Spezifische Absorptionsrate bei Ganzkörperexposition von Kindern
Individuelle Strahlenempfindlichkeit in Lungenkrebsfamilien
Bestimmung der RBW für Neutronenstrahlung
Einfluss menschlicher Faktoren auf das Ergebnis von zerstörungsfreien Prüfungen
Bewertung des Potenzials für unentdeckten Schadensfortschritt an druckführenden Komponenten
Risikokommunikation im Bereich der Niederfrequenten Felder
Molekulare Parameter der Strahlenempfindlichkeit
Personendosimetrie mit elektronischen Personendosimetern
Magnetfelder alternativer Antriebskonzepte
Interne Radiodekontamination von Personen
Risiken elektromagnetischer Felder aus Sicht deutscher Allgemeinmediziner
Erkundung eines Endlagerstandortes im internationalen Vergleich
Molekulare Biomarker für zelluläre und klinische Strahlenempfindlichkeit
Zusatzauswertung der QUEBEB-Studie
Wachstum von Brustkrebszelllinien unter Magnetfeldeinfluss
Erhöhung der Zuverlässigkeit der RODOS-Ergebnisse für eine SWR-Anlage
Bestimmung der Exposition durch WiMAX
Kohortenstudie zur Abschätzung des Krebsrisikos
Nuklidvektoren bei Freigabemessungen - 3604S04441
Strahlenexposition von Kindern bei zahnmedizinischen Röntgenuntersuchungen
Untersuchungen zur Biokinetik
Ringversuch zu Freigabemessungen
Risikokommunikation im Bereich UV
Weiterentwicklung der Eingangsparameter für LASAIR
Amtliche elektronische Personendosimetrie in Deutschland
Einfluss hochfrequenter Felder des Mobilfunks auf die metabolische Umsatzrate
KIKK-Studie
BMU-Schriftenreihe

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Ermittlung von molekularen Parametern, die zelluläre und klinische Strahlenempfindlichkeit verursachen - 3605S04467

urn:nbn:de:0221-2009042384
BfS-RESFOR-14/09

Zusammenfassung

Im Rahmen des Projektes wurde an einem Kollektiv von 15 klinisch strahlenempfindlichen und 15 dazu passenden klinisch unauffälligen Strahlentherapiepatienten die Assoziation der klinischen Reaktion auf die Bestrahlung mit verschiedenen zellulären Biomarkern untersucht. Unter Beteiligung von 5 Labors wurden mit standardisierten Versuchsprotokollen in einem Ringversuch verschiedene molekulare Parameter sowohl in primären Zellen der Patienten als auch in daraus generierten permanenten Zelllinien vergleichend analysiert. Mit den angewendeten Testsystemen konnten innerhalb des Probenkollektivs deutliche interindividuelle Unterschiede bezüglich DNA-Reparaturkapazität und Apoptose-Induktion nach ionisierender Bestrahlung nachgewiesen werden. Die Zelllinien unterschieden sich in allen untersuchten Endpunkten deutlich von den primären Zellen und sind somit nur bedingt als Ersatz für primäre Zellen in mechanistischen Untersuchungen zur klinischen Strahlenempfindlichkeit geeignet.
Beim Vergleich der in vitro-Daten mit den klinischen Befunden konnte in einzelnen Untersuchungen zwar eine Korrelation festgestellt werden. Generell scheint jedoch keines der untersuchten zellulären Verfahren für einen Einsatz zur Vorhersage der erwarteten klinischen Reaktion geeignet zu sein. Durch genomweite Expressionsanalyse mittels Microarrays konnten hingegen ein Satz von ca. 70 Markergenen identifiziert werden, deren Strahlenreaktion sich in Lymphozyten von strahlenempfindlichen und strahlenunempfindlichen Patienten unterschieden. Im Hinblick auf die Entwicklung eines prädiktiven Tests müssen diese erfolgversprechenden Befunde aus den Genexpressionsanalysen jetzt nachfolgend in einem größeren Kollektiv validiert werden.

Abschlussbericht als PDF (ca. 3,5 MB)
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