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BfS-Publikation "Schwerpunkt Strahlenschutz" erschienen

Titelblatt Schwerpunkt Strahlenschutz Schwerpunkt Strahlenschutz

Die Publikation "Schwerpunkt Strahlenschutz" des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) steht im Zeichen der Neuorganisation und der Konzentration auf die Aufgaben des Strahlenschutzes. Hintergrund ist die Neuordnung im Strahlenschutz und im Bereich Endlagerung, die 2016 der Deutsche Bundestag beschlossen hat. Die neuen Strukturen schärfen weiter das Profil des BfS als unabhängige wissenschaftliche Strahlenschutzbehörde.

Die aktuelle Publikation bietet einen Auszug der Themen des neuen BfS, darunter:

Exposition aus natürlichen Quellen

Die Bedeutung erhöhter Strahlenbelastungen aus Quellen natürlichen Ursprungs für die Bevölkerung und Beschäftigte an manchen Arbeitsplätzen wurde lange Zeit unterschätzt. Die Broschüre greift Fragen auf wie

Freigabe

Der Einstieg in den Ausstieg aus der Kernenergie hat begonnen und damit auch der Rückbau der Anlagen. Tagtäglich fallen in der Kerntechnik, aber auch in anderen Bereichen wie etwa in der Medizin Materialien an, die entsorgt werden müssen.

Welche Kriterien sie erfüllen müssen, um aus der strengen Überwachung nach der Strahlenschutzverordnung entlassen werden zu können, wird im Kapitel "Freigabe" erläutert.

Notfallschutz

Durch einen nuklearen Unfall können radioaktive Substanzen in stark erhöhtem Maße freigesetzt werden. Kommt es in Deutschland oder dem unmittelbar benachbarten Ausland zu einer Notfallsituation, greifen Notfallpläne mit Maßnahmen zum Schutz vor radiologischen Gefahren.

Das Kapitel "Notfallschutz" untersucht insbesondere Fragen

  • wie die Bevölkerung bei einem kerntechnischen Unfall alarmiert und geschützt wird,
  • wie die Strahlenbelastung vor Ort ermittelt wird,
  • wie betroffene Personen betreut werden.

Was würde passieren, wenn sich ein schwerer Unfall in einem Kernkraftwerk ereignet? Die fiktive Person "Sabine" beschreibt in einem "Tagebuch", was in den ersten sechs Tagen nach dem Störfall geschieht.

Schwerpunkt Strahlenschutz ist ab sofort als kostenloses Druckexemplar und im Internet unter www.bfs.de erhältlich.

Stand: 05.04.2017

© Bundesamt für Strahlenschutz