Spezifische Absorptionsrate bei Ganzkörperexposition von Kindern
Individuelle Strahlenempfindlichkeit in Lungenkrebsfamilien
Bestimmung der RBW für Neutronenstrahlung
Einfluss menschlicher Faktoren auf das Ergebnis von zerstörungsfreien Prüfungen
Bewertung des Potenzials für unentdeckten Schadensfortschritt an druckführenden Komponenten
Risikokommunikation im Bereich der Niederfrequenten Felder
Molekulare Parameter der Strahlenempfindlichkeit
Personendosimetrie mit elektronischen Personendosimetern
Magnetfelder alternativer Antriebskonzepte
Interne Radiodekontamination von Personen
Risiken elektromagnetischer Felder aus Sicht deutscher Allgemeinmediziner
Erkundung eines Endlagerstandortes im internationalen Vergleich
Molekulare Biomarker für zelluläre und klinische Strahlenempfindlichkeit
Zusatzauswertung der QUEBEB-Studie
Wachstum von Brustkrebszelllinien unter Magnetfeldeinfluss
Erhöhung der Zuverlässigkeit der RODOS-Ergebnisse für eine SWR-Anlage
Bestimmung der Exposition durch WiMAX
Kohortenstudie zur Abschätzung des Krebsrisikos
Nuklidvektoren bei Freigabemessungen - 3604S04441
Strahlenexposition von Kindern bei zahnmedizinischen Röntgenuntersuchungen
Untersuchungen zur Biokinetik
Ringversuch zu Freigabemessungen
Risikokommunikation im Bereich UV
Weiterentwicklung der Eingangsparameter für LASAIR
Amtliche elektronische Personendosimetrie in Deutschland
Einfluss hochfrequenter Felder des Mobilfunks auf die metabolische Umsatzrate
KIKK-Studie
BMU-Schriftenreihe

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Bestimmung der Exposition durch Magnetfelder alternativer Antriebskonzepte - 3607S4574

urn:nbn:de:0221-2009082182
BfS-RESFOR-21/09

Zusammenfassung

Alternative Antriebskonzepte sind in den vergangenen Jahren zunehmend in den Forschungsfokus der Automobilindustrie gerückt. Zu den derzeit prominentesten Konzepten zählen zweifellos Elektro-Hybridantriebe und reine Elektroantriebe, die gegenwärtig von einigen wenigen Herstellern bereits in Form von (einigen wenigen) Serienfahrzeugtypen realisiert wurden. Mit solchen Fahrzeug- bzw. Antriebskonzepten verknüpft ist naturgemäß der Umstand, dass leistungsstarke elektrische bzw. elektronische Komponenten (Elektromotoren, Leistungselektronik, Batterien) im Auto verbaut werden müssen und sich damit in unmittelbarer Nähe zu den Fahrzeuginsassen befinden. Aus strahlenschutztechnischer Sicht drängt sich daher die Frage nach der von diesen Komponenten bzw. von der Verkabelung zwischen diesen Komponenten verursachten Magnetfeldimmissionen im Inneren der Fahrzeuge und der damit verbundenen Exposition der Fahrzeugpassagiere auf.

Im Rahmen dieses Vorhabens wurden die Magnetfeldimmissionen in ausgewählten Vertretern der gegenwärtig bereits verfügbaren Fahrzeuge mit Hybrid- oder Elektroantrieb messtechnisch erhoben und entsprechend den ICNIRP Richtlinien aus dem Jahr 1998 strahlenschutztechnisch beurteilt. Zusätzlich erfolgte eine Beurteilung der erhobenen Immissionsdaten hinsichtlich einer möglichen Gefährdung von Herzschrittmacherpatienten auf Basis von DIN VDE 0840-3-1. Als zu untersuchende Fahrzeugkategorien wurden Hybrid PKWs (Honda Civic IMA, Toyota Prius, Lexus GS 450h), PKWs mit reinem Elektroantrieb (Panda Electric, Doblo Electric), Nutzfahrzeuge (Daimler Atego BlueTec Hybrid LKW und PEFRA Schlepper 780), sowie ein Nahverkehrsbus (Urbino18 Hybrid) festgelegt. Nachdem in allen untersuchten Fahrzeugen festgestellt wurde, dass sich die relevanten Spektralanteile auf den Frequenzbereich unterhalb von ca. 80 kHz beschränkten, erfolgten alle Immissionsmessungen im Frequenzbereich von 0 Hz – 100 kHz. Als Messgröße wurde jeweils der Zeitverlauf der magnetischen Flussdichte aufgezeichnet und einer frequenzselektiven Bewertung gemäß den ICNIRP Richtlinien unterzogen, wobei zur Vermeidung systematischer Überbewertungen der Immissionen ein Verfahren mit phasenrichtiger Summierung der Einzelspektralkomponenten verwendet wurde.

Abschlussbericht (PDF  9,5 MB)
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