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Strahlenschutz beim Stromnetzausbau

Auftaktveranstaltung gemeinsam mit dem BMUB zum BfS-Forschungsprogramm

Anfang 11.07.2017 10:30 Uhr
Ende 11.07.2017
Veranstaltungsort Berlin (Tagungswerk Jerusalemkirche)
  • Zur Umsetzung der Energiewende ist der Ausbau des Stromnetzes notwendig.
  • Zu möglichen Langzeitwirkungen von statischen und niederfrequenten Feldern, wie sie in der Umgebung der geplanten Leitungen vorkommen, bestehen aber wissenschaftliche Unsicherheiten.
  • Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) intensiviert deshalb seine Forschung zum Thema Stromnetzausbau
  • Auf der Auftaktveranstaltung informiert das BfS über seine Forschungsinitiative.

Titelbild der Einladung zur Auftaktveranstaltung zum BfS-Forschungsprogramm Strahlenschutz beim Stromnetzausbau

Zur Umsetzung der Energiewende in Deutschland ist es teilweise notwendig, die bestehenden Stromnetze auszubauen und zu verstärken. Dabei müssen Fragen des Strahlenschutzes von Anfang an berücksichtigt werden:

  • Was ist über gesundheitliche Auswirkungen niederfrequenter elektrischer und magnetischer Felder bekannt?
  • Welche Schutzmaßnahmen gibt es?
  • Wie groß sind mögliche Belastungen durch Hochspannungsleitungen?

Angesichts der noch bestehenden wissenschaftlichen Unsicherheiten hinsichtlich der möglichen Risiken durch statische und niederfrequente Felder sind Vorsorgemaßnahmen wichtig. Das BfS intensiviert deshalb seine Forschung zum Thema Strahlenschutz beim Stromnetzausbau. Geplant sind über 33 Studien aus den Bereichen Epidemiologie und Biologie, Exposition und Dosimetrie und Risikokommunikation.

Information und Diskussion

Das BfS informiert am 11. Juli 2017 über seine geplante Forschungsinitiative. Durch die Diskussion soll die Ausrichtung des Forschungsprogramms verbessert und auf zentrale Fragen fokussiert werden. Bei der Auftaktveranstaltung sprechen:

  • Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
  • Dr. Inge Paulini, Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS)
  • Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur (BNetzA)
  • Dr. Birgit Keller, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
  • Dr. Peter Ahmels, Leiter Energie und Klimaschutz, Deutsche Umwelthilfe (DUH)
  • Oliver Leuker, Aktionsbündnis Ultranet

Experten des BfS informieren auf der Veranstaltung über:

  • den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand
  • das Forschungsprogramm des BfS
  • die internationale Debatte
  • die Risikowahrnehmung in der Bevölkerung

Gesamtmoderation: Dr. Thomas Jung, Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)

Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung ist jedoch notwendig. Um Anmeldung bis 4. Juli 2017 wird gebeten.

Adresse

Tagungswerk Jerusalemkirche
Lindenstraße 85
10969 Berlin

Kontakt

Anmeldung unter:
Stand: 22.06.2017

© Bundesamt für Strahlenschutz