält ERA fast alle strahlenbiologische Tierstudien, die zwischen 1960 und 1998 in Europa, den USA und in Japan an über 300.000 Tieren durchgeführt wurden.
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Deutsches Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF)
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Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm ist durch das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) initiiert worden und wird zu gleichen Teilen vom BMU und den Mobilfunkbetreibern mit insgesamt 17 Mio. € gefördert.
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Drittmittelforschung
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Das BfS beteiligt sich an Forschungsvorhaben, die von Dritten initiiert und finanziert werden. Dabei handelt es sich meist um Vorhaben der Europäischen Union.
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Ressortforschung
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Zur Durchführung seiner gesetzlichen Aufgaben lässt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) technisch-wissenschaftliche Fragen von grundsätzlicher Bedeutung für den Schutz des Menschen vor den Gefahren ionisierender und nichtionisierender Strahlung klären. Für die Erarbeitung der dazu erforderlichen wissenschaftlich-technischen
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Abschlussberichte aus Ressortforschungsvorhaben des BMU
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In der BfS-Schriftenreihe "Ressortforschungsberichte zur kerntechnischen Sicherheit und zum Strahlenschutz" sind Berichte von Forschungsprojekten
veröffentlicht, die im Rahmen des Umweltforschungsplanes (UFOPLAN) des Bundesumweltministeriums verfasst und vom BfS begleitet wurden.
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Forschungsprogramm des BfS (2009-2013)
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Das vorliegende Forschungsprogramm des Bundesamtes für Strahlenschutz deckt einen Zeitraum von fünf Jahren ab. Es beschreibt die in den drei Arbeitsbereichen Strahlenschutz, Entsorgung radioaktiver Abfälle und Sicherheit in der Kerntechnik zur sachgerechten und effektiven Aufgabenwahrnehmung mittelfristig durch Forschungsvorhaben und wissenschaftlich-technische Untersuchungen zu lösenden Fragestellungen.
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