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Achtung Sonnenbrandgefahr

  • Zur Zeit ziehen in großer Höhe ozonarme Luftmassen über Europa hinweg. Als Folge dessen ist mit deutlich erhöhten Werten der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung in Deutschland zu rechnen.
  • Der UV-Index kann heute und in den folgenden Tagen einen Wert von 5 in Norddeutschland und bis zu 7 in Süddeutschland erreichen.
  • Sonnenbrände können jetzt bereits nach sehr viel kürzerer Zeit auftreten. Da Sonnenbrände das Hautkrebs-Risiko erhöhen, wird dringend empfohlen, sich zu schützen.

Der UV-Index UV-IndexDer UV-Index

Zur Zeit ziehen in großer Höhe ozonarme Luftmassen über Europa hinweg. Als Folge dessen ist mit deutlich erhöhten Werten der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung in Deutschland zu rechnen.

Ein Maß für die sonnenbrandwirksame Bestrahlungsstärke der Sonne ist der UV-Index. Dieser kann heute und in den folgenden Tagen einen Wert von 5 in Norddeutschland und bis zu 7 in Süddeutschland erreichen. In den Alpen sind sogar noch höhere UV-Index-Werte bis 9 möglich. Damit ist die UV-Bestrahlungsstärke deutlich höher als normalerweise üblich zu dieser Jahreszeit.

Sonnenbrände können jetzt bereits nach sehr viel kürzerer Zeit auftreten. Da Sonnenbrände das Hautkrebs-Risiko erhöhen, wird dringend empfohlen, sich zu schützen:

  • Suchen Sie Schatten auf – vor allem in den Mittagsstunden von 11 Uhr bis 15 Uhr. Bei einem UV-Index von 8 und mehr sollten Sie so viel wie möglich im Schatten bleiben und sich mittags zwischen 11 und 15 Uhr in Gebäuden aufhalten
  • Tragen Sie angemessene Kleidung sowie eine Kopfbedeckung, die auch Ohren und Nacken schützt.
  • Tragen Sie eine Sonnenbrille, die UV-Strahlung bis 400 nm komplett ausfiltert und am Gesicht anliegt.
  • Cremen Sie alle unbedeckten Körperstellen gut mit einer Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor ein.
  • Schützen Sie besonders Kinder - bei Kindern ist die konsequente Anwendung aller Sonnenschutztipps besonders wichtig. Säuglinge gehören gar nicht in die direkte Sonne.

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Stand: 18.04.2018

© Bundesamt für Strahlenschutz