Unsere Sonne.

Ihre Strahlung sorgt für Licht und Wärme und fördert damit das Wohlbefinden.

Doch die ultraviolette Strahlung der Sonne kann auch gesundheitsschädlich sein.

Sowohl natürliche als auch künstliche UV-Strahlung erhöht das Hautkrebsrisiko.

Es hängt davon ab, wann man sich wo aufhält und wie lange.

Dichte Wolken können die Strahlung reduzieren,

leichte Bewölkung dagegen bietet keinen Schutz.

Die Intensität der UV-Strahlung hängt unter anderem vom Sonnenstand ab.

Das heißt: Sie ändert sich im Jahres- und Tagesverlauf.

Sie wird intensiver, je näher man dem Äquator kommt.

Auch in großer Höhe ist die Strahlung stärker.

Schnee reflektiert die Strahlung und verstärkt sie zusätzlich.

Sogar Asphalt reflektiert die UV-Strahlung.

Genauso wie eine Wasseroberfläche.

Selbst unter Wasser wirkt die Strahlung.

Ohne Schutz dringt UV-Strahlung in das Auge und die Haut ein.

Das Auge kann sich entzünden und auch langfristige Schäden wie den grauen Star entwickeln.

Auf der Haut zeigen sich Schäden wie Sonnenbrand oder eine allergische Reaktion.

Doch schon bevor wir die Wirkung sehen oder spüren,

kann UV-Strahlung in den Hautzellen das Erbgut beschädigen.

Der menschliche Körper kann diese Schäden zunächst selbst reparieren.

Wenn die Haut aber starker UV-Strahlung ausgesetzt ist,

kann sich Jahrzehnte später Hautkrebs bilden.

Hautkrebserkrankungen zählen zu den weltweit am häufigsten auftretenden Krebsarten.

In Deutschland hat sich die Erkrankungsrate für den schwarzen Hautkrebs

seit den 1980er Jahren mehr als verdreifacht.

Je früher man sich ungeschützt der UV-Strahlung aussetzt,

desto mehr Schäden erleidet man im Laufe seines Lebens

und damit steigt das Hautkrebsrisiko deutlich.

Deswegen brauchen Kinder besonderen Schutz.

Ihre Haut ist sehr empfindlich gegenüber UV-Strahlung.

Säuglinge sollten überhaupt nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden.

Ein wirksamer UV-Schutz ist einfach zu erreichen.

Die Haut sollte großzügig mit lockerer Kleidung bedeckt werden.

Augen schützt eine Sonnenbrille mit UV-Schutz.

Die übrige unbedeckte Haut muss unbedingt mit ausreichend Sonnencreme eingerieben werden.

Je hellhäutiger der Mensch ist, desto mehr Schutz braucht er.

In der Mittagssonne ist die Strahlung besonders stark.

Wie stark sie ist, merken wir nicht immer.

Deswegen veröffentlicht das Bundesamt für Strahlenschutz den sogenannten UV-Index

wie eine zusätzliche Wettervorhersage.

Bei einem UV-Index ab 3 bis 7 sollte man sich in der Mittagszeit im Schatten aufhalten.

Ab einem Index von 8, der im Sommer auch in Mitteleuropa erreicht wird,

sollte man mittags besser im Haus bleiben.

Ab etwa 15 Uhr kann es dann mit dem entsprechenden Schutz auch wieder ins Freie gehen.